
Eine in Iran geborene Frau, die in den späten 1970er Jahren von einem Veteranen der US-Luftwaffe adoptiert wurde, wurde zur Teilnahme an Abschiebungsverfahren aufgefordert. Dies hat eine langjährige Gesetzeslücke wiederbelebt, durch die Tausende „ältere Adoptierte“ nicht automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhielten. Ihre Eltern gingen davon aus, dass die Einbürgerung automatisch erfolgte, doch bis zum Jahr 2000 mussten Adoptiveltern separate Anträge stellen – viele taten dies nie. Die heute in ihren Fünfzigern lebende Kalifornierin, die keine Vorstrafen hat, sieht sich nun mit einer Abschiebung nach Iran konfrontiert, wo der Religionswechsel vom Islam zum Christentum mit dem Tod bestraft werden kann.
Die Mitteilung des Heimatschutzministeriums (DHS) kam inmitten der angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran. Anwälte berichten, dass seit Januar mindestens 49 ähnliche Fälle aufgetaucht sind, nachdem das DHS die „Operation True Parent“ gestartet hatte – eine Überprüfung von Adoptionsakten auf Unregelmäßigkeiten. Da die meisten Betroffenen langjährige Einwohner sind, haben sie enge berufliche und familiäre Bindungen in den USA. Arbeitgeber, die plötzlich nicht mehr autorisierte Mitarbeiter beschäftigen, könnten mit I-9-Strafen belegt werden, wenn sie die Beschäftigung fortsetzen.
Ein Gesetzesvorstoß zur Änderung des Child Citizenship Act, der Personen abdecken sollte, die vor ihrem 18. Geburtstag adoptiert wurden, kam im letzten Kongress trotz parteiübergreifender Unterstützung nicht voran. Interessenvertretungen fordern Unternehmen auf, bei Gesetzgebern Lobbyarbeit zu leisten, da der Verlust qualifizierter Arbeitskräfte und die Störung von Gemeinschaften die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gefährden.
Aus Sicht der Mobilität sollten Unternehmen Mitarbeiter identifizieren, die vor 2000 international adoptiert wurden, und deren Staatsbürgerschaftsstatus überprüfen. Wer keinen Nachweis der Einbürgerung vorlegen kann, benötigt möglicherweise sofort rechtliche Unterstützung und sollte, falls berechtigt, Anträge auf rückwirkende Einbürgerungsurkunden stellen. Personalabteilungen sollten sich zudem auf plötzliche Reisebeschränkungen vorbereiten: Sobald Personen in Abschiebungsverfahren sind, werden ihre Reisepässe eingezogen, was alle internationalen Einsätze stoppt.
Der Fall verdeutlicht die Schnittstellen von Adoptionsrecht, Einwanderungspolitik und Religionsfreiheit. Ohne gesetzgeberisches Eingreifen könnten Tausende, die als Amerikaner aufgewachsen sind, mit lebensverändernden Abschiebungen konfrontiert werden – was neue Compliance-Anforderungen für Arbeitgeber schafft und die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran weiter belastet.
Die Mitteilung des Heimatschutzministeriums (DHS) kam inmitten der angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran. Anwälte berichten, dass seit Januar mindestens 49 ähnliche Fälle aufgetaucht sind, nachdem das DHS die „Operation True Parent“ gestartet hatte – eine Überprüfung von Adoptionsakten auf Unregelmäßigkeiten. Da die meisten Betroffenen langjährige Einwohner sind, haben sie enge berufliche und familiäre Bindungen in den USA. Arbeitgeber, die plötzlich nicht mehr autorisierte Mitarbeiter beschäftigen, könnten mit I-9-Strafen belegt werden, wenn sie die Beschäftigung fortsetzen.
Ein Gesetzesvorstoß zur Änderung des Child Citizenship Act, der Personen abdecken sollte, die vor ihrem 18. Geburtstag adoptiert wurden, kam im letzten Kongress trotz parteiübergreifender Unterstützung nicht voran. Interessenvertretungen fordern Unternehmen auf, bei Gesetzgebern Lobbyarbeit zu leisten, da der Verlust qualifizierter Arbeitskräfte und die Störung von Gemeinschaften die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gefährden.
Aus Sicht der Mobilität sollten Unternehmen Mitarbeiter identifizieren, die vor 2000 international adoptiert wurden, und deren Staatsbürgerschaftsstatus überprüfen. Wer keinen Nachweis der Einbürgerung vorlegen kann, benötigt möglicherweise sofort rechtliche Unterstützung und sollte, falls berechtigt, Anträge auf rückwirkende Einbürgerungsurkunden stellen. Personalabteilungen sollten sich zudem auf plötzliche Reisebeschränkungen vorbereiten: Sobald Personen in Abschiebungsverfahren sind, werden ihre Reisepässe eingezogen, was alle internationalen Einsätze stoppt.
Der Fall verdeutlicht die Schnittstellen von Adoptionsrecht, Einwanderungspolitik und Religionsfreiheit. Ohne gesetzgeberisches Eingreifen könnten Tausende, die als Amerikaner aufgewachsen sind, mit lebensverändernden Abschiebungen konfrontiert werden – was neue Compliance-Anforderungen für Arbeitgeber schafft und die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran weiter belastet.
Quelle: Associated Press