
Der australische Sektor für Intensive Englischsprachkurse für ausländische Studierende (ELICOS) erlebt einen beispiellosen Einbruch: Die Neuanmeldungen sind nach Einführung einer nicht erstattungsfähigen Visumantragsgebühr (VAC) von 2.000 AUD für das Studentenvisum der Unterklasse 500 im Juli 2025 um 39 Prozent eingebrochen. Neue Statistiken des Innenministeriums vom 21. Februar 2026 zeigen, dass die Gesamtzahl der Studentenvisumanträge im Jahresvergleich um 14 Prozent zurückging, doch Englischsprachkurse sind deutlich stärker betroffen und verzeichnen den schwächsten Zulauf seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006.
Die Branchenvertretung English Australia erklärt, dass die Gebühr nun 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten eines typischen 12-wöchigen Sprachkurses ausmacht, was preissensible Studierende zu Alternativzielen wie Kanada, Irland und Malta treibt. Private Colleges melden Ablehnungsquoten von über 25 Prozent, da Antragsteller das finanzielle Risiko scheuen, die VAC bei einer Visumsablehnung zu verlieren. Anbieter warnen, dass bereits zwischen 5.000 und 9.000 Vollzeitstellen verloren gegangen sind und weitere Schließungen drohen, falls keine Entlastungen erfolgen.
Die Regierung unter Premierminister Albanese argumentiert, die Gebühr sei notwendig, um die Integrität nach einem Anstieg sogenannter „Visa-Hopper“ wiederherzustellen, hat jedoch eingeräumt, dass die Maßnahme vor dem Haushalt 2026 im Mai überprüft wird. Spitzenverbände setzen sich für eine gestaffelte Gebühr je nach Kursdauer oder die Wiedereinführung teilweiser Rückerstattungen ein. Zudem fordern sie eine bevorzugte Bearbeitung für „echte temporäre Einreisende“, die in akkreditierten Englischsprachprogrammen eingeschrieben sind, die direkt in Hochschul- oder Fachkräfte-Migrationswege führen.
Für multinationale Unternehmen, die auf landesinterne Sprachschulungen vor technischen Einsätzen angewiesen sind, führt der Druck bereits zu praktischen Problemen. Konzerne kalkulieren mit höheren Studiengebühren in Sydney, Melbourne und Brisbane und prüfen hybride oder Offshore-Lösungen, bis sich die politischen Rahmenbedingungen stabilisieren. Mobility-Manager raten zudem, Englischtests vor der Einreise im Ausland abzulegen, um die australische Gebühr ganz zu umgehen.
Unabhängig vom künftigen Modell zeigen die Daten vom 21. Februar, dass Visumgebühren ebenso wirksame Steuerungsinstrumente für Mobilitätsströme sein können wie Quoten oder Obergrenzen. Unternehmen mit Talentpools, die auf den australischen Bildungs- und Beschäftigungspfad angewiesen sind, sollten die nächsten Schritte der Regierung genau beobachten.
Die Branchenvertretung English Australia erklärt, dass die Gebühr nun 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten eines typischen 12-wöchigen Sprachkurses ausmacht, was preissensible Studierende zu Alternativzielen wie Kanada, Irland und Malta treibt. Private Colleges melden Ablehnungsquoten von über 25 Prozent, da Antragsteller das finanzielle Risiko scheuen, die VAC bei einer Visumsablehnung zu verlieren. Anbieter warnen, dass bereits zwischen 5.000 und 9.000 Vollzeitstellen verloren gegangen sind und weitere Schließungen drohen, falls keine Entlastungen erfolgen.
Die Regierung unter Premierminister Albanese argumentiert, die Gebühr sei notwendig, um die Integrität nach einem Anstieg sogenannter „Visa-Hopper“ wiederherzustellen, hat jedoch eingeräumt, dass die Maßnahme vor dem Haushalt 2026 im Mai überprüft wird. Spitzenverbände setzen sich für eine gestaffelte Gebühr je nach Kursdauer oder die Wiedereinführung teilweiser Rückerstattungen ein. Zudem fordern sie eine bevorzugte Bearbeitung für „echte temporäre Einreisende“, die in akkreditierten Englischsprachprogrammen eingeschrieben sind, die direkt in Hochschul- oder Fachkräfte-Migrationswege führen.
Für multinationale Unternehmen, die auf landesinterne Sprachschulungen vor technischen Einsätzen angewiesen sind, führt der Druck bereits zu praktischen Problemen. Konzerne kalkulieren mit höheren Studiengebühren in Sydney, Melbourne und Brisbane und prüfen hybride oder Offshore-Lösungen, bis sich die politischen Rahmenbedingungen stabilisieren. Mobility-Manager raten zudem, Englischtests vor der Einreise im Ausland abzulegen, um die australische Gebühr ganz zu umgehen.
Unabhängig vom künftigen Modell zeigen die Daten vom 21. Februar, dass Visumgebühren ebenso wirksame Steuerungsinstrumente für Mobilitätsströme sein können wie Quoten oder Obergrenzen. Unternehmen mit Talentpools, die auf den australischen Bildungs- und Beschäftigungspfad angewiesen sind, sollten die nächsten Schritte der Regierung genau beobachten.
Quelle: 482 Jobs Australia
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