
Während französische Flughäfen mit neuen biometrischen Grenzkontrollen kämpfen, zeichnet sich eine weitere Bedrohung ab: Streiks bei Fluggesellschaften und der Flugsicherung, die für die zweite Dezemberhälfte geplant sind. Ein am Mittwochabend veröffentlichter Überblick zeigt koordinierte Arbeitsniederlegungen in Portugal, Italien, Spanien, Großbritannien und vor allem Frankreich – wo die Gewerkschaften der Fluglotsen (ATC) Streiks angekündigt haben, die mit dem verkehrsreichsten Vorweihnachtswochenende zusammenfallen könnten.
In Frankreich werfen die Gewerkschaften UNSA-ICNA und CGT der Luftfahrtbehörde vor, regionale Kontrollzentren unterbesetzt zu lassen und bei einer inflationsgebundenen Gehaltsvereinbarung zu zögern. Sie drohen mit einem 24-stündigen Streik „mit möglichen Verlängerungen“, der die Direction Générale de l’Aviation Civile (DGAC) zwingen würde, Flugpläne an den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle und Orly vorsorglich zu kürzen. Auch Airlines, die französischen Luftraum überqueren – etwa auf den Strecken London–Barcelona oder Amsterdam–Lissabon – müssten Umleitungen fliegen, was zusätzlichen Treibstoffverbrauch und Verspätungen zur Folge hätte.
Für Mobilitätsmanager ist das Timing ungünstig. Multinationale Unternehmen buchen zum Jahresende oft Shuttle-Flüge für Vorstandssitzungen und Projektübergaben. Reiseverantwortliche prüfen nun Notfallpläne: Meetings online abhalten, Eurostar-Tickets buchen oder Reiserouten auf Ende Januar verschieben. Einige Fluggesellschaften haben bereits kostenfreie Umbuchungsfenster für Flüge zwischen dem 18. und 24. Dezember geöffnet.
Das europaweite Streikgeschehen erhöht das Risiko zusätzlich. Allgemeine Streiks in Portugal am 11. Dezember und Arbeitsniederlegungen in Italien am 12. Dezember drohen Folgewirkungen; in Großbritannien legen Bodenpersonal am Flughafen Luton rund um Weihnachten die Arbeit nieder; und Schweizer Gepäckmitarbeiter planen zeitweise Streiks. Zusammengenommen kann eine einzige Verzögerung bei der Crew-Rotation innerhalb weniger Stunden Auswirkungen auf den gesamten Kontinent haben.
Experten raten Reisenden, sich für SMS-Benachrichtigungen der Airlines anzumelden, durchgehende Bahntickets wie den ICE Paris–Frankfurt oder den TGV Paris–Barcelona in Betracht zu ziehen und eine Versicherung abzuschließen, die „Arbeitskampfmaßnahmen“ abdeckt. Unternehmen sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, um sicherzustellen, dass gestrandete Mitarbeiter bei Bedarf Unterkunft und rechtliche Unterstützung erhalten.
In Frankreich werfen die Gewerkschaften UNSA-ICNA und CGT der Luftfahrtbehörde vor, regionale Kontrollzentren unterbesetzt zu lassen und bei einer inflationsgebundenen Gehaltsvereinbarung zu zögern. Sie drohen mit einem 24-stündigen Streik „mit möglichen Verlängerungen“, der die Direction Générale de l’Aviation Civile (DGAC) zwingen würde, Flugpläne an den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle und Orly vorsorglich zu kürzen. Auch Airlines, die französischen Luftraum überqueren – etwa auf den Strecken London–Barcelona oder Amsterdam–Lissabon – müssten Umleitungen fliegen, was zusätzlichen Treibstoffverbrauch und Verspätungen zur Folge hätte.
Für Mobilitätsmanager ist das Timing ungünstig. Multinationale Unternehmen buchen zum Jahresende oft Shuttle-Flüge für Vorstandssitzungen und Projektübergaben. Reiseverantwortliche prüfen nun Notfallpläne: Meetings online abhalten, Eurostar-Tickets buchen oder Reiserouten auf Ende Januar verschieben. Einige Fluggesellschaften haben bereits kostenfreie Umbuchungsfenster für Flüge zwischen dem 18. und 24. Dezember geöffnet.
Das europaweite Streikgeschehen erhöht das Risiko zusätzlich. Allgemeine Streiks in Portugal am 11. Dezember und Arbeitsniederlegungen in Italien am 12. Dezember drohen Folgewirkungen; in Großbritannien legen Bodenpersonal am Flughafen Luton rund um Weihnachten die Arbeit nieder; und Schweizer Gepäckmitarbeiter planen zeitweise Streiks. Zusammengenommen kann eine einzige Verzögerung bei der Crew-Rotation innerhalb weniger Stunden Auswirkungen auf den gesamten Kontinent haben.
Experten raten Reisenden, sich für SMS-Benachrichtigungen der Airlines anzumelden, durchgehende Bahntickets wie den ICE Paris–Frankfurt oder den TGV Paris–Barcelona in Betracht zu ziehen und eine Versicherung abzuschließen, die „Arbeitskampfmaßnahmen“ abdeckt. Unternehmen sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, um sicherzustellen, dass gestrandete Mitarbeiter bei Bedarf Unterkunft und rechtliche Unterstützung erhalten.
Quelle: Travel and Tour World
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