
In einem still und leise veröffentlichten Update am späten 14. Februar bestätigte UK Visas & Immigration (UKVI), dass ab dem 25. Februar 2026 **alle im Ausland ausgestellten Einreisegenehmigungen ausschließlich digital sein werden**. Biometrische Aufenthaltstitel (BRPs), Vignettenaufkleber im Pass und handschriftliche Bestätigungen entfallen. Erfolgreiche Antragsteller erhalten stattdessen eine E-Mail mit der Aufforderung, ein UKVI-Konto zu erstellen, über das sie ihren Einwanderungsstatus online einsehen und nachweisen können.
Dieser Schritt ist ein weiterer Meilenstein in der mehrjährigen „Digital by Default“-Strategie des Innenministeriums, die darauf abzielt, die britische Grenze bis Ende 2026 vollständig papierlos zu machen. Behörden zufolge wird eine zentrale Datenbank Betrug reduzieren, die Kontrollen durch Beförderer beschleunigen und die sofortige Widerrufung von Visa bei sicherheitsrelevanten Hinweisen ermöglichen. Fluggesellschaften, Fährunternehmen und der Eurotunnel müssen ihre Abflugkontrollsysteme mit dem neuen digitalen Statusprüfer verknüpfen, bevor eine Boarding-Erlaubnis erteilt wird.
Für Reisende bedeutet das eine sofort spürbare Veränderung. Wer nach dem 25. Februar ein Arbeits-, Studien- oder Niederlassungsvisum beantragt, **erhält keine physische Vignette mehr** und muss stattdessen mit dem Pass reisen, dessen Daten im UKVI-Konto hinterlegt sind. Wer nach Erteilung des Visums einen neuen Pass beantragt, muss sein Konto vor der Reise aktualisieren, da sonst automatisierte E-Gates den Status möglicherweise nicht erkennen. Auch Personalabteilungen, die Arbeitsberechtigungen prüfen, müssen sich umstellen: Ab April wird nur noch ein über das UKVI-Konto generierter Share-Code als Nachweis der Arbeitserlaubnis akzeptiert.
Einwanderungsanwälte begrüßen die langfristigen Effizienzgewinne, warnen jedoch vor kurzfristigen Schwierigkeiten. Arbeitgeber mit großen Absolventenjahrgängen werden aufgefordert, ihre Onboarding-Prozesse zu überprüfen, während Mobility-Manager ihre Entsandten anweisen sollten, UKVI-Konten sofort nach Erhalt der Genehmigungs-E-Mails einzurichten. Angehörige, die oft separat reisen, benötigen individuelle Logins, um zu vermeiden, dass Familienmitglieder an Abflugstellen zurückbleiben.
Mit diesem Schritt reiht sich das Vereinigte Königreich in die Reihe von Australien und bald auch dem EU-ETIAS-System ein und unterstreicht den globalen Trend zu digitaler Vorabkontrolle vor der Reise. Datenschützer äußern jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der fehlenden Offline-Alternative für Reisende ohne Internetzugang. Das Innenministerium kündigt an, an wichtigen Häfen Notfallkioske einzurichten, hat aber noch keine Details dazu veröffentlicht.
Dieser Schritt ist ein weiterer Meilenstein in der mehrjährigen „Digital by Default“-Strategie des Innenministeriums, die darauf abzielt, die britische Grenze bis Ende 2026 vollständig papierlos zu machen. Behörden zufolge wird eine zentrale Datenbank Betrug reduzieren, die Kontrollen durch Beförderer beschleunigen und die sofortige Widerrufung von Visa bei sicherheitsrelevanten Hinweisen ermöglichen. Fluggesellschaften, Fährunternehmen und der Eurotunnel müssen ihre Abflugkontrollsysteme mit dem neuen digitalen Statusprüfer verknüpfen, bevor eine Boarding-Erlaubnis erteilt wird.
Für Reisende bedeutet das eine sofort spürbare Veränderung. Wer nach dem 25. Februar ein Arbeits-, Studien- oder Niederlassungsvisum beantragt, **erhält keine physische Vignette mehr** und muss stattdessen mit dem Pass reisen, dessen Daten im UKVI-Konto hinterlegt sind. Wer nach Erteilung des Visums einen neuen Pass beantragt, muss sein Konto vor der Reise aktualisieren, da sonst automatisierte E-Gates den Status möglicherweise nicht erkennen. Auch Personalabteilungen, die Arbeitsberechtigungen prüfen, müssen sich umstellen: Ab April wird nur noch ein über das UKVI-Konto generierter Share-Code als Nachweis der Arbeitserlaubnis akzeptiert.
Einwanderungsanwälte begrüßen die langfristigen Effizienzgewinne, warnen jedoch vor kurzfristigen Schwierigkeiten. Arbeitgeber mit großen Absolventenjahrgängen werden aufgefordert, ihre Onboarding-Prozesse zu überprüfen, während Mobility-Manager ihre Entsandten anweisen sollten, UKVI-Konten sofort nach Erhalt der Genehmigungs-E-Mails einzurichten. Angehörige, die oft separat reisen, benötigen individuelle Logins, um zu vermeiden, dass Familienmitglieder an Abflugstellen zurückbleiben.
Mit diesem Schritt reiht sich das Vereinigte Königreich in die Reihe von Australien und bald auch dem EU-ETIAS-System ein und unterstreicht den globalen Trend zu digitaler Vorabkontrolle vor der Reise. Datenschützer äußern jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der fehlenden Offline-Alternative für Reisende ohne Internetzugang. Das Innenministerium kündigt an, an wichtigen Häfen Notfallkioske einzurichten, hat aber noch keine Details dazu veröffentlicht.
Quelle: BusinessDay