
H-1B-Fachkräfte, die im Winter nach Indien reisen wollen, stehen vor einem neuen Problem: Bis 2027 sind praktisch keine Termine für Visa-Stempel mehr verfügbar. Indische Medien berichteten am 22. Januar 2026, dass die US-Konsulate in Delhi, Mumbai, Hyderabad, Chennai und Kolkata ihre Terminpläne um bis zu 18 Monate nach hinten verschoben haben. Antragsteller mit Terminen im Dezember 2025 erhielten Absagen und automatische Umbuchungen bis März 2027.
Konsularbeamte führen dies auf eine im Dezember eingeführte Richtlinie zurück, die verlangt, dass die Mitarbeiter vor der Entscheidung die öffentlichen Social-Media-Profile der Antragsteller prüfen. Da diese zusätzliche Überprüfung jedes Interview verlängert, wurde die tägliche Kapazität fast halbiert. Einwanderungsanwälte berichten zudem, dass die Beamten die „vorsorgliche Widerrufung“ strenger anwenden – das heißt, aktuelle Visa werden annulliert, wenn der Verdacht besteht, dass ein H-1B-Arbeitnehmer gegen seinen Status verstoßen hat – was die Wartezeiten weiter verlängert.
Die praktischen Folgen sind gravierend für US-Arbeitgeber und ihre indischen Fachkräfte. H-1B-Arbeitnehmer benötigen normalerweise einen konsularischen Stempel, um nach einer Auslandsreise wieder in die USA einzureisen. Da Interviewtermine faktisch nicht verfügbar sind, raten Unternehmen ihren Mitarbeitern, die USA nur in dringenden Fällen zu verlassen. Mitarbeiter, die sich bereits in Indien aufhalten, müssen entscheiden, ob sie im Ausland bleiben – oft getrennt von Familie und Arbeitsplatz – oder versuchen, Notfalltermine zu bekommen, die selten genehmigt werden.
Das Pilotprogramm der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde zur Visaverlängerung im Inland, das im April 2026 starten soll, wird einigen H-1B-Inhabern ermöglichen, ihr Visum zu verlängern, ohne das Land zu verlassen. Diese Entlastung ist jedoch noch Monate entfernt und nur begrenzt verfügbar. Bis dahin sollten globale Mobilitätsteams Reisende in Echtzeit verfolgen, Notfallpläne für plötzliche Abwesenheiten erstellen und klar über die erhöhten Risiken von Urlaubsreisen informieren.
Der Rückstau in Indien deutet auch auf weltweite Auswirkungen hin. Bleibt die Social-Media-Prüfung Pflicht und werden keine zusätzlichen Ressourcen bereitgestellt, könnten andere stark frequentierte Standorte wie Mexiko-Stadt, Manila und São Paulo ähnliche Verzögerungen erleben, was die weltweite Talentrotation erschwert.
Konsularbeamte führen dies auf eine im Dezember eingeführte Richtlinie zurück, die verlangt, dass die Mitarbeiter vor der Entscheidung die öffentlichen Social-Media-Profile der Antragsteller prüfen. Da diese zusätzliche Überprüfung jedes Interview verlängert, wurde die tägliche Kapazität fast halbiert. Einwanderungsanwälte berichten zudem, dass die Beamten die „vorsorgliche Widerrufung“ strenger anwenden – das heißt, aktuelle Visa werden annulliert, wenn der Verdacht besteht, dass ein H-1B-Arbeitnehmer gegen seinen Status verstoßen hat – was die Wartezeiten weiter verlängert.
Die praktischen Folgen sind gravierend für US-Arbeitgeber und ihre indischen Fachkräfte. H-1B-Arbeitnehmer benötigen normalerweise einen konsularischen Stempel, um nach einer Auslandsreise wieder in die USA einzureisen. Da Interviewtermine faktisch nicht verfügbar sind, raten Unternehmen ihren Mitarbeitern, die USA nur in dringenden Fällen zu verlassen. Mitarbeiter, die sich bereits in Indien aufhalten, müssen entscheiden, ob sie im Ausland bleiben – oft getrennt von Familie und Arbeitsplatz – oder versuchen, Notfalltermine zu bekommen, die selten genehmigt werden.
Das Pilotprogramm der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde zur Visaverlängerung im Inland, das im April 2026 starten soll, wird einigen H-1B-Inhabern ermöglichen, ihr Visum zu verlängern, ohne das Land zu verlassen. Diese Entlastung ist jedoch noch Monate entfernt und nur begrenzt verfügbar. Bis dahin sollten globale Mobilitätsteams Reisende in Echtzeit verfolgen, Notfallpläne für plötzliche Abwesenheiten erstellen und klar über die erhöhten Risiken von Urlaubsreisen informieren.
Der Rückstau in Indien deutet auch auf weltweite Auswirkungen hin. Bleibt die Social-Media-Prüfung Pflicht und werden keine zusätzlichen Ressourcen bereitgestellt, könnten andere stark frequentierte Standorte wie Mexiko-Stadt, Manila und São Paulo ähnliche Verzögerungen erleben, was die weltweite Talentrotation erschwert.
Quelle: The Times of India