
Der Flughafen Lüttich startete ins Jahr 2026 mit beeindruckenden Zahlen, die alle Mobilitätsmanager in Belgien aufhorchen lassen: Der wallonische Fracht-Spezialist wickelte im Jahr 2025 insgesamt 1,324 Millionen Tonnen Fracht ab – ein Plus von 14 % im Vergleich zum Vorjahr und das zweitbeste Ergebnis seiner Geschichte. Dieser Sprung ist das Ergebnis einer gezielten „Freighters First“-Strategie, die Frachtfluggesellschaften Vorrang bei Slots, Parkplätzen und Nachtflügen vor Passagierfluglinien einräumt. Mittlerweile bedienen 56 Airlines den Flughafen Lüttich, gegenüber nur 40 vor zwei Jahren. Neue Verbindungen aus Mumbai, Chicago, Mexiko-Stadt und Taipeh haben die Streckenkarte so diversifiziert, dass keine einzelne Fluggesellschaft mehr als 13 % der Frachtmenge ausmacht.
Warum ist das für die globale Mobilität relevant? Immer wenn Schnee, Streiks oder Slot-Engpässe den Flughafen Brüssel lahmlegen, leiten multinationale Unternehmen zeitkritische Sendungen – und manchmal auch begleitendes Personal – zunehmend über Lüttich um. Allein im Dezember stiegen die Frachtmengen um 16 %, da nach den Feiertagen die Rücksendungen im E-Commerce stark zunahmen. Das unterstreicht die Rolle des Flughafens als Entlastungsventil für belgische Lieferketten. Mobilitätsteams, die den Umzug von Expatriates, Kurierdienste an Bord oder pharmazeutische Kühlketten koordinieren, verfügen nun über ein bewährtes alternatives Drehkreuz weniger als 90 km vom Stadtzentrum Brüssels entfernt.
Das Wachstum bringt jedoch auch Einschränkungen mit sich. Die Nachtflugquoten wurden bereits reduziert, sodass der Anteil der nächtlichen Flüge von 59 % im Jahr 2020 auf 34,5 % im Jahr 2025 gesunken ist – eine Reaktion auf Lärmschutzbedenken der Anwohner. Zudem warnt die Flughafenleitung, dass eine neue EU-Steuer auf E-Commerce-Pakete mit geringem Warenwert (ab 1. Juli 2026) die Nachfrage dämpfen könnte. Personal- und Relocation-Teams sollten daher mögliche Kostensteigerungen und Änderungen bei der Slot-Vergabe in ihre Budgetplanung für 2026 einbeziehen.
Für Entsandte und reisende Führungskräfte lautet die praktische Empfehlung: Überprüfen Sie unbedingt, ob das begleitende Personal die erforderlichen Einreisedokumente besitzt, bevor Sie den Umweg über Lüttich wählen. Im Gegensatz zu Brüssel verfügt der Flughafen über weniger Einwanderungsschalter vor Ort, und Drittstaatsangehörige müssen insbesondere bei Nachtankünften mit stichprobenartigen Schengen-Kontrollen rechnen. Das Belgium-Portal von VisaHQ, das mit der nationalen Sozialversicherungsdatenbank Belgiens verknüpft ist, ermöglicht Arbeitgebern, Single-Permit-Anträge zu stellen und Kurzzeitvisa parallel zu Frachtbuchungen zu organisieren – was den administrativen Aufwand deutlich reduziert.
Warum ist das für die globale Mobilität relevant? Immer wenn Schnee, Streiks oder Slot-Engpässe den Flughafen Brüssel lahmlegen, leiten multinationale Unternehmen zeitkritische Sendungen – und manchmal auch begleitendes Personal – zunehmend über Lüttich um. Allein im Dezember stiegen die Frachtmengen um 16 %, da nach den Feiertagen die Rücksendungen im E-Commerce stark zunahmen. Das unterstreicht die Rolle des Flughafens als Entlastungsventil für belgische Lieferketten. Mobilitätsteams, die den Umzug von Expatriates, Kurierdienste an Bord oder pharmazeutische Kühlketten koordinieren, verfügen nun über ein bewährtes alternatives Drehkreuz weniger als 90 km vom Stadtzentrum Brüssels entfernt.
Das Wachstum bringt jedoch auch Einschränkungen mit sich. Die Nachtflugquoten wurden bereits reduziert, sodass der Anteil der nächtlichen Flüge von 59 % im Jahr 2020 auf 34,5 % im Jahr 2025 gesunken ist – eine Reaktion auf Lärmschutzbedenken der Anwohner. Zudem warnt die Flughafenleitung, dass eine neue EU-Steuer auf E-Commerce-Pakete mit geringem Warenwert (ab 1. Juli 2026) die Nachfrage dämpfen könnte. Personal- und Relocation-Teams sollten daher mögliche Kostensteigerungen und Änderungen bei der Slot-Vergabe in ihre Budgetplanung für 2026 einbeziehen.
Für Entsandte und reisende Führungskräfte lautet die praktische Empfehlung: Überprüfen Sie unbedingt, ob das begleitende Personal die erforderlichen Einreisedokumente besitzt, bevor Sie den Umweg über Lüttich wählen. Im Gegensatz zu Brüssel verfügt der Flughafen über weniger Einwanderungsschalter vor Ort, und Drittstaatsangehörige müssen insbesondere bei Nachtankünften mit stichprobenartigen Schengen-Kontrollen rechnen. Das Belgium-Portal von VisaHQ, das mit der nationalen Sozialversicherungsdatenbank Belgiens verknüpft ist, ermöglicht Arbeitgebern, Single-Permit-Anträge zu stellen und Kurzzeitvisa parallel zu Frachtbuchungen zu organisieren – was den administrativen Aufwand deutlich reduziert.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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