US-Reisebranche kritisiert DHS-Aussetzung von Global Entry wegen Shutdowns scharf
DHS und DOL geben 64.716 zusätzliche H-2B-Visa für das Haushaltsjahr 2026 frei
Das Außenministerium hebt die Aufforderung zum Verbleib in den Unterkünften für Amerikaner in Mexiko auf, da die Flughäfen in Jalisco wieder öffnen
Neueste Nachrichten
Lage der Nation 2026: Trump drängt auf das „Save America Act“ und Sanktionen für Zufluchtsstädte
In seiner Rede zur Lage der Nation am 24. Februar forderte Präsident Trump die Verabschiedung des Save America Act, um das Wahlrecht für Nicht-Staatsbürger zu verbieten und Beamte von Sanctuary Cities zu bestrafen. Er prahlte mit einer „Null illegaler Einreisen“-Bilanz. Die Rede deutet auf eine strengere Durchsetzung der Einwanderungsgesetze im Inland hin und könnte die parteiübergreifenden Gespräche über Reformen bei Hochqualifizierten-Visa zum Stillstand bringen, was das Risiko für Arbeitgeber erhöht, gegen Vorschriften zu verstoßen.
H-1B-Lotterie mit gewichteter Lohnbewertung überwindet wichtige Hürde und erhöht Arbeitgeberkosten
Das OIRA hat am 24. Februar die Prüfung der Lohnvorschriften des DHS abgeschlossen und ebnet damit den Weg für eine nach Gehalt gewichtete H-1B-Lotterie, die bereits nächsten Monat starten könnte. Stellen mit niedrigem Gehalt haben dabei geringe Chancen. Ein separates Gesetz sieht zudem eine Anmeldegebühr von 100.000 Dollar für Offshore-Einstellungen vor, was Arbeitgeber zwingt, ihre Vergütungs- und Beschaffungsstrategien neu zu überdenken.
DHS schlägt umfassende Reform der Arbeitserlaubnis für Asylsuchende vor
Am 23. Februar 2026 stellte das Heimatschutzministerium (DHS) einen Entwurf für eine neue Verordnung vor, die Folgendes vorsieht: 1) Aussetzung der Erteilung von erstmaligen Arbeitserlaubnissen (EAD) für Asylbewerber, wenn die Bearbeitungsrückstände 180 Tage überschreiten; 2) Verlängerung der Wartezeit für Asylsuchende von 180 auf 365 Tage vor Antragstellung; und 3) Einführung neuer Ausschlusskriterien bei Straftaten und unerlaubter Einreise. Die Regel soll missbräuchliche Asylanträge eindämmen, könnte jedoch den Einstieg von Zehntausenden Bewerbern in den Arbeitsmarkt verzögern und Arbeitgeber in angespannten Arbeitsmärkten belasten.
Global Entry gestoppt, während DHS-Shutdown andauert – PreCheck teilweise wiederhergestellt
Da die Teilabschaltung des Heimatschutzministeriums (DHS) weiterhin ohne Finanzierungsregelung bleibt, hat CBP am 23. Februar 2026 das Global Entry-Programm landesweit ausgesetzt. TSA PreCheck war kurzzeitig gefährdet, blieb jedoch letztlich in Betrieb. Der Wegfall der beschleunigten Zollabfertigung verlängert die Ankunftszeiten bei internationalen Flügen, erschwert enge Geschäftsreisen und könnte hochkarätige Reisende zu konkurrierenden Drehkreuzen abziehen.
Viral-Post entfacht Debatte über $100.000 H-1B-Sponsoring-Gebühr und Lotterie-Chancen neu
Ein Bericht der Business Standard vom 23. Februar 2026 über einen viralen Social-Media-Beitrag beleuchtet, wie die neue H-1B-Sponsoring-Gebühr von 100.000 US-Dollar und die bevorstehende lohnabhängige Lotterie die Wahrnehmung der USA als Studien- und Arbeitsziel verändern. Arbeitgeber sehen sich mit höheren Kosten und geringeren Chancen konfrontiert, während potenzielle internationale Studierende Alternativen neu überdenken.
Wintersturm legt fünf Passämter im Nordosten lahm und verzögert Ausstellung am selben Tag
Ein schwerer Schneesturm führte am 23. Februar 2026 zur Schließung von fünf wichtigen US-Passbehörden, wodurch die Ausstellung von Pässen am selben Tag im Großteil des Nordostens zum Erliegen kam und sich die Bearbeitungszeiten für beschleunigte Erneuerungen verlängerten. Unternehmen mit kurzfristigen Reiseplänen sahen sich mit höheren Kosten und möglichen Projektverzögerungen konfrontiert.
Sicherheitswarnung der US-Botschaft sorgt für Flug- und Verkehrsstörungen in Cancún
Nach einer Warnung der Botschaft wegen Unruhen im Zusammenhang mit Kartellen gerieten die Flugpläne am Flughafen Cancún am 23. Februar 2026 durcheinander, und US-Bürger wurden aufgefordert, ihre Bewegungen einzuschränken. Die Störung verdeutlicht, wie plötzliche Sicherheitseskalationen grenzüberschreitende Geschäfts- und Freizeitreisen beeinträchtigen können.
Bundesgroßjury erhebt Anklage gegen landwirtschaftliche Auftragnehmer in Washington wegen umfangreichen H-2A-Visabetrugs
Am 23. Februar 2026 erhoben Bundesstaatsanwälte Anklage gegen vier Arbeitsvermittler aus dem Bundesstaat Washington wegen der Organisation eines groß angelegten Betrugs mit H-2A-Visa und eines Zwangsarbeitsprogramms, das 500 mexikanische Arbeiter in ausbeuterische Bedingungen brachte. Der Fall steht für eine verschärfte Durchsetzung der Gastarbeiterregelungen und erhöhte Compliance-Risiken für landwirtschaftliche Arbeitgeber.