
Peking verleiht der Wiedereröffnung des Landes nach der Pandemie neuen Schwung und hebt die Visapflicht für Inhaber regulärer Reisepässe aus Großbritannien und Kanada auf. Das am 17. Februar 2026 vom Außenministerium bestätigte neue Verfahren erlaubt Briten und Kanadiern, bis zu 30 Tage lang für Tourismus, Geschäftsbesuche, Familienbesuche, Kulturaustausch oder Transit nach Festlandchina einzureisen. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2026 auf Probe, könnte aber dauerhaft werden, wenn die Besucherzahlen wie erhofft wieder steigen.
Mit diesem Schritt erweitert China seine einseitige visafreie Liste auf 79 Länder – nach nur 15 bei der Grenzöffnung vor zwei Jahren – und folgt auf die aufeinanderfolgenden Staatsbesuche von UK-Premierminister Keir Starmer und dem kanadischen Premierminister Mark Carney Anfang des Monats. Analysten sehen das Timing als diplomatische Geste zur Entspannung der während der Pandemie abgekühlten Beziehungen und zur Beschleunigung der seit 2020 stockenden Handelsgespräche. Sowohl London als auch Ottawa hatten im vergangenen Jahr intensiv für erleichterten Zugang für ihre Exporteure und Investoren geworben.
Für multinationale Unternehmen bringt die Maßnahme sofortige Vorteile: Mitarbeiter, die kurzfristig reisen, umgehen den oft wochenlangen Konsularprozess und sparen die rund 140 US-Dollar Antragsgebühr. Fluggesellschaften nutzen die Gelegenheit bereits: Air China, British Airways und Air Canada erhöhten innerhalb weniger Stunden nach der Ankündigung die Frequenzen auf den Strecken nach Shanghai und Peking. Reiseveranstalter berichteten Global Mobility News, dass die Sitzanfragen für Incentive-Reisen im März und April über Nacht doppelt so hoch ausfielen.
Die Regelung ist jedoch mit Einschränkungen verbunden. Besucher müssen einen Nachweis über die Weiterreise vorlegen und dürfen pro Einreise maximal 30 aufeinanderfolgende Tage bleiben; bezahlte Arbeit bleibt ohne separates Z-Visum verboten. Zudem fehlen Washington, Jakarta und mehrere andere große Märkte auffällig auf der Liste, sodass viele regionale Reiserouten weiterhin Transitvisa erfordern. Dennoch lobten Branchenverbände wie die Global Business Travel Association die Entscheidung als „einen bedeutenden Schritt zur Wiederherstellung der Mobilität im asiatisch-pazifischen Raum“. Unternehmen mit Niederlassungen in China sollten ihre Reiserichtlinien umgehend anpassen und Reisende über die weiterhin verpflichtenden Gesundheits-QR-Codes an Flughäfen informieren.
Sollte die Probephase erfolgreich verlaufen, wird erwartet, dass Peking als Nächstes die USA und Indien ins Visier nimmt, wobei Beobachter vor möglichen Verzögerungen aufgrund geopolitischer Spannungen warnen. Für den Moment haben britische und kanadische Firmen einen Vorsprung: Führungskräfte können wieder einfliegen, Lieferanten treffen und Geschäfte abschließen – ohne den bürokratischen Aufwand, der China-Reisen seit 2020 erschwert hat.
Mit diesem Schritt erweitert China seine einseitige visafreie Liste auf 79 Länder – nach nur 15 bei der Grenzöffnung vor zwei Jahren – und folgt auf die aufeinanderfolgenden Staatsbesuche von UK-Premierminister Keir Starmer und dem kanadischen Premierminister Mark Carney Anfang des Monats. Analysten sehen das Timing als diplomatische Geste zur Entspannung der während der Pandemie abgekühlten Beziehungen und zur Beschleunigung der seit 2020 stockenden Handelsgespräche. Sowohl London als auch Ottawa hatten im vergangenen Jahr intensiv für erleichterten Zugang für ihre Exporteure und Investoren geworben.
Für multinationale Unternehmen bringt die Maßnahme sofortige Vorteile: Mitarbeiter, die kurzfristig reisen, umgehen den oft wochenlangen Konsularprozess und sparen die rund 140 US-Dollar Antragsgebühr. Fluggesellschaften nutzen die Gelegenheit bereits: Air China, British Airways und Air Canada erhöhten innerhalb weniger Stunden nach der Ankündigung die Frequenzen auf den Strecken nach Shanghai und Peking. Reiseveranstalter berichteten Global Mobility News, dass die Sitzanfragen für Incentive-Reisen im März und April über Nacht doppelt so hoch ausfielen.
Die Regelung ist jedoch mit Einschränkungen verbunden. Besucher müssen einen Nachweis über die Weiterreise vorlegen und dürfen pro Einreise maximal 30 aufeinanderfolgende Tage bleiben; bezahlte Arbeit bleibt ohne separates Z-Visum verboten. Zudem fehlen Washington, Jakarta und mehrere andere große Märkte auffällig auf der Liste, sodass viele regionale Reiserouten weiterhin Transitvisa erfordern. Dennoch lobten Branchenverbände wie die Global Business Travel Association die Entscheidung als „einen bedeutenden Schritt zur Wiederherstellung der Mobilität im asiatisch-pazifischen Raum“. Unternehmen mit Niederlassungen in China sollten ihre Reiserichtlinien umgehend anpassen und Reisende über die weiterhin verpflichtenden Gesundheits-QR-Codes an Flughäfen informieren.
Sollte die Probephase erfolgreich verlaufen, wird erwartet, dass Peking als Nächstes die USA und Indien ins Visier nimmt, wobei Beobachter vor möglichen Verzögerungen aufgrund geopolitischer Spannungen warnen. Für den Moment haben britische und kanadische Firmen einen Vorsprung: Führungskräfte können wieder einfliegen, Lieferanten treffen und Geschäfte abschließen – ohne den bürokratischen Aufwand, der China-Reisen seit 2020 erschwert hat.
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