
Die Mitglieder des Oberhauses haben am 14. November die Border Security, Asylum and Immigration Bill Zeile für Zeile geprüft und die dritte Lesung für den 17. November angesetzt. Das 417 Seiten umfassende Gesetz bildet das legislative Rückgrat des Versprechens der Labour-Regierung, „die Kontrolle über die britischen Grenzen zurückzugewinnen“ und gleichzeitig ein modernes, auf Geheimdienstinformationen basierendes Risikomanagement einzuführen.
Wesentliche Bestimmungen umfassen:
• Ein gesetzlich verankertes Border Security Command, das Polizei, Grenzschutz und Geheimdienste in Echtzeit koordinieren kann;
• Erweiterung der Anti-Terror-Maßnahmen – bisher auf den Luftverkehr beschränkt – auf Häfen, Bahn- und Paketzentren;
• Eine einheitliche digitale Reisedatenbank, die ETA, API und Ausreisekontrollen integriert;
• Befugnis zur Nutzung von Schnellverfahren bei offensichtlich unbegründeten Asylanträgen.
Für Teams im Bereich Unternehmensmobilität bedeutet dies vor allem, dass Fluggesellschaften Passagierdaten künftig vier Stunden vor Abflug statt wie bisher zwei Stunden übermitteln müssen – bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Pfund pro Flug oder Schiff. Auch Logistikunternehmen, die zeitkritische Waren transportieren, müssen mit neuen zivilrechtlichen Sanktionen rechnen, wenn Fahrer keine Arbeitserlaubnis besitzen.
Obwohl bislang keine Änderungsanträge eingebracht wurden, äußerten die Mitglieder des Oberhauses Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Berufungsrechte von Reisenden, denen aus Sicherheitsgründen das Boarding verweigert wurde. Die Minister kündigten einen Verhaltenskodex an, der vor der Rückkehr des Gesetzes ins Unterhaus im Dezember vorgelegt werden soll. Die Verabschiedung wird allgemein vor Ostern 2026 erwartet, was Unternehmen etwa neun Monate Zeit gibt, ihre Systeme zu aktualisieren und Mitarbeiter zu schulen.
Das Gesetz ergänzt die separate Einführung der Electronic Travel Authorisation, sodass ab 2026 jeder visumfreie Reisende eine digitale Einreisegenehmigung erhält, die mit dem Reisepass verknüpft ist. Nach vollständiger Umsetzung profitieren Arbeitgeber von schnelleren Abfertigungsprozessen am Flughafen für entsandte Mitarbeiter, während Nichteinhaltung erhebliche Störungen und Reputationsrisiken nach sich ziehen kann.
Wesentliche Bestimmungen umfassen:
• Ein gesetzlich verankertes Border Security Command, das Polizei, Grenzschutz und Geheimdienste in Echtzeit koordinieren kann;
• Erweiterung der Anti-Terror-Maßnahmen – bisher auf den Luftverkehr beschränkt – auf Häfen, Bahn- und Paketzentren;
• Eine einheitliche digitale Reisedatenbank, die ETA, API und Ausreisekontrollen integriert;
• Befugnis zur Nutzung von Schnellverfahren bei offensichtlich unbegründeten Asylanträgen.
Für Teams im Bereich Unternehmensmobilität bedeutet dies vor allem, dass Fluggesellschaften Passagierdaten künftig vier Stunden vor Abflug statt wie bisher zwei Stunden übermitteln müssen – bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Pfund pro Flug oder Schiff. Auch Logistikunternehmen, die zeitkritische Waren transportieren, müssen mit neuen zivilrechtlichen Sanktionen rechnen, wenn Fahrer keine Arbeitserlaubnis besitzen.
Obwohl bislang keine Änderungsanträge eingebracht wurden, äußerten die Mitglieder des Oberhauses Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Berufungsrechte von Reisenden, denen aus Sicherheitsgründen das Boarding verweigert wurde. Die Minister kündigten einen Verhaltenskodex an, der vor der Rückkehr des Gesetzes ins Unterhaus im Dezember vorgelegt werden soll. Die Verabschiedung wird allgemein vor Ostern 2026 erwartet, was Unternehmen etwa neun Monate Zeit gibt, ihre Systeme zu aktualisieren und Mitarbeiter zu schulen.
Das Gesetz ergänzt die separate Einführung der Electronic Travel Authorisation, sodass ab 2026 jeder visumfreie Reisende eine digitale Einreisegenehmigung erhält, die mit dem Reisepass verknüpft ist. Nach vollständiger Umsetzung profitieren Arbeitgeber von schnelleren Abfertigungsprozessen am Flughafen für entsandte Mitarbeiter, während Nichteinhaltung erhebliche Störungen und Reputationsrisiken nach sich ziehen kann.
Quelle: UK Parliament