
Der Ministerrat Polens hat eine Verordnung unterzeichnet, die die vorübergehenden Schengen-Binnengrenzkontrollen zu Deutschland und Litauen um weitere 90 Tage verlängert. Die Gültigkeit verschiebt sich damit vom 5. Januar auf den 4. April 2026. Die Kontrollen wurden erstmals am 7. Juli 2025 eingeführt, um Bedenken hinsichtlich irregulärer Migration zu begegnen. Grenzschutzbeamte, Polizei und Territorialverteidigungskräfte dürfen an 52 Straßen- und Bahnübergängen zu Deutschland sowie 13 zu Litauen Fahrzeuge anhalten, Ausweisdokumente überprüfen und Fracht durchsuchen. Die Entscheidung folgt auf einen Jahresendanstieg sogenannter „sekundärer Bewegungen“ von Migranten, die zunächst über Belarus oder die baltischen Staaten in die EU eingereist sind und dann versuchen, über Polen nach Deutschland zu gelangen. Im Jahr 2025 wurden von deutschen Behörden fast 2.100 solcher Reisenden abgefangen – eine Zahl, die Warschau als „nicht tragbar“ bezeichnet.
Geschäftsreisende spüren die Auswirkungen bereits. Fernbusse und Firmen-Shuttles auf den Strecken Warschau–Berlin und Warschau–Vilnius berichten von Stichprobenkontrollen mit Verzögerungen von 15 bis 25 Minuten. Lkw-Fahrer, die Just-in-Time-Autoteile zwischen Kaunas, Posen und Leipzig transportieren, werden aufgefordert, elektronische Frachtlisten vorab einzureichen und 45-minütige Puffer in ihre Lieferpläne einzubauen. Luft- und Bahnverbindungen bleiben unberührt, allerdings müssen Bahnreisende einen biometrischen Ausweis mitführen, um die Stichprobenkontrollen zu beschleunigen.
Hinter den Kulissen nutzt das Innenministerium die verlängerte Frist, um neue Technologien zu testen. An sechs Grenzstellen sind nun automatisierte E-Gates installiert, die mit dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) verknüpft sind. Zollbeamte pilotieren zudem blockchain-gesicherte Frachtcontainer, die bei Manipulationen Alarm schlagen. Sollten die Tests erfolgreich sein, könnten diese Technologien auch nach Aufhebung der Kontrollen dauerhaft eingesetzt werden und das Management der polnischen Binnengrenzen innerhalb der EU grundlegend verändern.
Für Teams in der Unternehmensmobilität stehen in den kommenden 11 Wochen Kommunikation und Notfallplanung im Vordergrund. Personalverantwortliche sollten ihre Duty-of-Care-Plattformen mit dem neuen Enddatum aktualisieren, überarbeitete Fahrerinformationen mit allen aktuell geöffneten Grenzübergängen verteilen und Expatriates, die über Deutschland oder Litauen reisen, raten, mit polnischer Aufenthaltskarte oder biometrischem Reisepass unterwegs zu sein. Lieferkettenmanager, deren Werke auf Just-in-Sequence-Lieferungen angewiesen sind, könnten bis zur Wiederaufnahme des freien Verkehrs eine Umleitung über Tschechien oder die Slowakei in Erwägung ziehen.
Geschäftsreisende spüren die Auswirkungen bereits. Fernbusse und Firmen-Shuttles auf den Strecken Warschau–Berlin und Warschau–Vilnius berichten von Stichprobenkontrollen mit Verzögerungen von 15 bis 25 Minuten. Lkw-Fahrer, die Just-in-Time-Autoteile zwischen Kaunas, Posen und Leipzig transportieren, werden aufgefordert, elektronische Frachtlisten vorab einzureichen und 45-minütige Puffer in ihre Lieferpläne einzubauen. Luft- und Bahnverbindungen bleiben unberührt, allerdings müssen Bahnreisende einen biometrischen Ausweis mitführen, um die Stichprobenkontrollen zu beschleunigen.
Hinter den Kulissen nutzt das Innenministerium die verlängerte Frist, um neue Technologien zu testen. An sechs Grenzstellen sind nun automatisierte E-Gates installiert, die mit dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) verknüpft sind. Zollbeamte pilotieren zudem blockchain-gesicherte Frachtcontainer, die bei Manipulationen Alarm schlagen. Sollten die Tests erfolgreich sein, könnten diese Technologien auch nach Aufhebung der Kontrollen dauerhaft eingesetzt werden und das Management der polnischen Binnengrenzen innerhalb der EU grundlegend verändern.
Für Teams in der Unternehmensmobilität stehen in den kommenden 11 Wochen Kommunikation und Notfallplanung im Vordergrund. Personalverantwortliche sollten ihre Duty-of-Care-Plattformen mit dem neuen Enddatum aktualisieren, überarbeitete Fahrerinformationen mit allen aktuell geöffneten Grenzübergängen verteilen und Expatriates, die über Deutschland oder Litauen reisen, raten, mit polnischer Aufenthaltskarte oder biometrischem Reisepass unterwegs zu sein. Lieferkettenmanager, deren Werke auf Just-in-Sequence-Lieferungen angewiesen sind, könnten bis zur Wiederaufnahme des freien Verkehrs eine Umleitung über Tschechien oder die Slowakei in Erwägung ziehen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News