Britische Reisebranche warnt vor Sommerchaos durch verstärkte biometrische Grenzkontrollen in der EU
EU-Ein- und Ausreisesystem steht unter Druck: Deutschland bereitet sich auf Start zu Ostern vor
Polens Einwanderungsreform 2026: Was Arbeitgeber beachten müssen, wenn Verfahren vollständig digital ablaufen
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Golf-Kooperationsrat macht Fortschritte bei einheitlichem Visum, Pilotprojekt für 2026 steht bevor
Die Minister des Golf-Kooperationsrats (GCC) haben den Pilotstart für ein einheitliches Touristenvisum für alle sechs Golfstaaten, einschließlich der VAE, für Ende 2026 angekündigt. Das digitale Visum soll bürokratische Hürden abbauen, Mehrzielreisen fördern und die Reisekosten für Unternehmen senken. Firmen sollten ihre Buchungssysteme und Compliance-Richtlinien auf das neue Verfahren vorbereiten.
Biometrisches Ein- und Ausreisesystem ruft nach Notfallplan an den belgischen Grenzen auf
Das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU wird am 10. April vollständig eingeführt und verpflichtet alle Nicht-EU-Besucher zur Fingerabdruck- und Fotoerfassung. Belgische Flughäfen und Eurostar-Terminals befürchten Wartezeiten von bis zu fünf Stunden und fordern Brüssel sowie die Europäische Kommission auf, das System bei extremen Verzögerungen vorübergehend auszusetzen. Unternehmen sollten zusätzliche Zeit in ihre Reisepläne einrechnen und Reisende auf die erstmalige Registrierung vorbereiten.
Brasilien führt neues elektronisches Visasystem für Reisende aus den USA, Kanada, Mexiko und Frankreich ein
Ab dem 5. Februar 2026 müssen Bürger der USA, Kanadas, Mexikos, Frankreichs und mehrerer anderer Länder vor dem Boarding von Flügen oder Schiffen nach Brasilien ein elektronisches Visum beantragen. Der vollständig online ablaufende Prozess dauert 24 bis 48 Stunden und kostet etwa 51 US-Dollar. Damit wird das seit 2019 bestehende visafreie Reisen ersetzt, was insbesondere für Geschäftsreisende neue Planungsanforderungen mit sich bringt.
Schweizer Flughäfen bereiten sich auf Sommerchaos vor, während das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU in der Kritik steht
Reiseverbände fordern von der Europäischen Kommission, dass Grenzbeamte das biometrische Ein- und Ausreisesystem während der Hauptreisezeit im Sommer aussetzen dürfen, da sonst Wartezeiten von bis zu fünf Stunden drohen. Die Schweiz, als Schengen-Mitglied, muss ab dem 10. April jeden Nicht-EU-Besucher registrieren, was an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel zu erheblichen Staus führen könnte. Unternehmen werden geraten, längere Umsteigezeiten einzuplanen und mögliche Rückkehr zur manuellen Stempelung im Auge zu behalten.
Zypern kündigt verstärkte Maßnahmen gegen Schleuserbanden bei Europol-Treffen an
Bei einem interparlamentarischen Treffen der EU in Nikosia erklärte der zyprische stellvertretende Migrationsminister Nicholas Ioannides, die Regierung werde ihre Maßnahmen gegen Schleusernetzwerke verschärfen, nachdem die Zahl der Neuankömmlinge und der Rückstände bis 2025 reduziert worden seien. Schnellere Asylentscheidungen, mehr Rückführungen und verstärkte Überwachung entlang der Grünen Linie bilden den Kern der Strategie. Zypern will seine Präsidentschaft im EU-Rat nutzen, um die Umsetzung des Migrationspakts der EU zu beschleunigen. Teams für globale Mobilität müssen mit strengeren Grenzkontrollen rechnen, profitieren aber von schnelleren Verfahren für legitime Arbeitskräfte.
Reisebranche warnt vor Sommerchaos, während Frankreich vollständige biometrische Grenzkontrollen vorbereitet
Da Frankreich ab dem 10. April 2026 ein vollständiges biometrisches Ein- und Ausreisekontrollsystem (EES) einführt, warnen Flughäfen davor, dass sich die Abfertigungszeiten ohne vorübergehende Aussetzungen der EU während Spitzenzeiten verdreifachen könnten. Lange Warteschlangen würden Millionen von Geschäftsreisen und Frachttransporten erheblich beeinträchtigen. Unternehmen werden daher aufgefordert, Pufferzeiten einzuplanen, Flüge außerhalb der Stoßzeiten zu verlegen und Echtzeit-Hinweise zur Kapazität zu beachten.
Finnlands Migri setzt Entscheidungen zu iranischen Asylfällen aus – Sicherheitsüberprüfung läuft
Migri hat die Entscheidungen in etwa 100 iranischen Asylanträgen vorübergehend ausgesetzt, während die Sicherheitslage im Iran nach wochenlangen landesweiten Protesten neu bewertet wird. Diese vorübergehende Pause wird die Bearbeitungszeiten verlängern, betrifft jedoch nur Fälle, die auf aktuellen Länderinformationen basieren. Arbeitgeber sollten mit Verzögerungen bei der Einstellung iranischer Mitarbeitender, die sich bereits in Finnland aufhalten, rechnen und die kommenden Hinweise von Migri aufmerksam verfolgen.
Irische Reisebranche warnt vor Sommer-Stau durch Ausweitung der biometrischen Grenzkontrollen in der EU
Das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU wird am 10. April vollständig in Betrieb genommen. Irische Fluggesellschaften, Reisebüros und multinationale Unternehmen befürchten jedoch Chaos im Sommer, falls sich die Warteschlangen an den Flughäfen verlängern. Branchenverbände fordern von Brüssel mehr Flexibilität oder zusätzliches Personal; irische Firmen werden aufgefordert, Umsteigezeiten zu verlängern und Fürsorgepläne zu überprüfen. Das Thema ist besonders wichtig, da die meisten irischen Reisenden über Schengen-Drehkreuze fliegen – Verzögerungen könnten daher Geschäftsabläufe, Projektbudgets und das Wohlbefinden der Mitarbeiter beeinträchtigen.
Hongkonger Einwanderungsbehörde zerschlägt Ring mit 102 illegalen Arbeitskräften
Hongkong hat 102 Personen festgenommen und Dutzende gefälschte Ausweise beschlagnahmt – der bislang größte Schlag gegen ein Syndikat illegaler Arbeitskräfte. Das Netzwerk rekrutierte Festlandbewohner online, stellte gefälschte Ausweise und Unterkünfte bereit und unterschlug Löhne – mit einem Gewinn von über 20 Millionen HK-Dollar. Der Fall steht für eine verschärfte Durchsetzung, da Arbeitskräftemangel einige Arbeitgeber zu illegalen Abkürzungen verleitet.
Reisebranche warnt vor Sommerchaos: EU-Biometrisches Ein- und Ausreisesystem steht kurz vor der vollständigen Einführung
Luftfahrt- und Reiseverbände fordern von Brüssel mehr Flexibilität bei der Umsetzung des neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystems und warnen vor fünfstündigen Warteschlangen, sobald die 100-prozentige Registrierung am 10. April 2026 in Kraft tritt. Österreichische Flughäfen, die bereits vereinzelt mit zwei Stunden Verzögerung zu kämpfen haben, droht im Sommer ein Verkehrschaos, das Geschäftsreisen erheblich beeinträchtigen und die Personalkosten erhöhen könnte. Wien plant zusätzliches Personal, rät Reisenden jedoch, längere Umsteigezeiten einzuplanen und früher am Flughafen zu sein.
Indien und Brasilien einigen sich auf zehnjährige Mehrfacheinreise-Visen für Besucher
Indien und Brasilien haben die Gültigkeitsdauer von Besuchervisa auf 10 Jahre verdoppelt, sowohl für Geschäfts- als auch für Touristenvisa. Diese Änderung reduziert den Verwaltungsaufwand bei Verlängerungen, orientiert sich an den Lebenszyklen der Reisepässe und soll den bilateralen Handel sowie die Mobilität von Projekten fördern. Unternehmen profitieren von längeren Planungshorizonten, müssen jedoch weiterhin die Aufenthaltsdauerbegrenzungen beachten.
Italien bereitet sich mit neuem Einwanderungsgesetz auf „Marineblockade“ vor
Innenminister Matteo Piantedosi bestätigte, dass nächste Woche ein neues Einwanderungsgesetz im Parlament eingebracht wird – mit Befugnissen für eine faktische „Seeblockade“ und die Bearbeitung von Asylanträgen außerhalb Italiens. Die Maßnahme, die Italien an die kommenden EU-Vorgaben anpassen soll, könnte die Seenotrettungspolitik grundlegend verändern und indirekt die Quoten für Arbeitsmigration beeinflussen. Das macht das Gesetz besonders relevant für Arbeitgeber, die auf Arbeitskräfte aus Drittstaaten angewiesen sind.
Das Außenministerium erhöht erstmals seit einem Jahrzehnt die Gebühren für Nichteinwanderungsvisa
Das US-Außenministerium hat eine neue Regelung verabschiedet, die ab dem 30. Mai 2026 in Kraft tritt und die Gebühren für die meisten Nicht-Einwanderungsvisa um etwa 15 Prozent anhebt. Die Gebühr für B-1/B-2-Visa steigt auf 185 US-Dollar, für arbeitsbezogene Visa mit Petition auf 205 US-Dollar und für Handels- und Investorenvisa auf 315 US-Dollar. Unternehmen, die die Visakosten ihrer Mitarbeiter übernehmen, müssen ihre Budgets entsprechend schnell anpassen.
Regierung verlängert Reisebestätigung: Nicht-EWR-Bewohner mit abgelaufenen IRP-Karten dürfen bis zum 28. Februar fliegen
Das ISD hat die Gültigkeit der Reisebestätigung bis zum 28. Februar 2026 verlängert. Das bedeutet, dass Nicht-EWR-Bewohner mit einer abgelaufenen IRP-Karte reisen dürfen, sofern sie vor Ablauf eine Verlängerung beantragt haben. Diese Maßnahme schützt ausländische Arbeitnehmer und Studierende davor, während Bearbeitungsverzögerungen im Ausland festzusitzen, und verschafft irischen Arbeitgebern über die Halbjahresferien etwas Luft. Unternehmen sollten dennoch sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter rechtzeitig einen Antrag gestellt haben und weitere Ankündigungen des ISD im Blick behalten.
British Columbia startet ins Jahr 2026 mit 429 Einladungen bei der ersten BC PNP Skills Immigration-Auslosung
British Columbia vergab am 4. Februar in seiner ersten Skills-Immigration-Auslosung 2026 insgesamt 429 ITAs und setzte dabei den Fokus auf gut bezahlte Stellenangebote und Spitzenkandidaten. Die Provinz bevorzugt weiterhin Berufe und Gehälter, die eine starke wirtschaftliche Wirkung versprechen, und bietet Arbeitgebern einen beschleunigten Weg für wichtige Einstellungen. Unternehmen mit wettbewerbsfähigen Lohnstrukturen und klarer Dokumentation profitieren von Bearbeitungszeiten von etwa drei Monaten.
Spanische Flughäfen bereiten sich auf Sommeransturm vor, da neues EU-Biometrie-Ein- und Ausreisesystem zu Verzögerungen führt
Ankünfte aus Nicht-EU-Staaten in Spanien führen bereits zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden, da das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU hochgefahren wird. Wirtschaftsverbände fordern vor der vollständigen Einführung am 10. April mehr Flexibilität und warnen vor Wartezeiten von bis zu fünf Stunden im Sommer. Die spanischen Behörden versprechen mehr Personal und zusätzliche elektronische Kontrollstellen, raten Unternehmen jedoch, bei Reiseplänen mehr Zeit für den Transit einzuplanen.