
Mit dem verpflichtenden Start des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) Europas am 10. April 2026 schlagen die Flughäfen Zürich, Basel und Genf am 12. Februar Alarm wegen möglicher Bearbeitungsstaus. Während einer viermonatigen Testphase haben nur ein Drittel der Drittstaatsangehörigen die Registrierung abgeschlossen; ab April müssen alle Nicht-EU-Reisenden ihre Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto an Selbstbedienungskiosken erfassen.
Branchenexperten, zitiert von den Schweizer Flughäfen, schätzen, dass die Abfertigung eines vollbesetzten Langstreckenflugs um 50 bis 70 Minuten verlängert werden könnte, wenn die meisten Passagiere erstmalig registriert werden. Der Flughafen Zürich befürchtet Auswirkungen auf die Umsteigebereiche, was zu verpassten Anschlussflügen im Hub-and-Spoke-Netzwerk der Swiss International Air Lines führen könnte. Bodenabfertigungsfirmen warnen vor zusätzlichen Überstundenkosten und Verzögerungen bei den Flugzeugwenden.
Flughäfen, Fluggesellschaften und Reiseverbände fordern von Brüssel eine flexible „Stand-down“-Regelung, die es der Grenzpolizei erlaubt, die Kiosk-Registrierung in Spitzenzeiten auszusetzen und auf manuelle Stempelung zurückzugreifen. Zudem wird eine einheitliche Kommunikationskampagne gefordert, damit Reisende sich bereits jetzt über Smartphone-Apps, die von der EU-Agentur für großangelegte IT-Systeme (eu-LISA) erprobt werden, vorregistrieren können.
Für Firmenmobilitätsteams lautet die Empfehlung: Nach dem 10. April längere Mindestumsteigezeiten in Reisepläne einbauen und Reisende anweisen, bei der ersten Schengen-Einreise mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Vielflieger, deren Fingerabdrücke schwer lesbar sind – häufig bei Laboranten und Handwerkern – sollten Nachweise über mehrere frühere Schengen-Aufenthalte mitführen, um die sekundäre Kontrolle zu erleichtern.
Mittelfristig sehen die Schweizer Behörden Vorteile: Das EES wird die Erkennung von Überziehungen automatisieren und langfristig die Ausreisewarteschlangen verkürzen, sobald der Anmeldeansturm abgeklungen ist. Bis dahin müssen Mobilitätsmanager jedoch mit sporadischen Störungen während der Sommer-Hauptreisezeit rechnen.
Branchenexperten, zitiert von den Schweizer Flughäfen, schätzen, dass die Abfertigung eines vollbesetzten Langstreckenflugs um 50 bis 70 Minuten verlängert werden könnte, wenn die meisten Passagiere erstmalig registriert werden. Der Flughafen Zürich befürchtet Auswirkungen auf die Umsteigebereiche, was zu verpassten Anschlussflügen im Hub-and-Spoke-Netzwerk der Swiss International Air Lines führen könnte. Bodenabfertigungsfirmen warnen vor zusätzlichen Überstundenkosten und Verzögerungen bei den Flugzeugwenden.
Flughäfen, Fluggesellschaften und Reiseverbände fordern von Brüssel eine flexible „Stand-down“-Regelung, die es der Grenzpolizei erlaubt, die Kiosk-Registrierung in Spitzenzeiten auszusetzen und auf manuelle Stempelung zurückzugreifen. Zudem wird eine einheitliche Kommunikationskampagne gefordert, damit Reisende sich bereits jetzt über Smartphone-Apps, die von der EU-Agentur für großangelegte IT-Systeme (eu-LISA) erprobt werden, vorregistrieren können.
Für Firmenmobilitätsteams lautet die Empfehlung: Nach dem 10. April längere Mindestumsteigezeiten in Reisepläne einbauen und Reisende anweisen, bei der ersten Schengen-Einreise mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Vielflieger, deren Fingerabdrücke schwer lesbar sind – häufig bei Laboranten und Handwerkern – sollten Nachweise über mehrere frühere Schengen-Aufenthalte mitführen, um die sekundäre Kontrolle zu erleichtern.
Mittelfristig sehen die Schweizer Behörden Vorteile: Das EES wird die Erkennung von Überziehungen automatisieren und langfristig die Ausreisewarteschlangen verkürzen, sobald der Anmeldeansturm abgeklungen ist. Bis dahin müssen Mobilitätsmanager jedoch mit sporadischen Störungen während der Sommer-Hauptreisezeit rechnen.
Quelle: Kiosk Marketplace