
Italien hat stillschweigend eine grundlegende Entscheidung getroffen, die in den kommenden zehn Jahren die Art und Weise verändern wird, wie Millionen von Nachkommen und Ehepartnern von Italienern die Staatsbürgerschaft erhalten. Das Gesetz Nr. 11 vom 19. Januar 2026 – letzten Monat im Gazzetta Ufficiale veröffentlicht und nun in Kraft – schafft eine eigene Staatsbürgerschaftsdirektion im Außenministerium (MAECI) und entzieht den italienischen Konsulaten ab dem 1. Januar 2029 den Großteil der Bearbeitung von Anträgen erwachsener Staatsbürger.
Bisher müssen Personen, die die Staatsbürgerschaft jure sanguinis oder durch Heirat beantragen, ihren Antrag beim Konsulat ihres Wohnsitzes einreichen. Aufgrund chronischer Personalknappheit gibt es an stark frequentierten Standorten wie Buenos Aires, São Paulo, London und New York Wartezeiten von zwei bis acht Jahren. Das neue Modell verlagert die Annahme, Prüfung und Entscheidung in eine zentrale, leistungsstarke Abteilung in Rom, die spezialisierte Sachbearbeiter einstellen und KI-gestützte Tools zur schnelleren Überprüfung von Unterlagen einsetzen kann. Die Konsulate behalten nur die Zuständigkeit für minderjährige Kinder bereits anerkannter Staatsbürger, was Notfälle wie Neugeborenen-Passanträge vereinfacht.
Um eine administrative Überlastung zu vermeiden, führt das Gesetz jährliche Obergrenzen ein: Jedes Konsulat darf nur so viele neue Anträge annehmen, wie es im Vorjahr abgeschlossen hat (mindestens 100). Ähnliche Beschränkungen gelten für die Zentrale in Rom in den ersten zwei Betriebsjahren. Beobachter erwarten zwischen 2026 und 2028 einen Antragsansturm, da Antragsteller versuchen, sich vor Inkrafttreten der Obergrenzen einen Platz in der Warteschlange zu sichern; Einwanderungsanwälte raten bereits, Unterlagen frühzeitig vorzubereiten und, wenn möglich, gerichtliche Schritte einzuleiten, um die Konsulatswarteschlangen zu umgehen.
Verfahrensmäßig müssen alle Anträge in Papierform per Einschreiben eingereicht werden, alle weiteren Kommunikationen erfolgen jedoch über ein sicheres digitales Portal, das auch mit dem neuen einheitlichen italienischen Melderegister (AIRE/ANPR-Integration) verknüpft ist. Die maximale Bearbeitungszeit wird von 24 auf 36 Monate verlängert – ein Schritt, der laut Regierung der Komplexität mehrgenerationenübergreifender Fälle Rechnung trägt und den Antragstellern dennoch Rechtssicherheit bietet.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Reform von Bedeutung, da ein italienischer Pass die Arbeitserlaubnis in der gesamten EU überflüssig macht. Unternehmen, die Mitarbeiter über Abstammung zur Staatsbürgerschaft führen, müssen Zeitpläne und Budgets neu kalkulieren: 2026 bis 2028 könnte das letzte Zeitfenster für lokale Anträge vor einer voraussichtlichen Verlangsamung und zentralen Neuausrichtung 2029 sein. Firmen wird empfohlen, laufende Fälle zu überprüfen und Entsandte über die bevorstehenden Änderungen zu informieren, insbesondere wenn Familienplanung oder Schulentscheidungen vom EU-Status abhängen.
Bisher müssen Personen, die die Staatsbürgerschaft jure sanguinis oder durch Heirat beantragen, ihren Antrag beim Konsulat ihres Wohnsitzes einreichen. Aufgrund chronischer Personalknappheit gibt es an stark frequentierten Standorten wie Buenos Aires, São Paulo, London und New York Wartezeiten von zwei bis acht Jahren. Das neue Modell verlagert die Annahme, Prüfung und Entscheidung in eine zentrale, leistungsstarke Abteilung in Rom, die spezialisierte Sachbearbeiter einstellen und KI-gestützte Tools zur schnelleren Überprüfung von Unterlagen einsetzen kann. Die Konsulate behalten nur die Zuständigkeit für minderjährige Kinder bereits anerkannter Staatsbürger, was Notfälle wie Neugeborenen-Passanträge vereinfacht.
Um eine administrative Überlastung zu vermeiden, führt das Gesetz jährliche Obergrenzen ein: Jedes Konsulat darf nur so viele neue Anträge annehmen, wie es im Vorjahr abgeschlossen hat (mindestens 100). Ähnliche Beschränkungen gelten für die Zentrale in Rom in den ersten zwei Betriebsjahren. Beobachter erwarten zwischen 2026 und 2028 einen Antragsansturm, da Antragsteller versuchen, sich vor Inkrafttreten der Obergrenzen einen Platz in der Warteschlange zu sichern; Einwanderungsanwälte raten bereits, Unterlagen frühzeitig vorzubereiten und, wenn möglich, gerichtliche Schritte einzuleiten, um die Konsulatswarteschlangen zu umgehen.
Verfahrensmäßig müssen alle Anträge in Papierform per Einschreiben eingereicht werden, alle weiteren Kommunikationen erfolgen jedoch über ein sicheres digitales Portal, das auch mit dem neuen einheitlichen italienischen Melderegister (AIRE/ANPR-Integration) verknüpft ist. Die maximale Bearbeitungszeit wird von 24 auf 36 Monate verlängert – ein Schritt, der laut Regierung der Komplexität mehrgenerationenübergreifender Fälle Rechnung trägt und den Antragstellern dennoch Rechtssicherheit bietet.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Reform von Bedeutung, da ein italienischer Pass die Arbeitserlaubnis in der gesamten EU überflüssig macht. Unternehmen, die Mitarbeiter über Abstammung zur Staatsbürgerschaft führen, müssen Zeitpläne und Budgets neu kalkulieren: 2026 bis 2028 könnte das letzte Zeitfenster für lokale Anträge vor einer voraussichtlichen Verlangsamung und zentralen Neuausrichtung 2029 sein. Firmen wird empfohlen, laufende Fälle zu überprüfen und Entsandte über die bevorstehenden Änderungen zu informieren, insbesondere wenn Familienplanung oder Schulentscheidungen vom EU-Status abhängen.
Quelle: Mazzeschi Immigration Law
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