
Die beiden internationalen Drehkreuze Zyperns – Larnaka und Paphos – waren am 2. Januar ungewöhnlich ruhig, nachdem griechische Fluglotsen zu einem landesweiten 24-Stunden-Streik aufgerufen hatten, der das griechische Luftverkehrsnetz lahmlegte. Der Flughafenbetreiber Hermes bestätigte 27 Flugausfälle in Larnaka und vier in Paphos, alle auf Strecken nach Athen und Thessaloniki; sieben weitere Flüge wurden außerhalb des Streikzeitraums umgeplant.
Der Streik war Teil einer größeren Arbeitskampfaktion, die von den griechischen Gewerkschaften ADEDY und GSEE aus dem öffentlichen und privaten Sektor angeführt wird. Sie fordern Lohnerhöhungen, stärkere Tarifverhandlungen und die Wiedereinführung von 13. und 14. Monatsgehältern. Da zyprische Fluggesellschaften wie Cyprus Airways und Aegean Airlines auf griechische Fluginformationsgebiete für die Navigation angewiesen sind, mussten selbst Flüge, die nur den griechischen Luftraum überquerten, umgeleitet werden oder zusätzlich Treibstoff für Warteschleifen mitführen.
Für Mobilitätsmanager war die Störung ein Belastungstest zu Jahresbeginn. Die EU261-Entschädigungsregelungen kamen zur Anwendung, doch viele Reisende wählten alternative Routen über Istanbul, Kairo oder Golf-Drehkreuze, was den Wert von Multi-Ticket-Strategien unterstreicht. Pharma-Spediteure, die temperatursensible Waren aus den zyprischen Freizonen nach Mitteleuropa transportieren, berichteten von Verzögerungen, da die Kapazitäten im Frachtraum knapp wurden.
Die Gewerkschaften drohen mit weiteren Streiks, falls die Verhandlungen ins Stocken geraten. Unternehmen mit Pendlern zwischen Zypern und Griechenland sollten daher flexible Buchungsklassen nutzen und die NOTAMs der griechischen Luftfahrtbehörde genau beobachten. Die Diversifizierung der Routen und eine verstärkte Kommunikation zu Reisekrisen werden entscheidend sein, bis die Lohnverhandlungen abgeschlossen sind.
Der Streik war Teil einer größeren Arbeitskampfaktion, die von den griechischen Gewerkschaften ADEDY und GSEE aus dem öffentlichen und privaten Sektor angeführt wird. Sie fordern Lohnerhöhungen, stärkere Tarifverhandlungen und die Wiedereinführung von 13. und 14. Monatsgehältern. Da zyprische Fluggesellschaften wie Cyprus Airways und Aegean Airlines auf griechische Fluginformationsgebiete für die Navigation angewiesen sind, mussten selbst Flüge, die nur den griechischen Luftraum überquerten, umgeleitet werden oder zusätzlich Treibstoff für Warteschleifen mitführen.
Für Mobilitätsmanager war die Störung ein Belastungstest zu Jahresbeginn. Die EU261-Entschädigungsregelungen kamen zur Anwendung, doch viele Reisende wählten alternative Routen über Istanbul, Kairo oder Golf-Drehkreuze, was den Wert von Multi-Ticket-Strategien unterstreicht. Pharma-Spediteure, die temperatursensible Waren aus den zyprischen Freizonen nach Mitteleuropa transportieren, berichteten von Verzögerungen, da die Kapazitäten im Frachtraum knapp wurden.
Die Gewerkschaften drohen mit weiteren Streiks, falls die Verhandlungen ins Stocken geraten. Unternehmen mit Pendlern zwischen Zypern und Griechenland sollten daher flexible Buchungsklassen nutzen und die NOTAMs der griechischen Luftfahrtbehörde genau beobachten. Die Diversifizierung der Routen und eine verstärkte Kommunikation zu Reisekrisen werden entscheidend sein, bis die Lohnverhandlungen abgeschlossen sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News