
Nur wenige Blocks von der lebhaften Fachmesse Mobility Days entfernt versammelten sich am 19. November Wissenschaftler an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Eröffnung der dreitägigen Konferenz des Wittgenstein-Zentrums „Demografische Perspektiven der Migration im 21. Jahrhundert“. Forschende aus Southampton bis Seoul präsentieren neue Modellierungsmethoden, die darauf abzielen, Flüchtlingsströme, Lücken in der Arbeitsmigration und deren Auswirkungen auf Rentensysteme vorherzusagen.
Warum sollte das Personalwesen in Unternehmen das interessieren? Weil mehrere Podiumsdiskussionen sich mit Österreichs Strategien zur Bekämpfung des Fachkräftemangels beschäftigen – insbesondere mit Verfeinerungen des Punktesystems der Rot-Weiß-Rot-Karte und regionalen Quoten für kritische Branchen wie Pflege und Halbleiterfertigung. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass ohne höhere Zuwanderung die erwerbsfähige Bevölkerung Österreichs bis 2040 um 6 % schrumpfen könnte – was den Druck auf Mindestgehaltsgrenzen erhöht, die multinationale Unternehmen bei der Versetzung von Mitarbeitenden einhalten müssen.
Am zweiten Konferenztag wird ein Prototyp des „Mobility Stress Test“-Dashboards vorgestellt, mit dem politische Entscheidungsträger und Unternehmen simulieren können, welche Auswirkungen ETIAS oder Schengen-Grenzkontrollen auf die Pendelzeiten an den slowakischen und ungarischen Grenzen hätten. Das Tool wurde gemeinsam mit dem IIASA entwickelt und teilweise durch das EU-Horizont-Programm finanziert.
Teilnehmende aus der Wirtschaft – darunter Personalverantwortliche von Infineon Villach und Novartis Kundl – erklärten gegenüber Global Mobility News, dass sie die Daten in ihre Workforce-Planungssoftware einspeisen wollen, um die Budgets für Expatriates präziser zu gestalten. Bis Jahresende wird eine Policy Brief erwartet, die den Stakeholdern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Überprüfung der österreichischen Migrationsquoten 2026 liefert.
Warum sollte das Personalwesen in Unternehmen das interessieren? Weil mehrere Podiumsdiskussionen sich mit Österreichs Strategien zur Bekämpfung des Fachkräftemangels beschäftigen – insbesondere mit Verfeinerungen des Punktesystems der Rot-Weiß-Rot-Karte und regionalen Quoten für kritische Branchen wie Pflege und Halbleiterfertigung. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass ohne höhere Zuwanderung die erwerbsfähige Bevölkerung Österreichs bis 2040 um 6 % schrumpfen könnte – was den Druck auf Mindestgehaltsgrenzen erhöht, die multinationale Unternehmen bei der Versetzung von Mitarbeitenden einhalten müssen.
Am zweiten Konferenztag wird ein Prototyp des „Mobility Stress Test“-Dashboards vorgestellt, mit dem politische Entscheidungsträger und Unternehmen simulieren können, welche Auswirkungen ETIAS oder Schengen-Grenzkontrollen auf die Pendelzeiten an den slowakischen und ungarischen Grenzen hätten. Das Tool wurde gemeinsam mit dem IIASA entwickelt und teilweise durch das EU-Horizont-Programm finanziert.
Teilnehmende aus der Wirtschaft – darunter Personalverantwortliche von Infineon Villach und Novartis Kundl – erklärten gegenüber Global Mobility News, dass sie die Daten in ihre Workforce-Planungssoftware einspeisen wollen, um die Budgets für Expatriates präziser zu gestalten. Bis Jahresende wird eine Policy Brief erwartet, die den Stakeholdern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Überprüfung der österreichischen Migrationsquoten 2026 liefert.
Quelle: IIASA Event Listing
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Österreich.Mehr von Österreich
Alle anzeigen
Wien eröffnet die Internationalen Mobilitätstage 2025 mit einem Gipfeltreffen von 1.000 Teilnehmern zum Thema Zukunft des Reisens
Österreichisches Parlament diskutiert Einführung von ETIAS und Ausstieg aus der digitalen Vignette im umfassenden Verkehrspaket