
Urlauber, die am 20. Dezember am Flughafen Genf-Cointrin ankamen, erlebten Szenen, die eher an ein Rockkonzert als an einen Schweizer Grenzposten erinnerten. Reisende aus Nicht-EU-Ländern mussten sich bis zu vier Stunden in Geduld üben, da das biometrische EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) mehrfach einfrierte und die Grenzpolizei die Geräte am Nachmittag zweimal abschalten musste. Das im Oktober an den Schweizer Außenflughäfen eingeführte EES erfasst bei der ersten Einreise eines Drittstaatsangehörigen in den Schengen-Raum Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto.
Laut Flughafenangaben werden während der Pilotphase nur 10 % der Nicht-EU-Passagiere erfasst, dennoch sind die Bearbeitungszeiten bereits um 70 % gestiegen. Genf, das wichtigste Tor zu den Alpen-Skigebieten, rechnet zwischen Weihnachten und Neujahr mit einem weiteren Passagieranstieg. Der Airports Council International-Europe warnt Brüssel, dass eine vollständige Einführung im April 2026 erhebliche Sicherheitsrisiken bergen könnte, wenn die Stabilität nicht verbessert wird.
Die Schweizer Grenzpolizei teilte lokalen Medien mit, dass mobile Erfassungseinheiten eingesetzt werden und Familien mit kleinen Kindern bevorzugt behandelt werden. Fluggesellschaften raten Premium- und Geschäftsreisenden, eine zusätzliche Stunde für die Reise einzuplanen und möglichst viele Check-in-Formalitäten online zu erledigen. Geschäftsreisemanager erinnern daran, dass wiederholte Grenzübertritte nach der Registrierung schneller verlaufen sollten – in der Regel unter 40 Sekunden – während die Erstregistrierung derzeit 15 bis 25 Minuten dauert.
Global-Mobility-Teams passen ebenfalls ihre Terminpläne an. Einige Unternehmen bitten Mitarbeiter aus den USA oder dem Golf, vor Weiterreisen zu Kundenterminen in Zürich oder Lausanne eine Nacht in Genf zu verbringen, um das Risiko verpasster Morgen-Termine zu minimieren. Technologieunternehmen mit großen Delegationen für das Weltwirtschaftsforum im Januar in Davos arbeiten mit Destination Management Companies (DMCs) zusammen, um Pässe vorab zu sammeln, damit VIPs bei einem erneuten Ausfall der Kioske bevorzugt manuell abgefertigt werden können.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit betont, dass das Projekt langfristig die Sicherheit erhöhen und legitimes Reisen beschleunigen wird, sobald die biometrische Datenbank gefüllt ist. In der Zwischenzeit haben die Organisatoren der Skitransfers zusätzliche Busse eingesetzt und Abfahrtszeiten gestaffelt, um den Andrang zu bewältigen, während die Kantonspolizei Absperrungen aufgestellt hat, die sonst bei Musikfestivals zum Einsatz kommen.
Laut Flughafenangaben werden während der Pilotphase nur 10 % der Nicht-EU-Passagiere erfasst, dennoch sind die Bearbeitungszeiten bereits um 70 % gestiegen. Genf, das wichtigste Tor zu den Alpen-Skigebieten, rechnet zwischen Weihnachten und Neujahr mit einem weiteren Passagieranstieg. Der Airports Council International-Europe warnt Brüssel, dass eine vollständige Einführung im April 2026 erhebliche Sicherheitsrisiken bergen könnte, wenn die Stabilität nicht verbessert wird.
Die Schweizer Grenzpolizei teilte lokalen Medien mit, dass mobile Erfassungseinheiten eingesetzt werden und Familien mit kleinen Kindern bevorzugt behandelt werden. Fluggesellschaften raten Premium- und Geschäftsreisenden, eine zusätzliche Stunde für die Reise einzuplanen und möglichst viele Check-in-Formalitäten online zu erledigen. Geschäftsreisemanager erinnern daran, dass wiederholte Grenzübertritte nach der Registrierung schneller verlaufen sollten – in der Regel unter 40 Sekunden – während die Erstregistrierung derzeit 15 bis 25 Minuten dauert.
Global-Mobility-Teams passen ebenfalls ihre Terminpläne an. Einige Unternehmen bitten Mitarbeiter aus den USA oder dem Golf, vor Weiterreisen zu Kundenterminen in Zürich oder Lausanne eine Nacht in Genf zu verbringen, um das Risiko verpasster Morgen-Termine zu minimieren. Technologieunternehmen mit großen Delegationen für das Weltwirtschaftsforum im Januar in Davos arbeiten mit Destination Management Companies (DMCs) zusammen, um Pässe vorab zu sammeln, damit VIPs bei einem erneuten Ausfall der Kioske bevorzugt manuell abgefertigt werden können.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit betont, dass das Projekt langfristig die Sicherheit erhöhen und legitimes Reisen beschleunigen wird, sobald die biometrische Datenbank gefüllt ist. In der Zwischenzeit haben die Organisatoren der Skitransfers zusätzliche Busse eingesetzt und Abfahrtszeiten gestaffelt, um den Andrang zu bewältigen, während die Kantonspolizei Absperrungen aufgestellt hat, die sonst bei Musikfestivals zum Einsatz kommen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News