
Die drei wichtigsten belgischen Eisenbahngewerkschaften (ACOD-Spoor/CGSP-Cheminots, CSC-Transcom und SLFP-Cheminots) haben einen koordinierten landesweiten Streik angekündigt, der große Teile des Personenverkehrsnetzes für fünf Tage lahmlegen wird – von Sonntag, dem 25. Januar, 22:00 Uhr bis zum letzten planmäßigen Zug am Freitag, dem 30. Januar.
Der Streik ist eine Reaktion auf einen Gesetzentwurf des Bundesministers für Mobilität, Jean-Luc Crucke, der das traditionelle System der unbefristeten Beamtenverträge bei der SNCB/NMBS und dem Infrastrukturbetreiber Infrabel ab Mitte 2026 abschaffen soll. Die Gewerkschaften kritisieren, dass die Reform die Arbeitsplatzsicherheit untergräbt und die Tarifverhandlungen schwächt, während die Regierung betont, dass die Maßnahme notwendig sei, um den Schienenverkehr auf die von der EU bis 2032 geforderte Marktliberalisierung vorzubereiten.
Der Bahnbetreiber SNCB kündigt an, dass während der Streikwoche nur ein Notfahrplan gelten wird. Die endgültigen Fahrpläne werden jeweils 24 Stunden vor dem Streiktag im Reiseplaner und in der mobilen App veröffentlicht. Internationale Verbindungen – darunter Eurostar, TGV INOUÏ, ICE, Thalys/Ouigo und weitere grenzüberschreitende Züge – werden voraussichtlich mit eingeschränktem Service fahren oder umgeleitet, Reisende werden gebeten, sich vor Abfahrt bei den jeweiligen Anbietern zu informieren. Rückerstattungs- und Umtauschregelungen bleiben unverändert, doch aufgrund der Kapazitätsbeschränkungen wird die Verfügbarkeit von Last-Minute-Sitzplätzen stark eingeschränkt sein.
Die Auswirkungen des Streiks gehen über das Schienennetz hinaus. Das Amt des Generalbeauftragten für Flüchtlinge und Staatenlose (CGRS) hat Asylbewerber informiert, dass geplante persönliche Interviews stattfinden; wer Brüssel nicht erreichen kann, muss dies am Tag selbst dem CGRS melden, um einen neuen Termin zu vereinbaren. Viele Unternehmen aktivieren zudem Notfallpläne, darunter Fahrgemeinschaften, gecharterte Busse und Homeoffice-Regelungen für Mitarbeiter, die normalerweise mit dem Zug pendeln.
Für Geschäftsreisende lautet die praktische Empfehlung, Teams über den Flughafen Brüssel umzuleiten (der voll funktionsfähig bleibt) oder Meetings, wo möglich, online abzuhalten. Arbeitgeber sollten zudem längere Straßenfahrten einplanen: Frühere Bahnstreiks haben den Berufsverkehr rund um Brüssel und Antwerpen um bis zu 35 % erhöht. Eurostar hat zugesagt, seine angepassten Fahrpläne und Rückerstattungsrichtlinien bis Freitag, den 23. Januar, zu veröffentlichen.
Sollte der Gesetzentwurf unverändert verabschiedet werden, warnen die Gewerkschaften, dass dies nur der Auftakt zu einer Serie von Streiks sein könnte. Die Mobilitätsbranche muss daher in der ersten Hälfte des Jahres 2026 mit einem erhöhten Risiko von Arbeitskämpfen rechnen.
Der Streik ist eine Reaktion auf einen Gesetzentwurf des Bundesministers für Mobilität, Jean-Luc Crucke, der das traditionelle System der unbefristeten Beamtenverträge bei der SNCB/NMBS und dem Infrastrukturbetreiber Infrabel ab Mitte 2026 abschaffen soll. Die Gewerkschaften kritisieren, dass die Reform die Arbeitsplatzsicherheit untergräbt und die Tarifverhandlungen schwächt, während die Regierung betont, dass die Maßnahme notwendig sei, um den Schienenverkehr auf die von der EU bis 2032 geforderte Marktliberalisierung vorzubereiten.
Der Bahnbetreiber SNCB kündigt an, dass während der Streikwoche nur ein Notfahrplan gelten wird. Die endgültigen Fahrpläne werden jeweils 24 Stunden vor dem Streiktag im Reiseplaner und in der mobilen App veröffentlicht. Internationale Verbindungen – darunter Eurostar, TGV INOUÏ, ICE, Thalys/Ouigo und weitere grenzüberschreitende Züge – werden voraussichtlich mit eingeschränktem Service fahren oder umgeleitet, Reisende werden gebeten, sich vor Abfahrt bei den jeweiligen Anbietern zu informieren. Rückerstattungs- und Umtauschregelungen bleiben unverändert, doch aufgrund der Kapazitätsbeschränkungen wird die Verfügbarkeit von Last-Minute-Sitzplätzen stark eingeschränkt sein.
Die Auswirkungen des Streiks gehen über das Schienennetz hinaus. Das Amt des Generalbeauftragten für Flüchtlinge und Staatenlose (CGRS) hat Asylbewerber informiert, dass geplante persönliche Interviews stattfinden; wer Brüssel nicht erreichen kann, muss dies am Tag selbst dem CGRS melden, um einen neuen Termin zu vereinbaren. Viele Unternehmen aktivieren zudem Notfallpläne, darunter Fahrgemeinschaften, gecharterte Busse und Homeoffice-Regelungen für Mitarbeiter, die normalerweise mit dem Zug pendeln.
Für Geschäftsreisende lautet die praktische Empfehlung, Teams über den Flughafen Brüssel umzuleiten (der voll funktionsfähig bleibt) oder Meetings, wo möglich, online abzuhalten. Arbeitgeber sollten zudem längere Straßenfahrten einplanen: Frühere Bahnstreiks haben den Berufsverkehr rund um Brüssel und Antwerpen um bis zu 35 % erhöht. Eurostar hat zugesagt, seine angepassten Fahrpläne und Rückerstattungsrichtlinien bis Freitag, den 23. Januar, zu veröffentlichen.
Sollte der Gesetzentwurf unverändert verabschiedet werden, warnen die Gewerkschaften, dass dies nur der Auftakt zu einer Serie von Streiks sein könnte. Die Mobilitätsbranche muss daher in der ersten Hälfte des Jahres 2026 mit einem erhöhten Risiko von Arbeitskämpfen rechnen.
Quelle: The Brussels Times / SNCB / CGRS