
Nur wenige Tage bevor das EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) vollständig in Betrieb gehen sollte, haben die französischen Behörden eingeräumt, dass die wichtige Ausrüstung an den Grenzkontrollen in Dover, Folkestone und London St Pancras **nicht** rechtzeitig bereit sein wird. Wie *The Connexion* am 5. April berichtete und heute aktualisierte, werden die meisten Passagiere von Fähren, Le Shuttle und Eurostar vorerst weiterhin nach den bisherigen Verfahren mit Passstempeln durchgewunken.
Nach EU-Recht müssen ab dem 10. April alle Nicht-EU-Besucher – einschließlich britischer Staatsangehöriger – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum mit einem Gesichtsfoto (und in vielen Fällen auch Fingerabdrücken) erfasst werden. Bei späteren Einreisen wird diese digitale Akte genutzt, um die 90/180-Tage-Regel zu überwachen. Häfen in ganz Kontinentaleuropa haben monatelang biometrische Terminals installiert, doch Frankreich gibt an, dass „technische Probleme“ dazu führen, dass in der Anfangsphase nur Busreisende, Lkw-Fahrer und eine begrenzte Anzahl von Fußgängern erfasst werden.
Eurotunnel und Fährgesellschaften begrüßen die vorübergehende Verschiebung und warnen, dass eine vollständige Einführung des EES ohne zusätzliche Kontrollspuren die Check-in-Zeiten in der Hochsaison um 60 bis 90 Minuten verlängern könnte. Reiseveranstalter raten jedoch, dass die Schonfrist nur von kurzer Dauer sein könnte, und empfehlen Geschäftsreisenden, weiterhin Pässe mit mindestens drei Monaten Gültigkeit über das geplante Ausreisedatum hinaus mitzuführen. Die britische Regierung rät ebenfalls, ab dem biometrischen Start später im Frühjahr mehr Zeit für die Grenzkontrollen einzuplanen.
Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa entsenden, sollten die Informationen der Verkehrsträger genau verfolgen und flexible Tickets oder Bahnoptionen für die Oster- und Sommerreisezeiten in Betracht ziehen.
Obwohl die Verzögerung britische Urlauber vorerst vor unmittelbaren Problemen bewahrt, zeigt sie auch, dass es keine langfristige Lösung für britische Einwohner mit französischen Aufenthaltstiteln gibt. Diese können derzeit keine automatischen e-Gates nutzen und müssen bei vollständiger biometrischer Kontrolle weiterhin mit manuellen Warteschlangen rechnen.
Nach EU-Recht müssen ab dem 10. April alle Nicht-EU-Besucher – einschließlich britischer Staatsangehöriger – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum mit einem Gesichtsfoto (und in vielen Fällen auch Fingerabdrücken) erfasst werden. Bei späteren Einreisen wird diese digitale Akte genutzt, um die 90/180-Tage-Regel zu überwachen. Häfen in ganz Kontinentaleuropa haben monatelang biometrische Terminals installiert, doch Frankreich gibt an, dass „technische Probleme“ dazu führen, dass in der Anfangsphase nur Busreisende, Lkw-Fahrer und eine begrenzte Anzahl von Fußgängern erfasst werden.
Eurotunnel und Fährgesellschaften begrüßen die vorübergehende Verschiebung und warnen, dass eine vollständige Einführung des EES ohne zusätzliche Kontrollspuren die Check-in-Zeiten in der Hochsaison um 60 bis 90 Minuten verlängern könnte. Reiseveranstalter raten jedoch, dass die Schonfrist nur von kurzer Dauer sein könnte, und empfehlen Geschäftsreisenden, weiterhin Pässe mit mindestens drei Monaten Gültigkeit über das geplante Ausreisedatum hinaus mitzuführen. Die britische Regierung rät ebenfalls, ab dem biometrischen Start später im Frühjahr mehr Zeit für die Grenzkontrollen einzuplanen.
Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa entsenden, sollten die Informationen der Verkehrsträger genau verfolgen und flexible Tickets oder Bahnoptionen für die Oster- und Sommerreisezeiten in Betracht ziehen.
Obwohl die Verzögerung britische Urlauber vorerst vor unmittelbaren Problemen bewahrt, zeigt sie auch, dass es keine langfristige Lösung für britische Einwohner mit französischen Aufenthaltstiteln gibt. Diese können derzeit keine automatischen e-Gates nutzen und müssen bei vollständiger biometrischer Kontrolle weiterhin mit manuellen Warteschlangen rechnen.
Quelle: The Connexion