
Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines gab am 8. Dezember bekannt, dass sie eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb der in Prag ansässigen Smartwings Group – einschließlich der tschechischen Fluggesellschaft Czech Airlines (ČSA) – für geschätzte 154 Millionen Euro unterzeichnet hat. Die Transaktion, die noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden muss, würde Pegasus die Kontrolle über eine Flotte von 45 Boeing 737 sowie die begehrten Start- und Landezeiten der ČSA am Flughafen Václav Havel sichern.
Für Firmenreisende könnte die Übernahme die Flugnetzwerke in Mitteleuropa neu gestalten. Pegasus plant, den Kurzstreckenflugplan von Smartwings in sein Drehkreuz Istanbul zu integrieren und so Tagesverbindungen in den Golfstaaten und Südostasien anzubieten, die bisher Übernachtungen erforderten. Im Gegenzug könnten einige saisonale Strecken mit geringer Auslastung, die bei tschechischen Urlaubern beliebt sind, gestrichen werden.
Analysten sehen in dem Deal eine Folge der Konsolidierungsdrucke nach der Pandemie: Smartwings kämpft mit hohen Treibstoffkosten und Verzögerungen bei Entschädigungen wegen der Boeing MAX-Bodenhaltung, während Pegasus EU-basierte Betriebsgenehmigungen anstrebt, um bilaterale Beschränkungen zu umgehen. Die tschechische Luftfahrtbehörde muss noch die Eigentums- und Kontrollkriterien sowie die Wettbewerbsauswirkungen an den Flughäfen Prag und Brünn prüfen.
Mitarbeitergewerkschaften fordern Zusicherungen, dass die 2.500 in Tschechien beschäftigten Mitarbeiter ihre lokalen Arbeitsverträge behalten. Pegasus-CEO Güliz Öztürk signalisierte, dass Wartungs- und Schulungszentren im Land verbleiben, schloss jedoch eine Überprüfung der Crew-Basen nicht aus.
Sollten die Genehmigungen reibungslos verlaufen, wird mit einem Abschluss der Transaktion innerhalb von zwölf Monaten gerechnet. Reiseverantwortliche sollten die Zuordnung der Tarifklassen und die Beteiligung an Allianzen im Auge behalten – Smartwings arbeitet derzeit mit Qatar Airways und Korean Air zusammen, Partnerschaften, die sich unter neuer Führung verändern könnten.
Für Firmenreisende könnte die Übernahme die Flugnetzwerke in Mitteleuropa neu gestalten. Pegasus plant, den Kurzstreckenflugplan von Smartwings in sein Drehkreuz Istanbul zu integrieren und so Tagesverbindungen in den Golfstaaten und Südostasien anzubieten, die bisher Übernachtungen erforderten. Im Gegenzug könnten einige saisonale Strecken mit geringer Auslastung, die bei tschechischen Urlaubern beliebt sind, gestrichen werden.
Analysten sehen in dem Deal eine Folge der Konsolidierungsdrucke nach der Pandemie: Smartwings kämpft mit hohen Treibstoffkosten und Verzögerungen bei Entschädigungen wegen der Boeing MAX-Bodenhaltung, während Pegasus EU-basierte Betriebsgenehmigungen anstrebt, um bilaterale Beschränkungen zu umgehen. Die tschechische Luftfahrtbehörde muss noch die Eigentums- und Kontrollkriterien sowie die Wettbewerbsauswirkungen an den Flughäfen Prag und Brünn prüfen.
Mitarbeitergewerkschaften fordern Zusicherungen, dass die 2.500 in Tschechien beschäftigten Mitarbeiter ihre lokalen Arbeitsverträge behalten. Pegasus-CEO Güliz Öztürk signalisierte, dass Wartungs- und Schulungszentren im Land verbleiben, schloss jedoch eine Überprüfung der Crew-Basen nicht aus.
Sollten die Genehmigungen reibungslos verlaufen, wird mit einem Abschluss der Transaktion innerhalb von zwölf Monaten gerechnet. Reiseverantwortliche sollten die Zuordnung der Tarifklassen und die Beteiligung an Allianzen im Auge behalten – Smartwings arbeitet derzeit mit Qatar Airways und Korean Air zusammen, Partnerschaften, die sich unter neuer Führung verändern könnten.
Quelle: Prague Daily News
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