
Spanische Flughäfen bereiten sich auf einen möglichen Sommer mit langen Warteschlangen vor, nachdem die drei größten europäischen Luftfahrtverbände – ACI Europe, Airlines for Europe (A4E) und IATA – am 16. Februar gemeinsam vor dem Tempo der Einführung des neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU gewarnt haben.
Das System, das bereits zu 35 Prozent im Einsatz ist, soll bis zum 10. April bei 100 Prozent der Nicht-EU-Ankünfte angewendet werden – nur wenige Wochen vor der Hauptreisezeit. In einem Schreiben an EU-Innenkommissar Magnus Brunner sprechen die Verbände von „chronischem Personalmangel an den Grenzkontrollen“ und ungelösten technischen Problemen. Bei Testläufen wurden bereits Wartezeiten von bis zu zwei Stunden gemessen. Ohne Flexibilität könnten Flughäfen wie Barcelona-El Prat und Málaga-Costa del Sol im August mit vierstündigen Warteschlangen rechnen, was Flugpläne und Personalplanung bei der Einwanderung erheblich stören würde.
Das EES ersetzt manuelle Passstempel durch biometrische Erfassung und automatisches Tracking von Überziehungen. Obwohl das System als Sicherheitsverbesserung gilt, sorgt der Zeitpunkt der Einführung bei den Betreibern für Sorgen. Sie fordern von Brüssel, den Mitgliedstaaten zu erlauben, das System in der ersten Hochsaison bei Überschreiten kritischer Schwellenwerte auszusetzen oder zu drosseln – ein Anliegen, das das spanische Verkehrsministerium „in Abstimmung mit Aena und der Guardia Civil prüft“.
Reisende aus Großbritannien, den USA und anderen Drittstaaten sollten diesen Sommer an spanischen Flughäfen mehr Zeit einplanen und die Hinweise der Fluggesellschaften aufmerksam verfolgen. Geschäftsreisende werden dazu geraten, längere Umsteigezeiten einzuplanen und ihre Mitarbeiter auf das neue Verfahren mit Fingerabdruck- und Gesichtserkennung vorzubereiten, um verpasste Anschlussflüge zu vermeiden.
Langfristig verspricht das System bis 2028 eine schnellere, vollständig digitalisierte Grenzabfertigung. Kurzfristig sind jedoch betriebliche Anlaufschwierigkeiten kaum zu vermeiden, wenn Personal- und IT-Aufstockungen nicht mit den politischen Zielen Schritt halten.
Das System, das bereits zu 35 Prozent im Einsatz ist, soll bis zum 10. April bei 100 Prozent der Nicht-EU-Ankünfte angewendet werden – nur wenige Wochen vor der Hauptreisezeit. In einem Schreiben an EU-Innenkommissar Magnus Brunner sprechen die Verbände von „chronischem Personalmangel an den Grenzkontrollen“ und ungelösten technischen Problemen. Bei Testläufen wurden bereits Wartezeiten von bis zu zwei Stunden gemessen. Ohne Flexibilität könnten Flughäfen wie Barcelona-El Prat und Málaga-Costa del Sol im August mit vierstündigen Warteschlangen rechnen, was Flugpläne und Personalplanung bei der Einwanderung erheblich stören würde.
Das EES ersetzt manuelle Passstempel durch biometrische Erfassung und automatisches Tracking von Überziehungen. Obwohl das System als Sicherheitsverbesserung gilt, sorgt der Zeitpunkt der Einführung bei den Betreibern für Sorgen. Sie fordern von Brüssel, den Mitgliedstaaten zu erlauben, das System in der ersten Hochsaison bei Überschreiten kritischer Schwellenwerte auszusetzen oder zu drosseln – ein Anliegen, das das spanische Verkehrsministerium „in Abstimmung mit Aena und der Guardia Civil prüft“.
Reisende aus Großbritannien, den USA und anderen Drittstaaten sollten diesen Sommer an spanischen Flughäfen mehr Zeit einplanen und die Hinweise der Fluggesellschaften aufmerksam verfolgen. Geschäftsreisende werden dazu geraten, längere Umsteigezeiten einzuplanen und ihre Mitarbeiter auf das neue Verfahren mit Fingerabdruck- und Gesichtserkennung vorzubereiten, um verpasste Anschlussflüge zu vermeiden.
Langfristig verspricht das System bis 2028 eine schnellere, vollständig digitalisierte Grenzabfertigung. Kurzfristig sind jedoch betriebliche Anlaufschwierigkeiten kaum zu vermeiden, wenn Personal- und IT-Aufstockungen nicht mit den politischen Zielen Schritt halten.
Quelle: Euro Weekly News