
Eine Lawine am Mittag bei der Rotloiwi-Galerie nahe Goppenstein im Kanton Wallis hat am 12. Februar die einzige Zufahrtsstraße ins Lötschental blockiert und die BLS gezwungen, den Autoverlad durch den Lötschbergtunnel einzustellen. Die Polizei erhielt die ersten Meldungen um 11:40 Uhr; Verletzte gab es keine, doch bis zu zwei Meter hohe Schneemassen versperren nun beide Fahrspuren der Kantonsstraße.
Das Lötschental beherbergt mehrere Wasserkraftwerke und Wintersportorte, die auf den täglichen Pendlerverkehr aus Bern und Brig angewiesen sind. Mit gesperrter Straße und eingestelltem Zugverlad stehen bis zu 1.500 Arbeiter und Touristen vor Umwegen über den Grimselpass – der im Winter selbst oft gesperrt ist – oder müssen im Tal übernachten. Logistikunternehmen melden Verzögerungen bei termingerechten Milch- und Bäckereilieferungen an Hotels in Wiler und Blatten.
Die kantonalen Ingenieure planen für den 13. Februar kontrollierte Sprengungen, um überhängende Schneeschichten zu stabilisieren, bevor mit den Räumungsarbeiten begonnen werden kann. Die Behörden raten von nicht notwendigen Fahrten ab und verlangen für Notfallfahrzeuge, die Zugang erhalten, Schneeketten oder Allradantrieb. Der Vorfall folgt auf eine Woche mit starkem Schneefall, der die regionale Lawinenwarnstufe auf Stufe 4 (hoch) anhob.
Für Mobilitätsverantwortliche lautet die Lehre: Notfallpläne für alpine Baustellen bereithalten, Hotelalternativen für Mitarbeitende sichern und Versicherungen für Helikoptertransporte überprüfen, wenn kritische Wartungsteams abgelegene Anlagen erreichen müssen. Arbeitgeber mit grenzüberschreitenden Pendlern sollten die Sperrung als höhere Gewalt im Sinne des Schweizer Arbeitsrechts erfassen.
Die Verkehrsbehörden rechnen damit, wetterabhängig bis zum 14. Februar mindestens eine Fahrspur für Konvoi-Verkehr freizugeben. Die vollständige Wiederaufnahme des BLS-Autoverlads ist für Anfang nächster Woche geplant, sobald die Gleisinspektionen abgeschlossen sind.
Das Lötschental beherbergt mehrere Wasserkraftwerke und Wintersportorte, die auf den täglichen Pendlerverkehr aus Bern und Brig angewiesen sind. Mit gesperrter Straße und eingestelltem Zugverlad stehen bis zu 1.500 Arbeiter und Touristen vor Umwegen über den Grimselpass – der im Winter selbst oft gesperrt ist – oder müssen im Tal übernachten. Logistikunternehmen melden Verzögerungen bei termingerechten Milch- und Bäckereilieferungen an Hotels in Wiler und Blatten.
Die kantonalen Ingenieure planen für den 13. Februar kontrollierte Sprengungen, um überhängende Schneeschichten zu stabilisieren, bevor mit den Räumungsarbeiten begonnen werden kann. Die Behörden raten von nicht notwendigen Fahrten ab und verlangen für Notfallfahrzeuge, die Zugang erhalten, Schneeketten oder Allradantrieb. Der Vorfall folgt auf eine Woche mit starkem Schneefall, der die regionale Lawinenwarnstufe auf Stufe 4 (hoch) anhob.
Für Mobilitätsverantwortliche lautet die Lehre: Notfallpläne für alpine Baustellen bereithalten, Hotelalternativen für Mitarbeitende sichern und Versicherungen für Helikoptertransporte überprüfen, wenn kritische Wartungsteams abgelegene Anlagen erreichen müssen. Arbeitgeber mit grenzüberschreitenden Pendlern sollten die Sperrung als höhere Gewalt im Sinne des Schweizer Arbeitsrechts erfassen.
Die Verkehrsbehörden rechnen damit, wetterabhängig bis zum 14. Februar mindestens eine Fahrspur für Konvoi-Verkehr freizugeben. Die vollständige Wiederaufnahme des BLS-Autoverlads ist für Anfang nächster Woche geplant, sobald die Gleisinspektionen abgeschlossen sind.
Quelle: SWI swissinfo.ch