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Drohnenbedrohung sorgt für Wellen: Zypern erlebt kurzfristige Flugstornierungen und verschärfte Flughafensicherheit

März 24, 2026
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Drohnenbedrohung sorgt für Wellen: Zypern erlebt kurzfristige Flugstornierungen und verschärfte Flughafensicherheit
Zyperns zwei internationale Drehkreuze – der Flughafen Larnaca (LCA) und der Flughafen Paphos (PFO) – starteten ins geschäftige Osterwochenende unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen, nachdem eine neue Welle von Drohnenwarnungen im Zusammenhang mit der anhaltenden Iran-Israel-Krise aufgetreten war. Am späten 22. März bestätigten die Behörden, dass mehrere europäische Freizeitfluggesellschaften ihre Abflüge am Samstag und Sonntag auf die Insel gestrichen haben. Als Gründe wurden Versicherungsanforderungen und Sicherheitsgrenzen für das Personal genannt, die automatisch greifen, sobald die Bedrohungsstufe rund um die britischen Souveränitätsbasen Akrotiri und Dhekelia erhöht wird.

Die Nervosität folgt auf den Kamikaze-Drohnenangriff am 1. März auf die RAF-Basis Akrotiri sowie auf nachfolgende Abfangaktionen am 4. März. Obwohl keine zivilen Einrichtungen getroffen wurden, führte die Nähe der Basen zum Hauptankunftskorridor von Larnaca in der Nacht zum Mittwoch zu einer 45-minütigen Sperrung des Luftraums. Diese Unterbrechung zwang fünf ankommende Flüge zu Warteschleifen und leitete einen Kuwait Airways-Flug nach Kairo um.

Branchenquellen bestätigen nun, dass die großen Pauschalreiseveranstalter Jet2 und TUI für die kommende Woche vier Larnaca-Flüge auf Heraklion und Antalya verlegt haben, während Wizz Air seinen gesamten Sommerflugplan von Tuzla nach Larnaca gestrichen und den Passagieren volle Rückerstattung angeboten hat. Zahlen von Hotelverbänden zeigen, dass die Stornierungen in den Küstenorten bei 15 bis 20 Prozent liegen – das Doppelte der üblichen Nebensaison.

Drohnenbedrohung sorgt für Wellen: Zypern erlebt kurzfristige Flugstornierungen und verschärfte Flughafensicherheit


Reise-Risikoberater wie iJET und Crisis24 haben Zypern von einem „geringen“ auf ein „moderates“ operatives Risiko hochgestuft und empfehlen multinationalen Unternehmen, duale Routenpläne für Dienstreisen zu aktivieren. Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen raten ihren Mitarbeitern, nicht notwendige Bewegungen innerhalb von 10 Kilometern um die westliche Souveränitätsbasis zu vermeiden und Reisepläne beim medizinischen Evakuierungsdienst des Unternehmens zu registrieren.

Die Fluggesellschaften betonen jedoch, dass die Maßnahmen vorsorglich sind: „Wir beobachten weiterhin die NOTAMs des Nicosia ACC und werden die Kapazitäten wieder hochfahren, sobald die Versicherer grünes Licht geben“, erklärte ein Sprecher von Jet2. Die Zivilluftfahrtbehörde (DCA) unterstrich, dass Zypern für Tourismus und Geschäftsreisen weiterhin vollständig geöffnet ist. „Luftraumsperrungen waren kurz und gezielt. Wir verfügen über mehrschichtige Gegenmaßnahmen gegen Drohnen und koordinieren uns mit Eurocontrol“, sagte DCA-Chefin Maria Stylianou gegenüber der Cyprus Mail.

Dennoch sind die wirtschaftlichen Auswirkungen bereits spürbar: Hoteliers in Ayia Napa melden eine Auslastung von 40 Prozent statt der saisonüblichen 60 Prozent. Das stellvertretende Tourismusministerium plant eine Notfall-Marketingkampagne in Großbritannien und Deutschland, sobald sich die Sicherheitslage stabilisiert.

Für global mobile Arbeitskräfte unterstreicht dieser Vorfall die Bedeutung einer dynamischen Risikoanalyse auch in etablierten EU-Reisezielen. Mobilitätsmanager werden aufgefordert, Reisende über alternative Routen über Athen oder Tel Aviv zu informieren (Flüge zu beiden Drehkreuzen sind derzeit nicht betroffen) und die Entwicklung der versicherungstechnischen Kriegsklauseln für den zypriotischen Luftraum genau zu verfolgen. Unternehmen mit Niederlassungen auf der Insel sollten zudem ihre Schutz- und Kommunikationsprotokolle überprüfen, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter bei plötzlichen Änderungen der Bedrohungslage in Echtzeit informiert werden.
Quelle: Wikipedia – 2026 Drone Strikes on Akrotiri and Dhekelia

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