
Direktor-General Willie Walsh warnte aus dem IATA-Hauptquartier in Genf, dass die Luftfahrtbranche ihre kurzfristigen Ziele für nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) voraussichtlich verfehlen wird, da die Produktion „deutlich hinter den Erwartungen“ zurückbleibt. Derzeit deckt SAF nur 0,3 Prozent des weltweiten Jet-Treibstoffverbrauchs ab und soll bis 2026 lediglich 0,8 Prozent erreichen – weit entfernt von der für das Netto-Null-Ziel 2050 erforderlichen Entwicklung.
Walsh machte die Produzenten für die Preistreiberei verantwortlich und erklärte, dass Fluggesellschaften bereit seien, den gesamten verfügbaren SAF zu kaufen, obwohl dieser zwei- bis fünfmal teurer als herkömmlicher Treibstoff ist. IATA-Chefökonomin Marie Owens Thomsen ergänzte, dass die EU- und UK-Mischvorschriften paradoxerweise die Lieferanten dazu veranlasst hätten, die Preise weiter anzuheben.
Für die Schweiz – Heimat großer Firmenflieger und zwei global vernetzter Drehkreuze – erschwert der Mangel die Nachhaltigkeitsstrategien. SWISS und Helvetic Airways haben mehrjährige SAF-Lieferverträge abgeschlossen, werden aber Schwierigkeiten haben, ausreichende Mengen zu sichern, falls die Produzenten nicht hochfahren können. Reiseverantwortliche befürchten steigende Ticketpreise oder Umweltzuschläge, gerade jetzt, wo Unternehmen strengere ESG-Berichtspflichten erfüllen müssen.
Walsh forderte die Regierungen auf, Investitionsanreize und klarere langfristige Rahmenbedingungen zu schaffen, um Raffinerieprojekte abzusichern. Die Schweizer Politik beobachtet die Entwicklung genau: Der Entwurf des Klima-Luftfahrtplans von Bern setzt auf SAF für 15 Prozent der Emissionsreduktionen im Luftverkehr bis 2030. Ohne ausreichende Versorgung könnten die Airlines gezwungen sein, mehr CO2-Zertifikate zu kaufen oder ihr Wachstum zu drosseln – Maßnahmen, die weitreichende Folgen für die exportorientierte Schweizer Wirtschaft haben könnten.
Walsh machte die Produzenten für die Preistreiberei verantwortlich und erklärte, dass Fluggesellschaften bereit seien, den gesamten verfügbaren SAF zu kaufen, obwohl dieser zwei- bis fünfmal teurer als herkömmlicher Treibstoff ist. IATA-Chefökonomin Marie Owens Thomsen ergänzte, dass die EU- und UK-Mischvorschriften paradoxerweise die Lieferanten dazu veranlasst hätten, die Preise weiter anzuheben.
Für die Schweiz – Heimat großer Firmenflieger und zwei global vernetzter Drehkreuze – erschwert der Mangel die Nachhaltigkeitsstrategien. SWISS und Helvetic Airways haben mehrjährige SAF-Lieferverträge abgeschlossen, werden aber Schwierigkeiten haben, ausreichende Mengen zu sichern, falls die Produzenten nicht hochfahren können. Reiseverantwortliche befürchten steigende Ticketpreise oder Umweltzuschläge, gerade jetzt, wo Unternehmen strengere ESG-Berichtspflichten erfüllen müssen.
Walsh forderte die Regierungen auf, Investitionsanreize und klarere langfristige Rahmenbedingungen zu schaffen, um Raffinerieprojekte abzusichern. Die Schweizer Politik beobachtet die Entwicklung genau: Der Entwurf des Klima-Luftfahrtplans von Bern setzt auf SAF für 15 Prozent der Emissionsreduktionen im Luftverkehr bis 2030. Ohne ausreichende Versorgung könnten die Airlines gezwungen sein, mehr CO2-Zertifikate zu kaufen oder ihr Wachstum zu drosseln – Maßnahmen, die weitreichende Folgen für die exportorientierte Schweizer Wirtschaft haben könnten.
Quelle: Reuters