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Stillstand im Heimatschutzministerium am vierten Tag: Visa-Ausstellung weitgehend gestoppt, TSA- und FEMA-Mitarbeiter arbeiten ohne Bezahlung

Feb. 19, 2026
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Stillstand im Heimatschutzministerium am vierten Tag: Visa-Ausstellung weitgehend gestoppt, TSA- und FEMA-Mitarbeiter arbeiten ohne Bezahlung
Das Heimatschutzministerium (DHS) ist am Samstag, dem 14. Februar, um 0:01 Uhr in einen teilweisen Stillstand geraten, nachdem der Kongress sich nicht auf einen Haushaltsplan für das gesamte Jahr einigen konnte. Vier Tage später spüren bereits die Einwanderungs- und Reisesicherheitsfunktionen die Auswirkungen.

Was geschlossen ist und was offen bleibt
• Die US-Einwanderungsbehörde (USCIS) nimmt weiterhin Anträge entgegen, die durch Gebühren finanziert werden, doch die Bearbeitungszeiten werden sich voraussichtlich verlängern, da fast ein Drittel der Dienstleistungszentrum-Auftragnehmer beurlaubt wurde.
• Konsularische Dienste im Ausland stellen keine Einwanderungsvisa mehr aus, außer in lebensbedrohlichen Notfällen; Interviews für Nichteinwanderungsvisa finden zwar statt, können aber ohne DHS-Datenaustauschfreigaben nicht abgeschlossen werden, was zu einem wachsenden Rückstau führt.
• Die Kontrollstellen der Transportation Security Administration (TSA) und die Grenzschutzstellen (CBP) bleiben geöffnet, da die Beamten als „unentbehrlich“ eingestuft sind. Allerdings arbeiten 95 % ohne Bezahlung, was Befürchtungen über Krankmeldungen wie beim Shutdown 2019 aufkommen lässt, der zu erheblichen Verzögerungen an Flughäfen führte.

Auswirkungen auf Katastrophenhilfe und Geschäftsreisen
Am Dienstagabend ordnete die Leitung der FEMA nahezu ein Reiseverbot für Mitarbeiter an, das nur mit schriftlicher Begründung aufgehoben werden kann, wenn die Reise zum Schutz von Leben oder Eigentum notwendig ist. Interne E-Mails, die der Washington Post vorliegen, zeigen, dass Einsatzteams zu Hause bleiben müssen, während 14 aktive Katastrophenmeldungen – von den jüngsten Eisstürmen im Mittleren Westen bis zur Flutbekämpfung in Kalifornien – die ohnehin erschöpften Einsatzkräfte vor Ort belasten. Geschäftsreisende sollten mit längeren Bearbeitungszeiten bei der Erneuerung von Trusted Traveler-Programmen (Global Entry, SENTRI) und bei Exportkontrollprüfungen rechnen, die auf CBP-Bearbeitern basieren.

Stillstand im Heimatschutzministerium am vierten Tag: Visa-Ausstellung weitgehend gestoppt, TSA- und FEMA-Mitarbeiter arbeiten ohne Bezahlung


Politische Streitpunkte
Die Verhandlungen scheiterten an einem 10-Punkte-Reformpaket, das laut demokratischen Führungskräften den übermäßigen Einsatz von Gewalt durch ICE- und CBP-Beamte eindämmen soll, während republikanische Haushaltsverantwortliche stärkere Kürzungen bei den Asylbearbeitungsbudgets fordern. Da der Kongress bis zum 23. Februar in der Pause ist, sehen Beobachter kaum Chancen auf eine schnelle Einigung. Einige moderate Republikaner haben einen zweiwöchigen Überbrückungshaushalt vorgeschlagen; bisher hat der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, eine Abstimmung verweigert.

Praktische Hinweise
• Arbeitgeber, die H-1B-Anträge planen (Registrierung beginnt am 3. März), sollten mehr Zeit für die Festlegung der Mindestlöhne und die Veröffentlichung der Arbeitsbedingungen (LCA) einplanen, da diese auf DHS-Datenbanken angewiesen sind.
• Reisende sollten sich bei CLEAR anmelden oder TSA PreCheck nutzen, da diese Programme während des Shutdowns 2019 die Wartezeiten erträglich hielten.
• FEMA-Auftragnehmer können erst nach Verabschiedung neuer Mittel bezahlt oder erstattet werden; Unternehmen mit laufenden Aufträgen sollten ihre Liquiditätsreserven prüfen.

Je länger die Blockade andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass unbezahlte Beamte krankmelden – was gerade mit dem Beginn der Frühlingsferien zu erheblichen Engpässen an Flughäfen und Grenzübergängen führen könnte.
Quelle: The Washington Post & Homeland Security Today

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