
Das Schweizer Nationalrat strich am 9. Dezember 10 Millionen CHF Bundesmittel aus dem Budget 2026 für einen Nachtzug zwischen Basel und Malmö, nachdem der Ständerat Anfang des Monats bereits dagegen gestimmt hatte. Damit fehlt den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) die öffentliche Unterstützung, die sie als unerlässlich für den dreimal wöchentlichen Betrieb ab April 2026 bezeichnet hatten.
Befürworter argumentierten, die Subvention – entsprechend 100 bis 200 CHF pro Ticket – biete eine klimafreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen und verbessere die Bahnanbindung der Schweiz an Skandinavien. Gegner, angeführt von der FDP, entgegneten, das CO2-Gesetz erlaube zwar Subventionen, verlange sie aber nicht, und die Steuerzahler sollten nicht für „Touristenzüge“ aufkommen.
Finanzministerin Karin Keller-Sutter wies darauf hin, dass die Mittel auf Wunsch des Parlaments eingefügt worden seien, und warnte, die Streichung schaffe nun Planungsunsicherheit. Familien, die Tickets im Voraus gekauft haben, müssen sich direkt an die SBB wenden, um eine Rückerstattung zu erhalten. Der Betreiber hat noch nicht bekannt gegeben, ob das Projekt eingestellt oder privat finanziert wird.
Für Schweizer Unternehmen schränkt die Absage die klimafreundlichen Reisemöglichkeiten auf der Achse Schweden–Deutschland–Schweiz ein. Firmen mit strengen ESG-Vorgaben müssen auf längere Tageszüge ausweichen oder höhere Emissionen durch Anschlussflüge in Kauf nehmen. Die Entscheidung signalisiert zudem ein härteres finanzielles Klima für künftige grenzüberschreitende Mobilitätsprojekte.
Befürworter argumentierten, die Subvention – entsprechend 100 bis 200 CHF pro Ticket – biete eine klimafreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen und verbessere die Bahnanbindung der Schweiz an Skandinavien. Gegner, angeführt von der FDP, entgegneten, das CO2-Gesetz erlaube zwar Subventionen, verlange sie aber nicht, und die Steuerzahler sollten nicht für „Touristenzüge“ aufkommen.
Finanzministerin Karin Keller-Sutter wies darauf hin, dass die Mittel auf Wunsch des Parlaments eingefügt worden seien, und warnte, die Streichung schaffe nun Planungsunsicherheit. Familien, die Tickets im Voraus gekauft haben, müssen sich direkt an die SBB wenden, um eine Rückerstattung zu erhalten. Der Betreiber hat noch nicht bekannt gegeben, ob das Projekt eingestellt oder privat finanziert wird.
Für Schweizer Unternehmen schränkt die Absage die klimafreundlichen Reisemöglichkeiten auf der Achse Schweden–Deutschland–Schweiz ein. Firmen mit strengen ESG-Vorgaben müssen auf längere Tageszüge ausweichen oder höhere Emissionen durch Anschlussflüge in Kauf nehmen. Die Entscheidung signalisiert zudem ein härteres finanzielles Klima für künftige grenzüberschreitende Mobilitätsprojekte.
Quelle: SWI swissinfo.ch