
Der legendäre spanische Sänger Julio Iglesias gerät erneut unter Druck, nachdem Medienberichte vom 23. Januar enthüllten, dass er mehrere Haushaltsangestellte aus der Dominikanischen Republik mit Kurzzeit-Touristenvisa auf sein Anwesen in Marbella holte, sie nicht offiziell beschäftigte und für 12-Stunden-Schichten nur etwa 340 Euro im Monat zahlte.
Laut Cadena SER und elDiario.es zeigen Visaunterlagen des spanischen Konsulats in Miami mehrere Schengen-Visumanträge für Hausangestellte zwischen 2021 und 2022. Arbeitsrechtler sehen in dem Fall eine Schlupfloch, durch das wohlhabende Arbeitgeber Nicht-EU-Arbeitnehmer als „Gäste“ einladen, statt sie formal anzustellen, und so das spanische Arbeitsgenehmigungs- und Sozialversicherungssystem umgehen.
Iglesias bestreitet jegliches Fehlverhalten und veröffentlichte WhatsApp-Nachrichten ehemaliger Mitarbeiter, die ihn loben, um die Vorwürfe zu entkräften. Das Arbeitsministerium bestätigte jedoch, die Anschuldigungen zu prüfen; bei nachgewiesener illegaler Beschäftigung drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro und mehrjährige Sperren für die Visa-Sponsoring.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist der Fall eine wichtige Warnung: Die spanischen Behörden verschärfen die Kontrollen gegen den Missbrauch von C-Touristenvisa für Arbeitszwecke – eine Praxis, die insbesondere in Führungshaushalten und bei kurzfristigen Projekteinsätzen vorkommt. Unternehmen sollten sicherstellen, dass alle ausländischen Haushalts- oder Hilfskräfte in Spanien über die korrekten Arbeitserlaubnisse und Sozialversicherungsanmeldungen verfügen, auch bei kurzen Einsätzen, und Drittanbieter, die Haushaltshilfen für leitende Angestellte organisieren, sorgfältig prüfen.
Der Skandal trägt zudem zu einer breiteren öffentlichen Debatte über faire Bezahlung und Schutz von migrantischen Hausangestellten bei – einem Bereich, den die Regierung bis 2026 weiter formalisieren will.
Laut Cadena SER und elDiario.es zeigen Visaunterlagen des spanischen Konsulats in Miami mehrere Schengen-Visumanträge für Hausangestellte zwischen 2021 und 2022. Arbeitsrechtler sehen in dem Fall eine Schlupfloch, durch das wohlhabende Arbeitgeber Nicht-EU-Arbeitnehmer als „Gäste“ einladen, statt sie formal anzustellen, und so das spanische Arbeitsgenehmigungs- und Sozialversicherungssystem umgehen.
Iglesias bestreitet jegliches Fehlverhalten und veröffentlichte WhatsApp-Nachrichten ehemaliger Mitarbeiter, die ihn loben, um die Vorwürfe zu entkräften. Das Arbeitsministerium bestätigte jedoch, die Anschuldigungen zu prüfen; bei nachgewiesener illegaler Beschäftigung drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro und mehrjährige Sperren für die Visa-Sponsoring.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist der Fall eine wichtige Warnung: Die spanischen Behörden verschärfen die Kontrollen gegen den Missbrauch von C-Touristenvisa für Arbeitszwecke – eine Praxis, die insbesondere in Führungshaushalten und bei kurzfristigen Projekteinsätzen vorkommt. Unternehmen sollten sicherstellen, dass alle ausländischen Haushalts- oder Hilfskräfte in Spanien über die korrekten Arbeitserlaubnisse und Sozialversicherungsanmeldungen verfügen, auch bei kurzen Einsätzen, und Drittanbieter, die Haushaltshilfen für leitende Angestellte organisieren, sorgfältig prüfen.
Der Skandal trägt zudem zu einer breiteren öffentlichen Debatte über faire Bezahlung und Schutz von migrantischen Hausangestellten bei – einem Bereich, den die Regierung bis 2026 weiter formalisieren will.
Quelle: Cadena SER
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