
Spanien schloss das Jahr 2025 mit 3.135.581 ausländischen Sozialversicherungsbeitragszahlern ab – ein Rekordwert, der die entscheidende Rolle von Migranten für den Erhalt des Arbeitsmarktes unterstreicht, berichtete das Ministerium für Inklusion, Sozialversicherung und Migration am 16. Januar. Die Zahl der ausländischen Beschäftigten ist in den letzten zwölf Monaten um 208.000 gestiegen und seit der Arbeitsmarktreform 2021 um mehr als 800.000 gewachsen. (lamoncloa.gob.es)
Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichneten Venezolaner den größten jährlichen Zuwachs mit 40.614 neuen Beitragszahlern und überholten damit die Kolumbianer (28.929). Marokko bleibt mit 373.000 Beschäftigten die größte ausländische Gemeinschaft, gefolgt von Rumänien (337.000). Ausländische Fachkräfte machen inzwischen 14,1 % aller Beitragszahler aus – ein Anstieg von 10,9 % vor der Pandemie. (lamoncloa.gob.es)
Branchenspezifisch sind Migranten unverzichtbar: Sie stellen 29 % der Beschäftigten im Gastgewerbe und 26 % in der Landwirtschaft. Das stärkste Wachstum verzeichnen jedoch höherwertige Sektoren wie Informations- und Kommunikationstechnologie (+26 % im Jahresvergleich) sowie Energie (+22 %). Fast eine halbe Million Ausländer sind als Selbstständige registriert – ein Plus von 6,3 %, das das Wachstum bei einheimischen Unternehmern übertrifft. Das Ministerium führt dies auf das Start-up-Gesetz Spaniens, das Digital-Nomad-Visum und die vereinfachte Erlaubnis für Hochqualifizierte zurück, die qualifizierte Fachkräfte anziehen.
Folgen für Arbeitgeber: Der Fachkräftemangel in IT, Ingenieurwesen und Gesundheitswesen könnte sich verschärfen, wenn Lohninflation oder Wohnkosten neue Zuwanderer abschrecken. Personalabteilungen sollten Gehälter im Hinblick auf die kommende Mindestlohnerhöhung 2026 überprüfen – jede Anhebung erhöht automatisch die Einkommensgrenzen für Digital-Nomad- und Hochqualifizierten-Visa. Unternehmen müssen möglicherweise auch ihre Diversity- und Inklusionsrichtlinien anpassen; der Frauenanteil unter Ausländern liegt inzwischen bei 43 % und steigt, was die Dynamik am Arbeitsplatz verändern könnte.
Blick nach vorn: Die Behörden werden die GECCO-Quote 2026 für Saisonarbeitskräfte in der nächsten Ministerratssitzung veröffentlichen. Arbeitgeber, die eine größere Anzahl von Drittstaatsangehörigen einstellen wollen, sollten die erforderlichen Unterlagen frühzeitig sammeln, um die Sammelanträge sofort nach Öffnung der Quote einreichen zu können.
Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichneten Venezolaner den größten jährlichen Zuwachs mit 40.614 neuen Beitragszahlern und überholten damit die Kolumbianer (28.929). Marokko bleibt mit 373.000 Beschäftigten die größte ausländische Gemeinschaft, gefolgt von Rumänien (337.000). Ausländische Fachkräfte machen inzwischen 14,1 % aller Beitragszahler aus – ein Anstieg von 10,9 % vor der Pandemie. (lamoncloa.gob.es)
Branchenspezifisch sind Migranten unverzichtbar: Sie stellen 29 % der Beschäftigten im Gastgewerbe und 26 % in der Landwirtschaft. Das stärkste Wachstum verzeichnen jedoch höherwertige Sektoren wie Informations- und Kommunikationstechnologie (+26 % im Jahresvergleich) sowie Energie (+22 %). Fast eine halbe Million Ausländer sind als Selbstständige registriert – ein Plus von 6,3 %, das das Wachstum bei einheimischen Unternehmern übertrifft. Das Ministerium führt dies auf das Start-up-Gesetz Spaniens, das Digital-Nomad-Visum und die vereinfachte Erlaubnis für Hochqualifizierte zurück, die qualifizierte Fachkräfte anziehen.
Folgen für Arbeitgeber: Der Fachkräftemangel in IT, Ingenieurwesen und Gesundheitswesen könnte sich verschärfen, wenn Lohninflation oder Wohnkosten neue Zuwanderer abschrecken. Personalabteilungen sollten Gehälter im Hinblick auf die kommende Mindestlohnerhöhung 2026 überprüfen – jede Anhebung erhöht automatisch die Einkommensgrenzen für Digital-Nomad- und Hochqualifizierten-Visa. Unternehmen müssen möglicherweise auch ihre Diversity- und Inklusionsrichtlinien anpassen; der Frauenanteil unter Ausländern liegt inzwischen bei 43 % und steigt, was die Dynamik am Arbeitsplatz verändern könnte.
Blick nach vorn: Die Behörden werden die GECCO-Quote 2026 für Saisonarbeitskräfte in der nächsten Ministerratssitzung veröffentlichen. Arbeitgeber, die eine größere Anzahl von Drittstaatsangehörigen einstellen wollen, sollten die erforderlichen Unterlagen frühzeitig sammeln, um die Sammelanträge sofort nach Öffnung der Quote einreichen zu können.