
Endgültige Zahlen des Innenministeriums zeigen, dass im Jahr 2025 rund 41.000 Menschen in kleinen Booten den Ärmelkanal überquerten – ein Anstieg von 13 % gegenüber 2024 und der zweithöchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen, nur übertroffen von 2022. Dieser Anstieg hat politische Auswirkungen für die Labour-Regierung von Premierminister Sir Keir Starmer, die vor sechs Monaten mit dem Versprechen gewählt wurde, Schmugglerbanden zu zerschlagen und „Ordnung an der Grenze wiederherzustellen“.
Innenministerin Shabana Mahmood hat bereits eine Reihe restriktiver Asylmaßnahmen vorgestellt: Der Flüchtlingsstatus wird künftig befristet sein und Leistungen werden eingeschränkt; die Mindestdauer für die Einbürgerung wird verlängert; und ab April 2026 tritt ein neues „Earned Settlement“-System in Kraft. Die Minister betonen eine härtere Durchsetzung – seit Juli 2024 wurden 50.000 als irregulär eingestufte Migranten abgeschoben – sowie eine engere operative Zusammenarbeit mit Deutschland und Belgien.
Die Financial Times weist jedoch darauf hin, dass Abschiebungen nach Frankreich im Rahmen des viel beachteten „One-in-One-out“-Abkommens kaum stattgefunden haben, was die konservative Opposition darin bestärkt, Labours Politik als „kosmetisch“ zu kritisieren. Der Anstieg der Kanalüberquerungen könnte zudem der Reform UK-Partei von Nigel Farage vor den Kommunalwahlen im Mai Auftrieb geben.
Für globale Mobilitätsmanager steht vor allem der Ruf auf dem Spiel: Die zunehmende Ablehnung irregulärer Migration schlägt oft in eine breitere Skepsis gegenüber legalen Arbeitsvisa um. Personalabteilungen sollten sich auf strengere Kontrollen an der Grenze und intensivere mediale Aufmerksamkeit bei innerbetrieblichen Versetzungen einstellen, insbesondere in niedrig bezahlten Bereichen wie Pflege und Logistik.
Unternehmen mit Mitarbeitern im humanitären Schutz oder Asylverfahren müssen sich auf Verlängerungen des vorübergehenden Aufenthaltsstatus und verschärfte Arbeitsgenehmigungsprüfungen vorbereiten – und gleichzeitig psychologische Unterstützung für betroffene Beschäftigte sicherstellen. Anwaltskanzleien rechnen mit einem Anstieg von Klagen gegen das Modell des temporären Schutzes, was die Personalplanung zusätzlich erschwert.
Innenministerin Shabana Mahmood hat bereits eine Reihe restriktiver Asylmaßnahmen vorgestellt: Der Flüchtlingsstatus wird künftig befristet sein und Leistungen werden eingeschränkt; die Mindestdauer für die Einbürgerung wird verlängert; und ab April 2026 tritt ein neues „Earned Settlement“-System in Kraft. Die Minister betonen eine härtere Durchsetzung – seit Juli 2024 wurden 50.000 als irregulär eingestufte Migranten abgeschoben – sowie eine engere operative Zusammenarbeit mit Deutschland und Belgien.
Die Financial Times weist jedoch darauf hin, dass Abschiebungen nach Frankreich im Rahmen des viel beachteten „One-in-One-out“-Abkommens kaum stattgefunden haben, was die konservative Opposition darin bestärkt, Labours Politik als „kosmetisch“ zu kritisieren. Der Anstieg der Kanalüberquerungen könnte zudem der Reform UK-Partei von Nigel Farage vor den Kommunalwahlen im Mai Auftrieb geben.
Für globale Mobilitätsmanager steht vor allem der Ruf auf dem Spiel: Die zunehmende Ablehnung irregulärer Migration schlägt oft in eine breitere Skepsis gegenüber legalen Arbeitsvisa um. Personalabteilungen sollten sich auf strengere Kontrollen an der Grenze und intensivere mediale Aufmerksamkeit bei innerbetrieblichen Versetzungen einstellen, insbesondere in niedrig bezahlten Bereichen wie Pflege und Logistik.
Unternehmen mit Mitarbeitern im humanitären Schutz oder Asylverfahren müssen sich auf Verlängerungen des vorübergehenden Aufenthaltsstatus und verschärfte Arbeitsgenehmigungsprüfungen vorbereiten – und gleichzeitig psychologische Unterstützung für betroffene Beschäftigte sicherstellen. Anwaltskanzleien rechnen mit einem Anstieg von Klagen gegen das Modell des temporären Schutzes, was die Personalplanung zusätzlich erschwert.
Quelle: Financial Times
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