
Die spanischen Flughäfen hatten vier Monate Zeit, sich auf das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union einzustellen, doch die Grenzwartezeiten übersteigen bereits deutlich das Niveau vor der Pandemie. Seit Oktober werden Nicht-EU-Reisende, die in Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga-Costa del Sol ankommen, durch biometrische Kioske geleitet, die Fingerabdrücke, Gesichtsaufnahmen und Passdaten erfassen, bevor die Beamten die Dokumente abstempeln können. Obwohl in der aktuellen Übergangsphase nur 35 % der Passagiere registriert werden müssen, meldet Aena Spitzenwartezeiten von bis zu drei Stunden, wenn mehrere Großraumflugzeuge gleichzeitig landen.
Nach EU-Vorgaben endet die Übergangsphase am 10. April 2026, ab dann müssen 100 % der Drittstaatsangehörigen biometrisch erfasst werden. Branchenverbände wie ACI-Europe, Airlines for Europe und der spanische Hotelverband FEHAT fordern Brüssel auf, den Mitgliedstaaten vorübergehende Ausnahmen oder gestaffelte Quoten für die geschäftige Sommersaison zu erlauben. Sie warnen, dass die chronische Unterbesetzung der Grenzposten der Policía Nacional – derzeit bereits 15 % unter der genehmigten Personalstärke – die Wartezeiten auf über fünf Stunden ansteigen lassen könnte, was zu verpassten Anschlussflügen, Entschädigungsforderungen und einem Imageschaden für Spaniens Tourismus führen würde.
Das spanische Innenministerium kündigt an, bis Juni 600 zusätzliche Beamte einzusetzen und 160 neue elektronische Kontrollstellen zu eröffnen, doch Gewerkschaften weisen darauf hin, dass die Schulung neuer Mitarbeiter für das komplexe IT-System mindestens acht Wochen dauert. Madrid setzt sich zudem bei der Kommission dafür ein, dass Fluggesellschaften Vielflieger aus dem Nicht-EU-Ausland vorab registrieren dürfen, um die Abfertigungszeit bei der Ankunft zu verkürzen.
Für multinationale Unternehmen, die Talente nach Spanien entsenden oder Konferenzen auf der Iberischen Halbinsel organisieren, lautet die praktische Empfehlung: längere Zwischenstopps einplanen, enge Frühverbindungen vermeiden und Reisende darauf hinweisen, dass der Passstempel bald entfällt. Unternehmen sollten zudem ihre Reiserichtlinien an die neuen biometrischen Anforderungen anpassen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass eine Weigerung zur Fingerabdrucknahme zur Einreiseverweigerung führen kann.
Nach EU-Vorgaben endet die Übergangsphase am 10. April 2026, ab dann müssen 100 % der Drittstaatsangehörigen biometrisch erfasst werden. Branchenverbände wie ACI-Europe, Airlines for Europe und der spanische Hotelverband FEHAT fordern Brüssel auf, den Mitgliedstaaten vorübergehende Ausnahmen oder gestaffelte Quoten für die geschäftige Sommersaison zu erlauben. Sie warnen, dass die chronische Unterbesetzung der Grenzposten der Policía Nacional – derzeit bereits 15 % unter der genehmigten Personalstärke – die Wartezeiten auf über fünf Stunden ansteigen lassen könnte, was zu verpassten Anschlussflügen, Entschädigungsforderungen und einem Imageschaden für Spaniens Tourismus führen würde.
Das spanische Innenministerium kündigt an, bis Juni 600 zusätzliche Beamte einzusetzen und 160 neue elektronische Kontrollstellen zu eröffnen, doch Gewerkschaften weisen darauf hin, dass die Schulung neuer Mitarbeiter für das komplexe IT-System mindestens acht Wochen dauert. Madrid setzt sich zudem bei der Kommission dafür ein, dass Fluggesellschaften Vielflieger aus dem Nicht-EU-Ausland vorab registrieren dürfen, um die Abfertigungszeit bei der Ankunft zu verkürzen.
Für multinationale Unternehmen, die Talente nach Spanien entsenden oder Konferenzen auf der Iberischen Halbinsel organisieren, lautet die praktische Empfehlung: längere Zwischenstopps einplanen, enge Frühverbindungen vermeiden und Reisende darauf hinweisen, dass der Passstempel bald entfällt. Unternehmen sollten zudem ihre Reiserichtlinien an die neuen biometrischen Anforderungen anpassen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass eine Weigerung zur Fingerabdrucknahme zur Einreiseverweigerung führen kann.
Quelle: The Guardian
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