
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben bestätigt, dass ihr experimenteller Nachtzug zwischen Bern, Flughafen Zürich und Winterthur auch 2026 jeden Freitag und Samstag verkehren wird. Nach einer sechsmonatigen Pilotphase mit soliden Fahrgastzahlen und positivem Feedback aus der Wirtschaft wird der Zug weitergeführt. Der Zug startet um 01:40 Uhr in Winterthur Richtung Bern, kehrt um 03:00 Uhr zurück und hält um 04:16 Uhr am Flughafen Zürich. Er richtet sich an Freizeitreisende, Schichtarbeiter und Fluggäste mit frühen Langstreckenflügen.
Ergebnisse der Testphase: Laut SBB lag die durchschnittliche Auslastung der Fahrten von Frühling bis Herbst bei 62 Prozent – deutlich über der 40-Prozent-Schwelle, die für Nachtzüge wirtschaftlich ist. Besonders wichtig für den Flughafen: Über ein Drittel der Fahrgäste waren Flugpersonal oder Reisende mit Abflügen zwischen 06:00 und 08:00 Uhr, die sonst auf teure Taxis oder Übernachtungen angewiesen wären. Unternehmen aus Pharma, Finanzwesen und Eventbranche berichteten, dass der Zug die Tür-zu-Tür-Kosten für frühe Flüge um 20 bis 35 Prozent senkt.
Anpassungen für 2026:
• Zusätzliche Gepäckablagen und Steckdosen werden eingebaut, um dem hohen Anteil an Flugreisenden gerecht zu werden.
• Ein Ruhewagen wird getestet, um Pendler, die Schlaf benötigen, zu schützen.
• Die Sicherheitsüberwachung in Echtzeit wird nach einigen kleineren Vandalismusvorfällen während der Pilotphase ausgeweitet.
Mobilität und Nachhaltigkeit: Die Verlängerung des Nachtzugs unterstützt das Ziel des Bundesrats, bis 2030 zwei Prozent der Kurzstreckenfahrten vom Auto auf die Schiene zu verlagern. Der Flughafen Zürich beteiligt sich an der Marketingfinanzierung und bewirbt den Zug als klimafreundliche Lösung für die erste und letzte Meile zum Flug.
Auswirkungen für globale Mobilitätsmanager: Mitarbeitende in der Zentralschweiz können nun Montagmorgen-Flüge ins Ausland buchen, ohne Sonntagnächte im Hotel zahlen zu müssen. Reiserichtlinien sollten angepasst werden, um die Erstattung von Bahntickets zum Flughafen zu ermöglichen. Relocation-Teams können den späten Nachtzug als attraktiven Lifestyle-Vorteil bei der Mitarbeitersuche hervorheben.
Ergebnisse der Testphase: Laut SBB lag die durchschnittliche Auslastung der Fahrten von Frühling bis Herbst bei 62 Prozent – deutlich über der 40-Prozent-Schwelle, die für Nachtzüge wirtschaftlich ist. Besonders wichtig für den Flughafen: Über ein Drittel der Fahrgäste waren Flugpersonal oder Reisende mit Abflügen zwischen 06:00 und 08:00 Uhr, die sonst auf teure Taxis oder Übernachtungen angewiesen wären. Unternehmen aus Pharma, Finanzwesen und Eventbranche berichteten, dass der Zug die Tür-zu-Tür-Kosten für frühe Flüge um 20 bis 35 Prozent senkt.
Anpassungen für 2026:
• Zusätzliche Gepäckablagen und Steckdosen werden eingebaut, um dem hohen Anteil an Flugreisenden gerecht zu werden.
• Ein Ruhewagen wird getestet, um Pendler, die Schlaf benötigen, zu schützen.
• Die Sicherheitsüberwachung in Echtzeit wird nach einigen kleineren Vandalismusvorfällen während der Pilotphase ausgeweitet.
Mobilität und Nachhaltigkeit: Die Verlängerung des Nachtzugs unterstützt das Ziel des Bundesrats, bis 2030 zwei Prozent der Kurzstreckenfahrten vom Auto auf die Schiene zu verlagern. Der Flughafen Zürich beteiligt sich an der Marketingfinanzierung und bewirbt den Zug als klimafreundliche Lösung für die erste und letzte Meile zum Flug.
Auswirkungen für globale Mobilitätsmanager: Mitarbeitende in der Zentralschweiz können nun Montagmorgen-Flüge ins Ausland buchen, ohne Sonntagnächte im Hotel zahlen zu müssen. Reiserichtlinien sollten angepasst werden, um die Erstattung von Bahntickets zum Flughafen zu ermöglichen. Relocation-Teams können den späten Nachtzug als attraktiven Lifestyle-Vorteil bei der Mitarbeitersuche hervorheben.
Quelle: SWI swissinfo.ch
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