
Der Flughafen Lüttich startete mit positiven Zahlen ins neue Jahr, die seine Position als Belgiens bevorzugtes Fracht-Drehkreuz bestätigen, wenn der Flughafen Brüssel an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Der wallonische Fracht-Spezialist wickelte im Jahr 2025 insgesamt 1,324 Millionen Tonnen ab – ein Plus von 14 % gegenüber dem Vorjahr und das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Flughafens. Die Geschäftsleitung führt diesen Anstieg auf eine konsequente „Freighters First“-Strategie zurück, die Frachtfluggesellschaften Vorrang bei Slots, Parkplätzen und Nachtflügen vor Passagierfluglinien einräumt. Mittlerweile bedienen 56 Airlines Lüttich – im Vergleich zu 40 im Jahr 2023 – darunter neue Anbieter aus Indien, den USA, Mexiko und Taiwan.
Aus globaler Mobilitätsperspektive sind diese Zahlen bedeutsam, da Lüttich zunehmend als Entlastungsventil fungiert, wenn Schneestürme, Streiks oder Slot-Engpässe den Flughafen Brüssel lahmlegen. Multinationale Unternehmen nutzen den Hub, um zeitkritische Industrieteile, pharmazeutische Kühlketten-Sendungen und sogar Onboard-Kurierverkehr zu transportieren, der Just-in-Time-Produktionslinien entlang des belgischen Logistik-Korridors E40-E42 unterstützt. Allein im Dezember stieg das Frachtvolumen im Jahresvergleich um 16 %, was die Bedeutung von Lüttich für die Erfüllung von E-Commerce-Bestellungen nach den Feiertagen unterstreicht.
Die Diversifizierung der Kundenbasis in Lüttich hat zudem das Konzentrationsrisiko verringert. Die größte Fluggesellschaft macht jetzt nur noch 13 % des Gesamtvolumens aus, verglichen mit 20 % vor zwei Jahren, was Verladern und Logistikdienstleistern mehr Planungssicherheit bietet. Neue Langstreckenziele wie Mumbai, Chicago, Mexiko-Stadt und Taipeh ermöglichen es belgischen Exporteuren und eingehenden Entsandten, überlastete europäische Drehkreuze zu umgehen und die Transitzeiten für unbegleitete persönliche Effekten und Projektfracht zu verkürzen.
Für Manager der Unternehmensmobilität ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Erstens wächst die belgische Frachtinfrastruktur schnell und unterstützt komplexe Logistiklösungen wie Teillieferungen und Tür-zu-Tür-Kühlketten-Transporte. Zweitens könnten Kostenmodelle noch in diesem Jahr angepasst werden müssen, wenn ab dem 1. Juli 2026 eine neue EU-Steuer auf E-Commerce-Pakete mit geringem Warenwert in Kraft tritt – eine Maßnahme, vor der die Flughafenleitung warnt, dass sie das Volumenwachstum bremsen könnte. Personalabteilungen sollten daher die Slot-Vergabe in Lüttich genau beobachten, wo der Anteil der Nachtflüge bereits von 59 % im Jahr 2020 auf 34,5 % im Jahr 2025 zurückgegangen ist – als Reaktion auf Lärmschutzbedenken der Anwohner.
Aus globaler Mobilitätsperspektive sind diese Zahlen bedeutsam, da Lüttich zunehmend als Entlastungsventil fungiert, wenn Schneestürme, Streiks oder Slot-Engpässe den Flughafen Brüssel lahmlegen. Multinationale Unternehmen nutzen den Hub, um zeitkritische Industrieteile, pharmazeutische Kühlketten-Sendungen und sogar Onboard-Kurierverkehr zu transportieren, der Just-in-Time-Produktionslinien entlang des belgischen Logistik-Korridors E40-E42 unterstützt. Allein im Dezember stieg das Frachtvolumen im Jahresvergleich um 16 %, was die Bedeutung von Lüttich für die Erfüllung von E-Commerce-Bestellungen nach den Feiertagen unterstreicht.
Die Diversifizierung der Kundenbasis in Lüttich hat zudem das Konzentrationsrisiko verringert. Die größte Fluggesellschaft macht jetzt nur noch 13 % des Gesamtvolumens aus, verglichen mit 20 % vor zwei Jahren, was Verladern und Logistikdienstleistern mehr Planungssicherheit bietet. Neue Langstreckenziele wie Mumbai, Chicago, Mexiko-Stadt und Taipeh ermöglichen es belgischen Exporteuren und eingehenden Entsandten, überlastete europäische Drehkreuze zu umgehen und die Transitzeiten für unbegleitete persönliche Effekten und Projektfracht zu verkürzen.
Für Manager der Unternehmensmobilität ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Erstens wächst die belgische Frachtinfrastruktur schnell und unterstützt komplexe Logistiklösungen wie Teillieferungen und Tür-zu-Tür-Kühlketten-Transporte. Zweitens könnten Kostenmodelle noch in diesem Jahr angepasst werden müssen, wenn ab dem 1. Juli 2026 eine neue EU-Steuer auf E-Commerce-Pakete mit geringem Warenwert in Kraft tritt – eine Maßnahme, vor der die Flughafenleitung warnt, dass sie das Volumenwachstum bremsen könnte. Personalabteilungen sollten daher die Slot-Vergabe in Lüttich genau beobachten, wo der Anteil der Nachtflüge bereits von 59 % im Jahr 2020 auf 34,5 % im Jahr 2025 zurückgegangen ist – als Reaktion auf Lärmschutzbedenken der Anwohner.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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