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Polizeileak zeigt: Spaniens Massenregularisierung könnte bis zu eine Million Migranten zugutekommen

Feb. 18, 2026
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Polizeileak zeigt: Spaniens Massenregularisierung könnte bis zu eine Million Migranten zugutekommen
Die viel diskutierte außergewöhnliche Legalisierung von undokumentierten Migranten in Spanien ist plötzlich weitaus umfangreicher als bisher angenommen. Eine 29-seitige „Risikoanalyse“ des Nationalen Zentrums für Einwanderung und Grenzen (CNIF) – die am 17. Februar an die Presse durchgesickert ist – schätzt, dass zwischen 750.000 und 1 Million Menschen, die bereits in Spanien leben, für die neue, ab dem 1. April geplante einjährige, verlängerbare Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis infrage kommen könnten. Frühere Regierungsangaben gingen von etwa 500.000 Begünstigten aus.

Laut dem Entwurf des Dekrets müssen Antragsteller nachweisen, dass sie mindestens fünf Monate vor dem 31. Dezember 2025 physisch in Spanien anwesend waren und ein sauberes Führungszeugnis vorlegen. Entscheidend ist auch, dass Asylsuchende mit noch laufenden Verfahren den Status wechseln können, was weitere 250.000 bis 350.000 potenzielle Antragsteller hinzufügt. Polizeianalysten warnen, dass die vergleichsweise geringen Dokumentationsanforderungen – eine eidesstattliche Erklärung kann ein polizeiliches Führungszeugnis aus dem Herkunftsland ersetzen – die Genehmigungsquoten nahe an 100 Prozent treiben könnten.

Polizeileak zeigt: Spaniens Massenregularisierung könnte bis zu eine Million Migranten zugutekommen


Befürworter in der Regierung argumentieren, dass die Legalisierung langjähriger Bewohner Ausbeutung am Arbeitsplatz eindämmen, die Steuereinnahmen erhöhen und chronische Personalengpässe in der Gastronomie, Landwirtschaft und Altenpflege lindern wird. Wirtschaftsverbände, von Hotelvereinigungen auf den Balearen bis zu landwirtschaftlichen Genossenschaften in Andalusien, begrüßen die Maßnahme weitgehend, da sie große Teile der Schattenwirtschaft in den offiziellen Arbeitsmarkt integrieren würde. Gleichzeitig weist der CNIF-Bericht auf operative Herausforderungen für die Ausländerbehörden hin, prognostiziert einen Anstieg von Dokumentenfälschungen und befürchtet „sekundäre Wanderungsbewegungen“ irregulärer Migranten aus anderen Schengen-Staaten, sobald die Nachricht von dem Programm sich verbreitet.

Politisch hat die neue Zahlenlage die Debatte neu entfacht. Die konservative Partido Popular wirft der sozialistisch geführten Koalition vor, den Anreiz für Zuwanderung zu unterschätzen, während die rechtsextreme Vox-Partei rechtliche Schritte angekündigt hat und argumentiert, dass eine Massenlegalisierung gegen die EU-Rückführungspolitik verstoße. Die Europäische Kommission bekräftigte am Dienstag, dass die Legalisierung in die nationale Zuständigkeit fällt, forderte Madrid jedoch auf, sicherzustellen, dass die Schengen-Integrität nicht gefährdet wird.

Für Manager der Unternehmensmobilität ist das Timing entscheidend. Personalabteilungen mit Angehörigen oder anderen Mitarbeitenden in prekärem Status haben nun ein dreimonatiges Zeitfenster (April bis Juni), um eine vollständige Arbeitserlaubnis zu erhalten. Gleichzeitig sollten sie sich auf Terminengpässe und eine verstärkte Prüfung der Echtheit von Dokumenten einstellen, da das größte Programm seiner Art in der modernen europäischen Geschichte nun umgesetzt wird.
Quelle: Euro Weekly News

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