
Beim dritten Treffen des Schweizerisch-Britischen Gemeinsamen Ausschusses für Wissenschaft und Innovation am 21. November in London einigten sich die Delegierten darauf, ein maßgeschneidertes Modell eines „Talentvisums light“ zu prüfen. Dieses soll kurzfristige Forschungsaustausche von bis zu 180 Tagen ermöglichen, ohne dass diese auf die regulären Arbeitserlaubniskontingente der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs angerechnet werden.
Staatssekretärin Martina Hirayama, die die Schweizer Delegation leitete, betonte, dass nahtlose Mobilität unerlässlich sei, während Bern die lang erwartete Assoziierung an Horizon Europe verhandelt und das Vereinigte Königreich wieder in das Programm eintritt. Der Ausschuss überwacht gemeinsame Projekte im Wert von 80 Millionen CHF in den Bereichen Quantencomputing, Lebenswissenschaften und Künstliche Intelligenz.
Die Behörden vermieden verbindliche Zusagen, beauftragten jedoch eine Arbeitsgruppe, bis Mitte 2026 Vorschläge auszuarbeiten. Der Branchenverband SwissInnovation fordert, dass Bern das britische Innovator Founder-Visum in umgekehrter Richtung übernimmt, damit britische Spin-offs mit minimalem bürokratischem Aufwand in Schweizer Inkubatoren ansässig werden können.
Für Mobilitätsmanager lautet die unmittelbare Botschaft „Status quo“: Das bilaterale Abkommen über die Mobilität von Dienstleistungserbringern (SMA) erlaubt weiterhin bis zu 90 Tage visumfreies Arbeiten pro Jahr. Unternehmen, die in gemeinsamen F&E-Projekten tätig sind, sollten jedoch die kommenden Vorschläge genau beobachten, da diese voraussichtlich Fragen zu Arbeitsrechten von Ehepartnern und zur Koordination der Sozialversicherung behandeln werden – zwei langjährige Herausforderungen bei grenzüberschreitenden Einsätzen.
Staatssekretärin Martina Hirayama, die die Schweizer Delegation leitete, betonte, dass nahtlose Mobilität unerlässlich sei, während Bern die lang erwartete Assoziierung an Horizon Europe verhandelt und das Vereinigte Königreich wieder in das Programm eintritt. Der Ausschuss überwacht gemeinsame Projekte im Wert von 80 Millionen CHF in den Bereichen Quantencomputing, Lebenswissenschaften und Künstliche Intelligenz.
Die Behörden vermieden verbindliche Zusagen, beauftragten jedoch eine Arbeitsgruppe, bis Mitte 2026 Vorschläge auszuarbeiten. Der Branchenverband SwissInnovation fordert, dass Bern das britische Innovator Founder-Visum in umgekehrter Richtung übernimmt, damit britische Spin-offs mit minimalem bürokratischem Aufwand in Schweizer Inkubatoren ansässig werden können.
Für Mobilitätsmanager lautet die unmittelbare Botschaft „Status quo“: Das bilaterale Abkommen über die Mobilität von Dienstleistungserbringern (SMA) erlaubt weiterhin bis zu 90 Tage visumfreies Arbeiten pro Jahr. Unternehmen, die in gemeinsamen F&E-Projekten tätig sind, sollten jedoch die kommenden Vorschläge genau beobachten, da diese voraussichtlich Fragen zu Arbeitsrechten von Ehepartnern und zur Koordination der Sozialversicherung behandeln werden – zwei langjährige Herausforderungen bei grenzüberschreitenden Einsätzen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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