
Die Streik-Beobachtungsplattform StrikeTracker hat eine Warnung für eine neue Welle von Streiks im öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland ab Montag, dem 9. März 2026, herausgegeben. Die Gewerkschaft ver.di hat zu 24-stündigen Warnstreiks bei den kommunalen Verkehrsbetrieben in Rostock (RSAG) und Dortmund (DSW21) aufgerufen sowie zu einem dreitägigen Ausstand in den Stadtverkehrsnetzen Thüringens vom 9. bis 11. März. Die am 8. März aktualisierte Mitteilung folgt auf einen eintägigen Streik, der am 7. März den Bus- und Straßenbahnverkehr in Herne lahmlegte.
Obwohl die Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn (ICE und IC) nicht betroffen sind, werden die Streiks wichtige „letzte Meile“-Verbindungen von Bahnknotenpunkten zu Industriegebieten und Stadtzentren lahmlegen – entscheidend für Pendler und Flughafentransfers. So ist etwa das Rostocker Hafenareal ein zentraler Standort für Offshore-Windprojekte, die auf frühmorgendliche Busverbindungen für den Schichtwechsel angewiesen sind.
Arbeitgeber mit entsandten Beschäftigten sollten, wo möglich, Homeoffice-Regelungen aktivieren oder Taxigutscheine bereitstellen; nach der EU-Entsenderichtlinie müssen Unternehmen außergewöhnliche Reisekosten übernehmen. Reisende, die über den Flughafen Dortmund (DTM) an- oder abreisen, sollten mit zusätzlichen 45 Minuten Verzögerung durch Straßenverkehr rechnen.
Die Streiks sind Teil einer koordinierten Tarifkampagne, die 150 kommunale Verkehrsunternehmen umfasst. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 10 %, kürzere Schichtunterbrechungen und verbesserte Ruhezeiten. Die Arbeitgeber haben bisher ein Angebot von 4 % über 30 Monate vorgelegt. Vermittlungsgespräche sind für den 15. März angesetzt; ein Scheitern könnte einen bundesweiten 48-Stunden-Streik auslösen, wie er Ende Februar 15 Bundesländer lahmlegte.
Mobilitätsmanager sollten die Webseiten der lokalen Verkehrsbetriebe sowie die Bundesweite Digitale Fahrgastinformation (DEFAS) API für aktuelle Serviceinformationen im Blick behalten und Reisende dazu raten, wo möglich auf Regionalzüge umzusteigen.
Obwohl die Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn (ICE und IC) nicht betroffen sind, werden die Streiks wichtige „letzte Meile“-Verbindungen von Bahnknotenpunkten zu Industriegebieten und Stadtzentren lahmlegen – entscheidend für Pendler und Flughafentransfers. So ist etwa das Rostocker Hafenareal ein zentraler Standort für Offshore-Windprojekte, die auf frühmorgendliche Busverbindungen für den Schichtwechsel angewiesen sind.
Arbeitgeber mit entsandten Beschäftigten sollten, wo möglich, Homeoffice-Regelungen aktivieren oder Taxigutscheine bereitstellen; nach der EU-Entsenderichtlinie müssen Unternehmen außergewöhnliche Reisekosten übernehmen. Reisende, die über den Flughafen Dortmund (DTM) an- oder abreisen, sollten mit zusätzlichen 45 Minuten Verzögerung durch Straßenverkehr rechnen.
Die Streiks sind Teil einer koordinierten Tarifkampagne, die 150 kommunale Verkehrsunternehmen umfasst. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 10 %, kürzere Schichtunterbrechungen und verbesserte Ruhezeiten. Die Arbeitgeber haben bisher ein Angebot von 4 % über 30 Monate vorgelegt. Vermittlungsgespräche sind für den 15. März angesetzt; ein Scheitern könnte einen bundesweiten 48-Stunden-Streik auslösen, wie er Ende Februar 15 Bundesländer lahmlegte.
Mobilitätsmanager sollten die Webseiten der lokalen Verkehrsbetriebe sowie die Bundesweite Digitale Fahrgastinformation (DEFAS) API für aktuelle Serviceinformationen im Blick behalten und Reisende dazu raten, wo möglich auf Regionalzüge umzusteigen.
Quelle: StrikeTracker
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