
Italiens jährliche „Click Day“-Saison ist zurück – und größer denn je. Vom 12. Januar bis 18. Februar 2026 können Arbeitgeber online um 88.000 Saisonarbeitsgenehmigungen im Rahmen des Decreto Flussi-Programms konkurrieren, wie die am 6. Februar 2026 veröffentlichten Richtlinien zeigen.
Die Quote – etwa 10 Prozent höher als im Vorjahr – verteilt 47.000 Genehmigungen auf die Landwirtschaft, 13.000 auf Tourismus und Gastgewerbe (Bewerbungen ab 9. Februar möglich) und den Rest auf Bauwesen und andere zyklische Branchen. Die Anträge werden strikt in der Reihenfolge ihres Eingangs über das Portal des Innenministeriums bearbeitet; im letzten Jahr war die landwirtschaftliche Tranche in weniger als acht Stunden vergeben, was den intensiven Wettbewerb unter Weingütern, Obstbauern und Strandresort-Betreibern verdeutlicht.
Saisonale Einstellungen sind mittlerweile ein zentraler Bestandteil der italienischen Arbeitsmarktstrategie. Die Quote für 2026 ist Teil eines Dreijahresrahmens, der zwischen 2026 und 2028 fast eine halbe Million ausländischer Arbeitskräfte zulassen wird und Unternehmen seltene Planungssicherheit bietet. Die Politik will die Personalengpässe vermeiden, die den Tourismusaufschwung nach der Pandemie 2022–23 belasteten, als Hotels an der Amalfiküste und landwirtschaftliche Genossenschaften in Apulien wegen Personalmangels Dienstleistungen einschränken mussten.
Für globale Mobilitätsteams lautet die Botschaft klar: Dokumente frühzeitig vorbereiten, den Portalprozess üben und belastbare Nachweise zu Unterkunft und Vertrag sammeln. Arbeitgeber dürfen maximal drei Anträge stellen, und die provinziellen Einwanderungsämter (Sportelli Unici) streben an, die Nulla Osta-Genehmigungen innerhalb von 30 Tagen auszustellen – eine enge Frist nach italienischen Maßstäben, aber entscheidend, damit die Arbeitskräfte vor der Ernte im Mai oder der Hochsaison im Sommer eintreffen.
Unternehmen sollten auch die weiteren Schritte im Blick behalten: Nach Erteilung der Nulla Osta müssen die Arbeitskräfte ein Visum beim italienischen Konsulat im Heimatland beantragen und den Aufenthaltsvertrag innerhalb von acht Tagen nach Ankunft unterschreiben. Da viele Konsulate bald ihre Dienste pausieren (das VIS-IT-System ist vom 12. bis 18. Februar offline), ist eine Notfallplanung unerlässlich. Insgesamt bietet die erweiterte Quote eine wichtige Unterstützung für Branchen mit chronischem Arbeitskräftemangel – vorausgesetzt, die Unternehmen sind schnell genug beim Klicken.
Die Quote – etwa 10 Prozent höher als im Vorjahr – verteilt 47.000 Genehmigungen auf die Landwirtschaft, 13.000 auf Tourismus und Gastgewerbe (Bewerbungen ab 9. Februar möglich) und den Rest auf Bauwesen und andere zyklische Branchen. Die Anträge werden strikt in der Reihenfolge ihres Eingangs über das Portal des Innenministeriums bearbeitet; im letzten Jahr war die landwirtschaftliche Tranche in weniger als acht Stunden vergeben, was den intensiven Wettbewerb unter Weingütern, Obstbauern und Strandresort-Betreibern verdeutlicht.
Saisonale Einstellungen sind mittlerweile ein zentraler Bestandteil der italienischen Arbeitsmarktstrategie. Die Quote für 2026 ist Teil eines Dreijahresrahmens, der zwischen 2026 und 2028 fast eine halbe Million ausländischer Arbeitskräfte zulassen wird und Unternehmen seltene Planungssicherheit bietet. Die Politik will die Personalengpässe vermeiden, die den Tourismusaufschwung nach der Pandemie 2022–23 belasteten, als Hotels an der Amalfiküste und landwirtschaftliche Genossenschaften in Apulien wegen Personalmangels Dienstleistungen einschränken mussten.
Für globale Mobilitätsteams lautet die Botschaft klar: Dokumente frühzeitig vorbereiten, den Portalprozess üben und belastbare Nachweise zu Unterkunft und Vertrag sammeln. Arbeitgeber dürfen maximal drei Anträge stellen, und die provinziellen Einwanderungsämter (Sportelli Unici) streben an, die Nulla Osta-Genehmigungen innerhalb von 30 Tagen auszustellen – eine enge Frist nach italienischen Maßstäben, aber entscheidend, damit die Arbeitskräfte vor der Ernte im Mai oder der Hochsaison im Sommer eintreffen.
Unternehmen sollten auch die weiteren Schritte im Blick behalten: Nach Erteilung der Nulla Osta müssen die Arbeitskräfte ein Visum beim italienischen Konsulat im Heimatland beantragen und den Aufenthaltsvertrag innerhalb von acht Tagen nach Ankunft unterschreiben. Da viele Konsulate bald ihre Dienste pausieren (das VIS-IT-System ist vom 12. bis 18. Februar offline), ist eine Notfallplanung unerlässlich. Insgesamt bietet die erweiterte Quote eine wichtige Unterstützung für Branchen mit chronischem Arbeitskräftemangel – vorausgesetzt, die Unternehmen sind schnell genug beim Klicken.
Quelle: Ariventures
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