
Die Aktien der Deutschen Lufthansa AG fielen am 8. März 2026 im frühen Frankfurter Handel auf 8,21 €, nachdem das Finanzportal Börse-Global auf „zunehmende Arbeitskonflikte“ bei zwei Tochtergesellschaften sowie anhaltende Umleitungskosten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg hingewiesen hatte. Obwohl die Fluggesellschaft in der vergangenen Woche Rekordumsätze von 39,6 Milliarden Euro für 2025 meldete, warnen Analysten, dass drohende Pilotenstreiks bei Eurowings und Lufthansa CityLine bis zu 30 % der inner-europäischen Kapazitäten lahmlegen könnten, falls die Abstimmungen später im Monat in Arbeitskampfmaßnahmen münden.
Bei Eurowings stimmen die Piloten bis zum 16. März über eine Streikbefugnis ab, nachdem Verhandlungen über ein Pensionsmodell gescheitert sind. Die Lage bei CityLine ist noch angespannter: 99 % der Cockpit-Crew haben bereits Streikmaßnahmen befürwortet und fordern rückwirkend ab 2024 jährliche Gehaltserhöhungen von 3,3 %. Ein Streik würde den wichtigen Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München lahmlegen – genau die Verbindungen, auf die globale Mobilitätsmanager für reibungslose Langstreckenanschlüsse angewiesen sind.
Zusätzlich zur Arbeitsunsicherheit leitet Lufthansa weiterhin asiatische und afrikanische Flüge um, um den iranischen, irakischen und Teilen des Luftraums der VAE auszuweichen. Umleitungen von bis zu 90 Minuten haben den Treibstoffverbrauch erhöht und Folgeverspätungen ausgelöst. Direktflüge nach Tel Aviv, Teheran und Beirut bleiben mindestens bis zum 8. März ausgesetzt, was Firmen-Duty-of-Care-Teams dazu zwingt, Reisende über Athen, Istanbul oder Rom umzubuchen.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in Deutschland stehen viel auf dem Spiel. Ein zweitägiger Eurowings-Streik im vergangenen Monat trieb die Umleitungskosten für einige Firmen laut TMC BCD Travel auf über 200.000 Euro in die Höhe. Organisationen sollten daher für ihre Reisepläne im März Vorsorge treffen: flexible Tarife, doppelt genehmigte Routen über Amsterdam oder Zürich sowie Bahnverbindungen als Backup für Inlandsflüge.
Aus politischer Sicht verdeutlichen die Konflikte das fragile Gleichgewicht zwischen Arbeitnehmerrechten und Deutschlands Anspruch, ein erstklassiges globales Luftverkehrsdrehkreuz zu bleiben. Bundesverkehrsminister Jens Spahn forderte beide Seiten auf, „rasch einen Kompromiss zu finden“, schloss eine Zwangsschlichtung jedoch vorerst aus. Investoren blicken derweil gespannt auf die Hauptversammlung der Lufthansa am 12. Mai, in der für Klarheit gesorgt werden soll.
Bei Eurowings stimmen die Piloten bis zum 16. März über eine Streikbefugnis ab, nachdem Verhandlungen über ein Pensionsmodell gescheitert sind. Die Lage bei CityLine ist noch angespannter: 99 % der Cockpit-Crew haben bereits Streikmaßnahmen befürwortet und fordern rückwirkend ab 2024 jährliche Gehaltserhöhungen von 3,3 %. Ein Streik würde den wichtigen Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München lahmlegen – genau die Verbindungen, auf die globale Mobilitätsmanager für reibungslose Langstreckenanschlüsse angewiesen sind.
Zusätzlich zur Arbeitsunsicherheit leitet Lufthansa weiterhin asiatische und afrikanische Flüge um, um den iranischen, irakischen und Teilen des Luftraums der VAE auszuweichen. Umleitungen von bis zu 90 Minuten haben den Treibstoffverbrauch erhöht und Folgeverspätungen ausgelöst. Direktflüge nach Tel Aviv, Teheran und Beirut bleiben mindestens bis zum 8. März ausgesetzt, was Firmen-Duty-of-Care-Teams dazu zwingt, Reisende über Athen, Istanbul oder Rom umzubuchen.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in Deutschland stehen viel auf dem Spiel. Ein zweitägiger Eurowings-Streik im vergangenen Monat trieb die Umleitungskosten für einige Firmen laut TMC BCD Travel auf über 200.000 Euro in die Höhe. Organisationen sollten daher für ihre Reisepläne im März Vorsorge treffen: flexible Tarife, doppelt genehmigte Routen über Amsterdam oder Zürich sowie Bahnverbindungen als Backup für Inlandsflüge.
Aus politischer Sicht verdeutlichen die Konflikte das fragile Gleichgewicht zwischen Arbeitnehmerrechten und Deutschlands Anspruch, ein erstklassiges globales Luftverkehrsdrehkreuz zu bleiben. Bundesverkehrsminister Jens Spahn forderte beide Seiten auf, „rasch einen Kompromiss zu finden“, schloss eine Zwangsschlichtung jedoch vorerst aus. Investoren blicken derweil gespannt auf die Hauptversammlung der Lufthansa am 12. Mai, in der für Klarheit gesorgt werden soll.
Quelle: boerse-global.de / ad-hoc-news
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