
Der Sturm Goretti, der am 6. und 7. Januar über Frankreich, die Benelux-Staaten und Deutschland fegte, löste erhebliche Turbulenzen in der europäischen Luftfahrt aus, die auch in Polen deutlich spürbar waren. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden rund 700 Flüge gestrichen, und etwa 1.000 gestrandete Reisende verbrachten die Nacht dort. Die Auswirkungen waren auch an den Flughäfen Warschau Chopin, Krakau Balice und weiteren regionalen Flughäfen in Polen zu spüren. Laut Flugverfolgungsdaten, auf die Reuters sich beruft, verzeichnete Chopin am 7. Januar sechs Flugausfälle und über 230 Verspätungen, während Krakau acht Ausfälle und 45 Verspätungen meldete. (reuters.com)
Engpässe entstanden unter anderem durch Mangel an Enteisungsflüssigkeit an wichtigen Drehkreuzen – allein KLM verbrauchte täglich 85.000 Liter – was zu Verzögerungen bei Flugzeugrotationen und zum Ablauf der Dienstzeiten der Crews führte. Die polnische Fluggesellschaft LOT leitete am späten 7. Januar zwei ankommende Boeing 737 MAX-Flüge nach Katowice und Posen um und brachte die Passagiere per Bus zu ihren Endzielen. Auch der Schienenverkehr war betroffen: PKP Intercity meldete Verspätungen von bis zu 90 Minuten auf Verbindungen zwischen der Hauptstadt und Danzig sowie Breslau, während die Schnellstraße S7 nördlich von Warschau bei frischem Schneefall nur im Schritttempo befahrbar war.
Für Geschäftsreisende kam die Störung in der ersten vollen Arbeitswoche des Jahres und brachte Verkaufsmeetings, Werksbesuche und Umzugsreisen durcheinander, die zeitlich auf die neuen Einwanderungsregeln abgestimmt waren, die am 1. Januar in Kraft traten. Reiseleiter bemühten sich, Mitarbeiter über skandinavische Drehkreuze umzubuchen, die weniger vom Wetter betroffen waren, doch auch Kopenhagen und Stockholm hatten mit eisigen Bedingungen zu kämpfen.
Flughäfen und Fluggesellschaften sind vorsichtig optimistisch, dass die für den 9. Januar prognostizierten milderen Temperaturen den regulären Betrieb wiederherstellen, warnen jedoch, dass die Vorräte an Enteisungsflüssigkeit knapp bleiben und ein neuer Kälteeinbruch die Krise erneut entfachen könnte. Reisenden, die diese Woche nach Polen fliegen oder von dort abreisen, wird empfohlen, großzügige Zeitpuffer einzuplanen und zu prüfen, ob ihre Reiseversicherung Übernachtungen bei wetterbedingten Verspätungen abdeckt.
Langfristig hat die Episode die Debatte über die Widerstandsfähigkeit des europäischen Hub-and-Spoke-Systems in Zeiten häufiger extremer Wetterereignisse neu entfacht. Die polnischen Luftfahrtbehörden kündigen an, ihre Vorräte an Enteisungsflüssigkeit und Notfallpläne vor dem nächsten arktischen Kaltfront-Einbruch zu überprüfen.
Engpässe entstanden unter anderem durch Mangel an Enteisungsflüssigkeit an wichtigen Drehkreuzen – allein KLM verbrauchte täglich 85.000 Liter – was zu Verzögerungen bei Flugzeugrotationen und zum Ablauf der Dienstzeiten der Crews führte. Die polnische Fluggesellschaft LOT leitete am späten 7. Januar zwei ankommende Boeing 737 MAX-Flüge nach Katowice und Posen um und brachte die Passagiere per Bus zu ihren Endzielen. Auch der Schienenverkehr war betroffen: PKP Intercity meldete Verspätungen von bis zu 90 Minuten auf Verbindungen zwischen der Hauptstadt und Danzig sowie Breslau, während die Schnellstraße S7 nördlich von Warschau bei frischem Schneefall nur im Schritttempo befahrbar war.
Für Geschäftsreisende kam die Störung in der ersten vollen Arbeitswoche des Jahres und brachte Verkaufsmeetings, Werksbesuche und Umzugsreisen durcheinander, die zeitlich auf die neuen Einwanderungsregeln abgestimmt waren, die am 1. Januar in Kraft traten. Reiseleiter bemühten sich, Mitarbeiter über skandinavische Drehkreuze umzubuchen, die weniger vom Wetter betroffen waren, doch auch Kopenhagen und Stockholm hatten mit eisigen Bedingungen zu kämpfen.
Flughäfen und Fluggesellschaften sind vorsichtig optimistisch, dass die für den 9. Januar prognostizierten milderen Temperaturen den regulären Betrieb wiederherstellen, warnen jedoch, dass die Vorräte an Enteisungsflüssigkeit knapp bleiben und ein neuer Kälteeinbruch die Krise erneut entfachen könnte. Reisenden, die diese Woche nach Polen fliegen oder von dort abreisen, wird empfohlen, großzügige Zeitpuffer einzuplanen und zu prüfen, ob ihre Reiseversicherung Übernachtungen bei wetterbedingten Verspätungen abdeckt.
Langfristig hat die Episode die Debatte über die Widerstandsfähigkeit des europäischen Hub-and-Spoke-Systems in Zeiten häufiger extremer Wetterereignisse neu entfacht. Die polnischen Luftfahrtbehörden kündigen an, ihre Vorräte an Enteisungsflüssigkeit und Notfallpläne vor dem nächsten arktischen Kaltfront-Einbruch zu überprüfen.
Quelle: Reuters
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