
Eine ausführliche Erklärung vom 9. Februar beschreibt die letzte Phase der Digitalisierung der Einwanderungsverfahren in Polen: Ab diesem Monat müssen alle Anträge auf vorübergehende, dauerhafte und langfristige EU-Aufenthaltserlaubnisse über das Portal Moduł Obsługi Spraw (MOS) eingereicht werden. Papier-Anträge, die bei einer der 16 Woiwodschaftsbehörden abgegeben werden, gelten automatisch als „nicht eingereicht“, was die Antragsteller ohne rechtlichen Schutz zurücklässt.
Die Änderung, oft als „Neue digitale Regeln 2026“ bezeichnet, geht einher mit einer Vervierfachung der staatlichen Gebühren. Eine reguläre vorübergehende Aufenthaltserlaubnis kostet nun 400 PLN, eine Genehmigung für entsandte Arbeitnehmer 800 PLN und ein nationales Visum 200 Euro. Das Innenministerium erklärt, dass die höheren Gebühren zur Finanzierung zusätzlicher Sachbearbeiter und KI-gestützter Betrugserkennung dienen sollen, doch Arbeitgeber müssen die Kosten für die Personalaufnahme sofort neu kalkulieren.
Technisch erfordert die MOS-Plattform, dass sich Antragsteller über das nationale e-ID-Portal (login.gov.pl) anmelden und Formulare mit einer qualifizierten elektronischen Signatur unterzeichnen, was bei ausländischen Beschäftigten zu einem Ansturm auf die notwendigen Zertifikate führt. Die Website erfasst die Antragszeitstempel in Echtzeit und ersetzt damit den früher begehrten Einreisestempel, der den rechtmäßigen Aufenthalt während der Bearbeitung sicherte.
Für Manager der globalen Mobilität stellt die Systemverfügbarkeit das größte operative Risiko dar. Nutzer berichten von Zeitüberschreitungen und Fehlern beim Hochladen mehrseitiger Passkopien. Berater empfehlen, von jedem Schritt Screenshots zu machen und die Anträge deutlich vor Ablauf der aktuellen Erlaubnis um 23:59 Uhr einzureichen. Ein verspätetes Hochladen könnte einen Mitarbeiter über Nacht illegal machen, was Bußgelder für den Arbeitgeber und eine erzwungene Ausreise nach sich ziehen kann.
Mittelfristig plant die Regierung, Anträge auf Daueraufenthalt, EU Blue Card und Staatsbürgerschaft im Laufe des Jahres 2026 auf MOS2 umzustellen. Unternehmen, die interne „Power-User“ etablieren, elektronische Signatur-Token in großen Mengen beschaffen und Dokumentvorlagen standardisieren, werden voraussichtlich die Bearbeitungsgeschwindigkeit zurückgewinnen, sobald die Lernkurve abgeflacht ist.
Die Änderung, oft als „Neue digitale Regeln 2026“ bezeichnet, geht einher mit einer Vervierfachung der staatlichen Gebühren. Eine reguläre vorübergehende Aufenthaltserlaubnis kostet nun 400 PLN, eine Genehmigung für entsandte Arbeitnehmer 800 PLN und ein nationales Visum 200 Euro. Das Innenministerium erklärt, dass die höheren Gebühren zur Finanzierung zusätzlicher Sachbearbeiter und KI-gestützter Betrugserkennung dienen sollen, doch Arbeitgeber müssen die Kosten für die Personalaufnahme sofort neu kalkulieren.
Technisch erfordert die MOS-Plattform, dass sich Antragsteller über das nationale e-ID-Portal (login.gov.pl) anmelden und Formulare mit einer qualifizierten elektronischen Signatur unterzeichnen, was bei ausländischen Beschäftigten zu einem Ansturm auf die notwendigen Zertifikate führt. Die Website erfasst die Antragszeitstempel in Echtzeit und ersetzt damit den früher begehrten Einreisestempel, der den rechtmäßigen Aufenthalt während der Bearbeitung sicherte.
Für Manager der globalen Mobilität stellt die Systemverfügbarkeit das größte operative Risiko dar. Nutzer berichten von Zeitüberschreitungen und Fehlern beim Hochladen mehrseitiger Passkopien. Berater empfehlen, von jedem Schritt Screenshots zu machen und die Anträge deutlich vor Ablauf der aktuellen Erlaubnis um 23:59 Uhr einzureichen. Ein verspätetes Hochladen könnte einen Mitarbeiter über Nacht illegal machen, was Bußgelder für den Arbeitgeber und eine erzwungene Ausreise nach sich ziehen kann.
Mittelfristig plant die Regierung, Anträge auf Daueraufenthalt, EU Blue Card und Staatsbürgerschaft im Laufe des Jahres 2026 auf MOS2 umzustellen. Unternehmen, die interne „Power-User“ etablieren, elektronische Signatur-Token in großen Mengen beschaffen und Dokumentvorlagen standardisieren, werden voraussichtlich die Bearbeitungsgeschwindigkeit zurückgewinnen, sobald die Lernkurve abgeflacht ist.
Quelle: The Education Collage