
The Guardian veröffentlichte am Samstag den erschütternden Bericht von Karen Newton, einer 65-jährigen britischen Rentnerin, die trotz gültigem B-2 Touristenvisum sechs Wochen in US-Einwanderungshaft verbrachte. Newton und ihr Ehemann unternahmen im September 2025 einen Tagesausflug nach Kanada; kanadische Behörden wiesen das Paar aufgrund einer Diskrepanz bei der Fahrzeugregistrierung zurück. Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) stellte fest, dass das Visum von Herrn Newton abgelaufen war, und übergab beide Reisenden an ICE – obwohl Frau Newtons Dokumente in Ordnung waren.
Im Northwest ICE Processing Center in Tacoma wurde Newton gefesselt, erhielt keine angemessene medizinische Versorgung und wurde von ihrem Ehemann getrennt. Nach wochenlangem Warten ohne Kautionsanhörung akzeptierte sie eine „Selbstabschiebung“, wurde in das Vereinigte Königreich zurückgeführt und für fünf Jahre von der Wiedereinreise ausgeschlossen. Ihre Geschichte wurde diese Woche öffentlich, nachdem sie alle administrativen Rechtsmittel ausgeschöpft hatte.
Der Vorfall schadet dem US-Tourismus in einer sensiblen Phase: Laut Angaben des Handelsministeriums gingen die Einnahmen aus dem Besucherverkehr 2025 um geschätzte 12,5 Milliarden Dollar zurück. Mit der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 vor der Tür warnen Reiseverbände, dass solche medienwirksamen Haftfälle Besucher abschrecken und die Teilnahme an Konferenzen beeinträchtigen.
Unternehmen, die Incentive-Reisen oder Kundenevents in den USA planen, sollten sich auf verstärkte Grenzkontrollen einstellen. Empfehlungen raten nun, auch bei gültigen Visa Nachweise über Weiterreise, finanzielle Mittel und Reisepläne mitzuführen. Mobility-Teams sollten zudem die verstärkte Anwendung von Schnellabschiebungen bei geringfügigen Statusverstößen im Blick behalten, da diese fünfjährige Wiedereinreiseverbote auslösen und zukünftige Geschäftsvisumanträge erschweren können.
Branchenverbände setzen sich bei DHS und dem Außenministerium für klarere Richtlinien und einen Ombudsmann für Reisende ein. Ohne Reformen, so ihre Befürchtung, könnte der Imageschaden bis ins WM-Jahr der USA anhalten.
Im Northwest ICE Processing Center in Tacoma wurde Newton gefesselt, erhielt keine angemessene medizinische Versorgung und wurde von ihrem Ehemann getrennt. Nach wochenlangem Warten ohne Kautionsanhörung akzeptierte sie eine „Selbstabschiebung“, wurde in das Vereinigte Königreich zurückgeführt und für fünf Jahre von der Wiedereinreise ausgeschlossen. Ihre Geschichte wurde diese Woche öffentlich, nachdem sie alle administrativen Rechtsmittel ausgeschöpft hatte.
Der Vorfall schadet dem US-Tourismus in einer sensiblen Phase: Laut Angaben des Handelsministeriums gingen die Einnahmen aus dem Besucherverkehr 2025 um geschätzte 12,5 Milliarden Dollar zurück. Mit der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 vor der Tür warnen Reiseverbände, dass solche medienwirksamen Haftfälle Besucher abschrecken und die Teilnahme an Konferenzen beeinträchtigen.
Unternehmen, die Incentive-Reisen oder Kundenevents in den USA planen, sollten sich auf verstärkte Grenzkontrollen einstellen. Empfehlungen raten nun, auch bei gültigen Visa Nachweise über Weiterreise, finanzielle Mittel und Reisepläne mitzuführen. Mobility-Teams sollten zudem die verstärkte Anwendung von Schnellabschiebungen bei geringfügigen Statusverstößen im Blick behalten, da diese fünfjährige Wiedereinreiseverbote auslösen und zukünftige Geschäftsvisumanträge erschweren können.
Branchenverbände setzen sich bei DHS und dem Außenministerium für klarere Richtlinien und einen Ombudsmann für Reisende ein. Ohne Reformen, so ihre Befürchtung, könnte der Imageschaden bis ins WM-Jahr der USA anhalten.
Quelle: The Guardian
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