
Das chinesische Außenministerium bestätigte am 17. Dezember, dass das einseitige 30-tägige visafreie Programm – erstmals Anfang 2024 erprobt – mindestens bis zum 31. Dezember 2026 in Kraft bleibt. Die Ankündigung, die von der Reisebranche-Plattform GetTransfer verbreitet und von mehreren chinesischen Botschaften bestätigt wurde, nimmt Schweden offiziell in die Liste auf und verlängert die Gültigkeit der Regelung um ein weiteres Jahr. Inhaber eines regulären Reisepasses aus 47 Ländern dürfen nun visafrei nach China einreisen – sei es zu touristischen Zwecken, Geschäftsreisen, Familienbesuchen oder kurzen Konferenzen – und sich bis zu 30 Tage am Stück aufhalten.
Die Verlängerung ist strategisch gut getimt. Die Zahl der Einreisen nach China stieg 2025 zwar deutlich an, liegt aber immer noch etwa 20 % unter dem Höchststand von 2019. Mit der Zusicherung der Fortführung bis 2026 sendet Peking ein Signal der Planbarkeit an Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und multinationale Unternehmen, die regionale Events oder kurzfristige Einsätze planen. Europäische Handelskammern hatten sich für diese Klarheit eingesetzt, damit die Budgetplanung für 2026 China-Reisen ohne zusätzliche Kosten für Visa-Anträge absichern kann.
Praktisch beseitigt die Regelung eine große bürokratische Hürde. So kann etwa ein französischer Luftfahrtingenieur, der zur COMAC-Fabrik in Shanghai fliegt, oder ein deutscher Manager, der Lieferkettenprüfungen in Shenzhen durchführt, nun mit nur Reisepass und Rückflugticket buchen und an Bord gehen. Die zuvor geltende Obergrenze für tägliche visafreie Einreisen an stark frequentierten Flughäfen wurde laut Grenzbeamten am Flughafen Beijing Daxing ebenfalls aufgehoben.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten dennoch eine sorgfältige Prüfung der Reisenden vornehmen. Die Befreiung gilt für Tourismus, Meetings und Installationsarbeiten bis maximal 30 Tage, schließt jedoch Journalismus, Studium und jede bezahlte Beschäftigung aus. Besucher müssen einen Nachweis über Weiter- oder Rückreise mitführen und können bei der Einreise nach Unterkunftsdaten gefragt werden. Verstöße können Bußgelder oder Einreiseverbote nach sich ziehen, weshalb Unternehmen empfohlen wird, schriftliche Reisebestätigungen mit Reisezweck auszustellen.
Langfristig fügt sich dieser Schritt in Chinas umfassendere Strategie eines „visafreien Hubs“ ein: eine 240-Stunden-Transitbefreiung an 65 Häfen sowie ein Netzwerk regionaler Visa-on-Arrival-Pilotprojekte. Zusammen sollen diese Maßnahmen Chinas Anteil am globalen Geschäftsreiseverkehr wieder stärken und ausländische Investoren davon überzeugen, dass das Land nach den Pandemie-Jahren fest zur Öffnung zurückkehrt.
Die Verlängerung ist strategisch gut getimt. Die Zahl der Einreisen nach China stieg 2025 zwar deutlich an, liegt aber immer noch etwa 20 % unter dem Höchststand von 2019. Mit der Zusicherung der Fortführung bis 2026 sendet Peking ein Signal der Planbarkeit an Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und multinationale Unternehmen, die regionale Events oder kurzfristige Einsätze planen. Europäische Handelskammern hatten sich für diese Klarheit eingesetzt, damit die Budgetplanung für 2026 China-Reisen ohne zusätzliche Kosten für Visa-Anträge absichern kann.
Praktisch beseitigt die Regelung eine große bürokratische Hürde. So kann etwa ein französischer Luftfahrtingenieur, der zur COMAC-Fabrik in Shanghai fliegt, oder ein deutscher Manager, der Lieferkettenprüfungen in Shenzhen durchführt, nun mit nur Reisepass und Rückflugticket buchen und an Bord gehen. Die zuvor geltende Obergrenze für tägliche visafreie Einreisen an stark frequentierten Flughäfen wurde laut Grenzbeamten am Flughafen Beijing Daxing ebenfalls aufgehoben.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten dennoch eine sorgfältige Prüfung der Reisenden vornehmen. Die Befreiung gilt für Tourismus, Meetings und Installationsarbeiten bis maximal 30 Tage, schließt jedoch Journalismus, Studium und jede bezahlte Beschäftigung aus. Besucher müssen einen Nachweis über Weiter- oder Rückreise mitführen und können bei der Einreise nach Unterkunftsdaten gefragt werden. Verstöße können Bußgelder oder Einreiseverbote nach sich ziehen, weshalb Unternehmen empfohlen wird, schriftliche Reisebestätigungen mit Reisezweck auszustellen.
Langfristig fügt sich dieser Schritt in Chinas umfassendere Strategie eines „visafreien Hubs“ ein: eine 240-Stunden-Transitbefreiung an 65 Häfen sowie ein Netzwerk regionaler Visa-on-Arrival-Pilotprojekte. Zusammen sollen diese Maßnahmen Chinas Anteil am globalen Geschäftsreiseverkehr wieder stärken und ausländische Investoren davon überzeugen, dass das Land nach den Pandemie-Jahren fest zur Öffnung zurückkehrt.
Quelle: GetTransfer.com travel news blog