
In einer konsularischen Mitteilung vom 5. April 2026 gab die schwedische Botschaft in Dhaka bekannt, dass sie ab dem 15. April keine Vertretung Polens in Schengen-Visafragen mehr übernehmen wird. Bislang konnten bangladeschische Staatsangehörige, deren Hauptziel Polen war, Kurzaufenthaltsvisa (Typ C) über die Visastelle Schwedens und den Dienstleister VFS Global beantragen. Nach dem 15. April müssen Reisende ihre Anträge direkt bei den polnischen Konsularbehörden einreichen, sobald Warschau einen alternativen Standort bestimmt hat – voraussichtlich die polnische Botschaft in Neu-Delhi oder ein neues ausgelagertes Zentrum in Dhaka.
Diese Änderung spiegelt eine breitere Neuausrichtung der „Vertretungsvereinbarungen“ im Schengen-Raum wider. Kleinere EU-Missionen in stark nachgefragten Märkten kämpfen seit Aufhebung der pandemiebedingten Beschränkungen mit stark gestiegenen Antragszahlen. Laut dem schwedischen Außenministerium stiegen die Schengen-Visaanträge in Dhaka im Jahr 2025 um 42 % im Vergleich zum Vorjahr, vor allem durch bangladeschische Studierende und IT-Fachkräfte, die in Polens wachsende Technologiestandorte Krakau, Breslau und die Dreistadt reisen.
Für polnische Arbeitgeber, die in Südasien rekrutieren, bedeutet die Umstellung kurzfristig längere Bearbeitungszeiten. Das polnische Außenministerium hat noch nicht bestätigt, ob es eine eigene biometrische Erfassungsstelle eröffnen oder einen externen Dienstleister beauftragen wird. Branchenkreise warnen, dass eine Verzögerung von nur wenigen Wochen die Einstellungspläne für die Sommerhochsaison stören könnte. Unternehmen werden daher dringend gebeten, Kandidaten ohne Visum frühzeitig zu identifizieren und die erforderlichen Unterlagen schnellstmöglich zusammenzustellen, um die Anträge vor dem Stichtag 15. April einzureichen.
Die Mitteilung betrifft keine nationalen Langzeitvisa (Typ D) wie das Programm Poland Business Harbour oder intraunternehmerische Versetzungen; diese mussten stets direkt bei polnischen Stellen beantragt werden. Da viele Reisende jedoch mit einem Schengen-C-Visum starten und ihren Status später in Polen ändern, könnte es dennoch zu Verzögerungen kommen. Migrationsberater erwarten längere Wartezeiten für Termine bei benachbarten Vertretungen – insbesondere in Neu-Delhi, Bangkok und Kuala Lumpur –, da bangladeschische Antragsteller umgeleitet werden.
Zukunftsorientiert sehen Beobachter diesen Schritt als Teil von Polens fortlaufendem Bestreben, sein Visanetzwerk zu digitalisieren. Warschau testet bereits ein e-Visa-Portal für bestimmte Kategorien und plant, seine Verfahren bis Ende 2026 mit dem EU-weiten European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) zu harmonisieren. Personalverantwortliche sollten polnische konsularische Updates aufmerksam verfolgen, mehr Bearbeitungszeit einplanen und gegebenenfalls Remote- oder gestaffelte Arbeitsbeginnmodelle für Mitarbeitende in Betracht ziehen, die noch auf ihre Reisedokumente warten.
Diese Änderung spiegelt eine breitere Neuausrichtung der „Vertretungsvereinbarungen“ im Schengen-Raum wider. Kleinere EU-Missionen in stark nachgefragten Märkten kämpfen seit Aufhebung der pandemiebedingten Beschränkungen mit stark gestiegenen Antragszahlen. Laut dem schwedischen Außenministerium stiegen die Schengen-Visaanträge in Dhaka im Jahr 2025 um 42 % im Vergleich zum Vorjahr, vor allem durch bangladeschische Studierende und IT-Fachkräfte, die in Polens wachsende Technologiestandorte Krakau, Breslau und die Dreistadt reisen.
Für polnische Arbeitgeber, die in Südasien rekrutieren, bedeutet die Umstellung kurzfristig längere Bearbeitungszeiten. Das polnische Außenministerium hat noch nicht bestätigt, ob es eine eigene biometrische Erfassungsstelle eröffnen oder einen externen Dienstleister beauftragen wird. Branchenkreise warnen, dass eine Verzögerung von nur wenigen Wochen die Einstellungspläne für die Sommerhochsaison stören könnte. Unternehmen werden daher dringend gebeten, Kandidaten ohne Visum frühzeitig zu identifizieren und die erforderlichen Unterlagen schnellstmöglich zusammenzustellen, um die Anträge vor dem Stichtag 15. April einzureichen.
Die Mitteilung betrifft keine nationalen Langzeitvisa (Typ D) wie das Programm Poland Business Harbour oder intraunternehmerische Versetzungen; diese mussten stets direkt bei polnischen Stellen beantragt werden. Da viele Reisende jedoch mit einem Schengen-C-Visum starten und ihren Status später in Polen ändern, könnte es dennoch zu Verzögerungen kommen. Migrationsberater erwarten längere Wartezeiten für Termine bei benachbarten Vertretungen – insbesondere in Neu-Delhi, Bangkok und Kuala Lumpur –, da bangladeschische Antragsteller umgeleitet werden.
Zukunftsorientiert sehen Beobachter diesen Schritt als Teil von Polens fortlaufendem Bestreben, sein Visanetzwerk zu digitalisieren. Warschau testet bereits ein e-Visa-Portal für bestimmte Kategorien und plant, seine Verfahren bis Ende 2026 mit dem EU-weiten European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) zu harmonisieren. Personalverantwortliche sollten polnische konsularische Updates aufmerksam verfolgen, mehr Bearbeitungszeit einplanen und gegebenenfalls Remote- oder gestaffelte Arbeitsbeginnmodelle für Mitarbeitende in Betracht ziehen, die noch auf ihre Reisedokumente warten.
Quelle: Sweden Abroad
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