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Der spanische Sozialminister lobt Migranten als Lösung für den „demografischen Winter“

Dez. 18, 2025
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Der spanische Sozialminister lobt Migranten als Lösung für den „demografischen Winter“
Am 17. Dezember, am Vorabend des Internationalen Tages der Migranten, sprach die Ministerin für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration, Elma Saiz, im Empfangs- und Unterstützungszentrum Pozuelo de Alarcón und verteidigte Spaniens offene Arbeitsmigrationspolitik mit überzeugenden Daten. Ausländische Arbeitskräfte machen inzwischen 12 % der Beitragszahler im Sozialversicherungssystem aus und haben 65 % der im Jahr 2025 neu geschaffenen Arbeitsplätze besetzt – ein Ausgleich für die schrumpfende einheimische Erwerbsbevölkerung.

Saiz verband den positiven fiskalischen Beitrag der Migranten mit den demografischen Herausforderungen Spaniens: Die Geburtenrate liegt weiterhin bei 1,3 Kindern pro Frau, und bis 2035 wird jeder dritte Spanier über 65 Jahre alt sein. „Ohne ausländische Talente können wir weder Renten, Gesundheitsversorgung noch langfristiges Wachstum sichern“, erklärte sie vor einem Publikum aus Personalverantwortlichen großer Unternehmen und NGO-Vertretern.

Der spanische Sozialminister lobt Migranten als Lösung für den „demografischen Winter“


Die Ministerin hob jüngste regulatorische Anpassungen hervor, die für globale Mobilitätsteams relevant sind: Die Gültigkeit von Visaanträgen für Arbeitssuchende wurde von drei auf zwölf Monate verlängert; internationale Studierende dürfen nun 30 Stunden pro Woche arbeiten; und neue „arraigo formativo“-Programme ermöglichen es undokumentierten Bewohnern, ihren Status durch Ausbildungsverträge zu legalisieren. Ein Pilotprojekt für ein Kompetenz-Matching-Portal, das im Februar 2026 gemeinsam mit der baskischen Arbeitsagentur gestartet wird, soll es spanischen Unternehmen ermöglichen, Arbeitskräfte bereits vor deren Ankunft im Ausland anzuwerben.

Anwesende Arbeitgeber, darunter Inditex und Siemens Gamesa, forderten eine schnellere digitale Bearbeitung der NIE-Nummern. Saiz versprach, dass das lange verzögerte einheitliche Online-Einwanderungsportal „vor Sommer 2026“ in die Beta-Phase gehen werde. Multinationale Unternehmen, die für 2026 Personaltransfers planen, sollten daher zusätzliche Vorlaufzeit einplanen, bis das System stabil läuft.
Quelle: Europa Press

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