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Rückstau bei der Überprüfung sozialer Medien lässt H-1B-Arbeitnehmer monatelang im Ausland festsitzen

Dez. 18, 2025
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Rückstau bei der Überprüfung sozialer Medien lässt H-1B-Arbeitnehmer monatelang im Ausland festsitzen
Eine wachsende Zahl von H-1B-Fachkräften, die für die Feiertage in ihre Heimat gereist sind, steckt nun im Ausland fest, da US-Konsulate Visa-Interviews auf März 2026 oder später verschieben. Am 17. Dezember befragte Einwanderungsanwälte berichten, dass Konsularbeamte aufgrund der erweiterten Social-Media-Prüfprotokolle der Trump-Administration deutlich mehr Zeit aufwenden, was den ohnehin schon überlasteten Terminplan um mindestens sechs Monate verlängert.

Besonders hart trifft die Verzögerung Indien, das über 70 Prozent aller neuen H-1B-Fachkräfte stellt. Ein Berater im Maschinenbau teilte der Times of India mit, dass sein Termin am 22. Dezember in Hyderabad abrupt auf den 14. März verschoben wurde, was ein fünfjähriges Projekt mit einem Automobilzulieferer in Detroit gefährdet. Arbeitgeber stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Stellen offenhalten, Projektverzögerungen in Kauf nehmen oder bis zu 100.000 US-Dollar für eine neue Petition zur Ersatzkraft ausgeben – eine Kostenbelastung, die viele Unternehmen als untragbar ansehen.

Rückstau bei der Überprüfung sozialer Medien lässt H-1B-Arbeitnehmer monatelang im Ausland festsitzen


Laut aktueller Anweisung des Außenministeriums müssen Antragsteller, die das Formular DS-5535 mit „ergänzenden Fragen“ ausfüllen sollen, alle Nutzernamen ihrer in den letzten fünf Jahren genutzten Social-Media-Plattformen angeben. Die Fälle können dann zur Sicherheitsüberprüfung nach Washington weitergeleitet werden, ein Prozess, der bei umfangreichen digitalen Spuren der Antragsteller über 180 Tage dauern kann.

Mobility-Manager in Unternehmen sollten H-1B-Mitarbeiter, die reisen, dazu anhalten, Erneuerungen per Drop-Box frühzeitig zu planen, Arbeitsbestätigungen auf Firmenbriefpapier vorzubereiten und für kritische Positionen Ersatzpersonal bereitzuhalten. Einige Firmen erlauben kurzfristiges Remote-Arbeiten aus Indien, müssen dabei jedoch Gehalts-, Steuer- und Exportkontrollvorschriften prüfen.

Langfristig zeigt dieser Vorfall die Anfälligkeit der H-1B-Kategorie für politische Schwankungen. Analysten prognostizieren, dass die im September vorgeschlagene Schnellbearbeitungsgebühr von 100.000 US-Dollar im Rahmen der „Beschränkung der Einreise bestimmter Nicht-Einwanderungsarbeiter“ mehr Nachfrage in Richtung Kanadas neue Tech-Talent-Strategie und Mexikos Digital-Nomaden-Visum lenken wird, sofern sich die US-Verarbeitung nicht stabilisiert.
Quelle: The Times of India

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