
Spät am 14. November schloss das House of Lords die detaillierte Prüfung des Border Security, Asylum and Immigration Bill ab und setzte die Abstimmung über die dritte Lesung für Montag, den 17. November, an. Das 345 Seiten umfassende Gesetzesvorhaben bildet die Grundlage für die umfassendere „weniger rein, mehr raus“-Strategie der Regierung. Es kombiniert strengere Strafmaßnahmen gegen Menschenschmuggel mit neuen Befugnissen für die Grenzschutzbehörde, wie der Erfassung von Passagierdaten im Voraus, der Durchsuchung von Schiffen in britischen Hoheitsgewässern und der beschleunigten Abschiebung nach gescheiterten Berufungen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist besonders Teil 4 von Bedeutung, der von Beförderern (Fluggesellschaften, Fähr- und Bahnunternehmen) verlangt, die Advance Passenger Information (API) künftig 48 Stunden vor Abflug statt wie bisher 24 Stunden zu übermitteln. Fluggesellschaften, die unvollständige Datensätze liefern, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Pfund pro Flug – was den Druck auf Compliance-Teams im Reisemanagement deutlich erhöht.
Das Gesetz passt zudem die Bußgeldhöhen für illegale Beschäftigung an die maximalen Steuerstrafen der HMRC an und verdoppelt die Strafen für Arbeitgeber, die fahrlässig Personen ohne gültige Arbeitserlaubnis einstellen. Personalabteilungen müssen daher ihre Prüfprozesse für kurzfristige Geschäftsreisende und Auftragnehmer verbessern.
Im Ausschuss wurden keine wesentlichen Änderungen eingebracht, was darauf hindeutet, dass die Opposition ihre Kritik vor allem im Unterhaus vorbringen wird. Die Lords drängten jedoch die Minister, einen Zeitplan für die Umsetzung zu veröffentlichen, damit Beförderer und Arbeitgeber ihre IT-Systeme rechtzeitig vor den neuen API-Fristen und dem Bußgeldregime anpassen können – voraussichtlich im Sommer 2026.
Vorausgesetzt, das Gesetz wird nächste Woche unverändert verabschiedet, sollten Unternehmen jetzt damit beginnen, ihre Datenflüsse an die neuen Vorgaben anzupassen und die Mitarbeiterüberprüfungen zu aktualisieren, insbesondere bei häufigen Shuttle-Verbindungen über den Kanal und bei Privatjet-Operationen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist besonders Teil 4 von Bedeutung, der von Beförderern (Fluggesellschaften, Fähr- und Bahnunternehmen) verlangt, die Advance Passenger Information (API) künftig 48 Stunden vor Abflug statt wie bisher 24 Stunden zu übermitteln. Fluggesellschaften, die unvollständige Datensätze liefern, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Pfund pro Flug – was den Druck auf Compliance-Teams im Reisemanagement deutlich erhöht.
Das Gesetz passt zudem die Bußgeldhöhen für illegale Beschäftigung an die maximalen Steuerstrafen der HMRC an und verdoppelt die Strafen für Arbeitgeber, die fahrlässig Personen ohne gültige Arbeitserlaubnis einstellen. Personalabteilungen müssen daher ihre Prüfprozesse für kurzfristige Geschäftsreisende und Auftragnehmer verbessern.
Im Ausschuss wurden keine wesentlichen Änderungen eingebracht, was darauf hindeutet, dass die Opposition ihre Kritik vor allem im Unterhaus vorbringen wird. Die Lords drängten jedoch die Minister, einen Zeitplan für die Umsetzung zu veröffentlichen, damit Beförderer und Arbeitgeber ihre IT-Systeme rechtzeitig vor den neuen API-Fristen und dem Bußgeldregime anpassen können – voraussichtlich im Sommer 2026.
Vorausgesetzt, das Gesetz wird nächste Woche unverändert verabschiedet, sollten Unternehmen jetzt damit beginnen, ihre Datenflüsse an die neuen Vorgaben anzupassen und die Mitarbeiterüberprüfungen zu aktualisieren, insbesondere bei häufigen Shuttle-Verbindungen über den Kanal und bei Privatjet-Operationen.
Quelle: UK Parliament
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