
Die Spannungen am Flughafen Lüttich, dem achtgrößten Frachtzentrum Europas, nehmen zu, nachdem die Gewerkschaft FGTB Anfang Januar die Entlassung von drei Mitarbeitern – darunter ein geschützter Gewerkschaftsvertreter – scharf kritisiert hat. Die Geschäftsleitung führt die Kündigungen auf die rückläufige Nachfrage im Bereich Veranstaltungsdienstleistungen zurück, doch die FGTB hält die Entlassungen angesichts der „beeindruckenden“ Finanzergebnisse des Flughafens für 2025 und der laufenden Neueinstellungen in anderen Abteilungen für ungerechtfertigt.
Der Konflikt verdeutlicht die größeren Herausforderungen im Arbeitsverhältnis der belgischen Luftfahrtbranche. Der Flughafen Lüttich hat sich schnell als Übernacht-Fracht-Drehkreuz für DHL, Alibaba und eine wachsende Zahl von E-Commerce-Unternehmen etabliert. Die Frachtmengen überschritten 2025 die Marke von einer Million Tonnen, doch die Gewerkschaften bemängeln, dass Produktivitätssteigerungen nicht zu mehr Arbeitsplatzsicherheit oder besseren Arbeitsbedingungen geführt haben.
Die FGTB plant am 10. Februar um 13:00 Uhr eine Kundgebung vor dem Passagierterminal, zeitgleich mit einem landesweiten Streiktag in der Provinz gegen die bundesweiten Sparmaßnahmen. Obwohl die Demonstration voraussichtlich den Betrieb nicht lahmlegen wird, haben die Flughafenbehörden Fluggesellschaften und Abfertigungsdienste vor möglichen Verkehrsbehinderungen und Streikposten an den Mitarbeitereingängen gewarnt. Geschäftsreisende mit engen Anschlussverbindungen zu Straßen- oder Schienenverkehr sollten mehr Zeit einplanen.
Für Mobilitätsmanager liegt das größte Risiko in der Folge: Eine Eskalation – etwa durch Arbeitsniederlegungen nach Vorschrift oder Sekundärstreiks der Bodenabfertiger – könnte späte Frachtflüge verzögern und Just-in-Time-Lieferketten für hochwertige Güter stören. Unternehmen, die auf Lüttich für wichtige Ersatzteile oder temperaturgeführte Pharmazeutika angewiesen sind, sollten alternative Routen über Brüssel oder Luxemburg prüfen.
Belgische Flughäfen sehen sich seit 18 Monaten immer wieder mit Arbeitskonflikten konfrontiert, da inflationsgebundene Lohnindexierungen, Automatisierung und strengere Schichtpläne aufeinanderprallen. Der Fall Lüttich wird genau beobachtet, da das einzigartige, frachtlastige Profil des Flughafens oft als Maßstab für Tarifverhandlungen in der Branche dient.
Der Konflikt verdeutlicht die größeren Herausforderungen im Arbeitsverhältnis der belgischen Luftfahrtbranche. Der Flughafen Lüttich hat sich schnell als Übernacht-Fracht-Drehkreuz für DHL, Alibaba und eine wachsende Zahl von E-Commerce-Unternehmen etabliert. Die Frachtmengen überschritten 2025 die Marke von einer Million Tonnen, doch die Gewerkschaften bemängeln, dass Produktivitätssteigerungen nicht zu mehr Arbeitsplatzsicherheit oder besseren Arbeitsbedingungen geführt haben.
Die FGTB plant am 10. Februar um 13:00 Uhr eine Kundgebung vor dem Passagierterminal, zeitgleich mit einem landesweiten Streiktag in der Provinz gegen die bundesweiten Sparmaßnahmen. Obwohl die Demonstration voraussichtlich den Betrieb nicht lahmlegen wird, haben die Flughafenbehörden Fluggesellschaften und Abfertigungsdienste vor möglichen Verkehrsbehinderungen und Streikposten an den Mitarbeitereingängen gewarnt. Geschäftsreisende mit engen Anschlussverbindungen zu Straßen- oder Schienenverkehr sollten mehr Zeit einplanen.
Für Mobilitätsmanager liegt das größte Risiko in der Folge: Eine Eskalation – etwa durch Arbeitsniederlegungen nach Vorschrift oder Sekundärstreiks der Bodenabfertiger – könnte späte Frachtflüge verzögern und Just-in-Time-Lieferketten für hochwertige Güter stören. Unternehmen, die auf Lüttich für wichtige Ersatzteile oder temperaturgeführte Pharmazeutika angewiesen sind, sollten alternative Routen über Brüssel oder Luxemburg prüfen.
Belgische Flughäfen sehen sich seit 18 Monaten immer wieder mit Arbeitskonflikten konfrontiert, da inflationsgebundene Lohnindexierungen, Automatisierung und strengere Schichtpläne aufeinanderprallen. Der Fall Lüttich wird genau beobachtet, da das einzigartige, frachtlastige Profil des Flughafens oft als Maßstab für Tarifverhandlungen in der Branche dient.
Quelle: The Brussels Times