
Polen hat die stärkste Preiserhöhung für Arbeitserlaubnis-Anträge seit Jahren eingeführt. Ein offizielles Bulletin der Woiwodschaft Lublin vom 4. Dezember bestätigt, dass ab dem 1. Dezember die Gebühr für die Registrierung einer „oświadczenie“ (Erklärung zur Beschäftigung eines Ausländers) von 100 PLN auf 400 PLN gestiegen ist. Die Standardgebühren für Arbeitserlaubnisse wurden vereinheitlicht: 200 PLN für Genehmigungen bis zu drei Monaten und 400 PLN für längere Einsätze, während Entsendungen nun 800 PLN pro Arbeitnehmer kosten. Die Gebühren für Saisonarbeit bleiben bei 100 PLN.
Ebenso bedeutend ist die drastische Kürzung der Nationalitätenliste für das Erklärungssystem. Nur noch Staatsbürger aus Armenien, Belarus, Moldawien und der Ukraine dürfen über das stark vereinfachte Verfahren eingestellt werden; Georgien wurde nach jahrelanger intensiver Nutzung durch polnische Landwirtschafts- und Bauunternehmen gestrichen. Bestehende Erklärungen für georgische Staatsangehörige bleiben bis zum Ablauf gültig, Verlängerungen müssen jedoch über das reguläre Arbeitserlaubnisverfahren erfolgen.
Die Regierung hat auch die Anforderungen an die Dokumentation verschärft. Arbeitgeber müssen vollständige Passkopien, Nachweise über berufliche Qualifikationen bei reglementierten Berufen sowie beglaubigte polnische Übersetzungen vorlegen, wo erforderlich. Die örtlichen Arbeitsämter wurden angewiesen, Anträge ohne Nachweis der neuen, höheren Gebühren abzulehnen.
Für globale Mobilitäts- und HR-Teams hat dies sofortige kommerzielle Auswirkungen. Budgets müssen an die höheren staatlichen Gebühren angepasst werden, die Bearbeitungszeiten verlängern sich durch zusätzlichen Papierkram, und Talentpools, die auf georgische Arbeitskräfte setzten, müssen sich neu ausrichten – höchstwahrscheinlich auf ukrainische oder belarussische Bewerber. Unternehmen mit bereits gültigen Erklärungen werden dringend aufgefordert, die Ablaufdaten schnell zu prüfen und den Übergang zu regulären Arbeitserlaubnissen rechtzeitig vor der arbeitsintensiven Einstellungsphase im Januar zu planen.
Langfristig signalisiert dieser Schritt Warschaus Entschlossenheit, den Arbeitskräftezufluss angesichts der Rekordmigration präziser zu steuern. Durch die Erhöhung der Kosten und die Einschränkung der Berechtigung hoffen die Behörden, Arbeitgeber zu höherqualifizierten Fachkräften zu lenken und gleichzeitig eine Sicherheitsventil für kritische Sektoren zu erhalten, die weiterhin auf vereinfachte Einstellungen aus Nachbarländern angewiesen sind.
Ebenso bedeutend ist die drastische Kürzung der Nationalitätenliste für das Erklärungssystem. Nur noch Staatsbürger aus Armenien, Belarus, Moldawien und der Ukraine dürfen über das stark vereinfachte Verfahren eingestellt werden; Georgien wurde nach jahrelanger intensiver Nutzung durch polnische Landwirtschafts- und Bauunternehmen gestrichen. Bestehende Erklärungen für georgische Staatsangehörige bleiben bis zum Ablauf gültig, Verlängerungen müssen jedoch über das reguläre Arbeitserlaubnisverfahren erfolgen.
Die Regierung hat auch die Anforderungen an die Dokumentation verschärft. Arbeitgeber müssen vollständige Passkopien, Nachweise über berufliche Qualifikationen bei reglementierten Berufen sowie beglaubigte polnische Übersetzungen vorlegen, wo erforderlich. Die örtlichen Arbeitsämter wurden angewiesen, Anträge ohne Nachweis der neuen, höheren Gebühren abzulehnen.
Für globale Mobilitäts- und HR-Teams hat dies sofortige kommerzielle Auswirkungen. Budgets müssen an die höheren staatlichen Gebühren angepasst werden, die Bearbeitungszeiten verlängern sich durch zusätzlichen Papierkram, und Talentpools, die auf georgische Arbeitskräfte setzten, müssen sich neu ausrichten – höchstwahrscheinlich auf ukrainische oder belarussische Bewerber. Unternehmen mit bereits gültigen Erklärungen werden dringend aufgefordert, die Ablaufdaten schnell zu prüfen und den Übergang zu regulären Arbeitserlaubnissen rechtzeitig vor der arbeitsintensiven Einstellungsphase im Januar zu planen.
Langfristig signalisiert dieser Schritt Warschaus Entschlossenheit, den Arbeitskräftezufluss angesichts der Rekordmigration präziser zu steuern. Durch die Erhöhung der Kosten und die Einschränkung der Berechtigung hoffen die Behörden, Arbeitgeber zu höherqualifizierten Fachkräften zu lenken und gleichzeitig eine Sicherheitsventil für kritische Sektoren zu erhalten, die weiterhin auf vereinfachte Einstellungen aus Nachbarländern angewiesen sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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