
Handelsminister Rajesh Agrawal bestätigte am 15. April, dass das lang erwartete Freihandelsabkommen (FTA) zwischen Indien und dem Vereinigten Königreich voraussichtlich im Mai in Kraft treten wird. Während die Schlagzeilen vor allem auf Whisky-Zölle und den zollfreien Zugang für 99 Prozent indischer Waren fokussieren, enthält das 2.800 Seiten starke Abkommen auch ein Kapitel zu Dienstleistungen und Mobilität, das die Arbeitsweise indischer Führungskräfte, IT-Berater und innerbetrieblicher Versetzter in Großbritannien grundlegend verändern könnte.
Laut Entwurfsplänen, die von Handelsjuristen geprüft wurden, wird das Vereinigte Königreich eine vereinfachte Kategorie „Business Visitor for Investment“ einführen, die Aufenthalte von bis zu 90 Tagen ohne gesonderte Arbeitserlaubnis ermöglicht, sofern keine lokale Vergütung erfolgt. Indische Dienstleister in 11 definierten Branchen – darunter Softwareimplementierung, Ingenieurwesen und Finanzberatung – können Mitarbeiter mit „Contractual Service Supplier“-Visa für bis zu 12 Monate entsenden, mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit, unter gelockerten Regeln zur Arbeitsmarktprüfung.
Die Gegenseitigkeit gilt auch umgekehrt: Indien hat zugestimmt, ein Pilotprogramm „Start-Up Fast Track“ für britische Unternehmer einzuführen, das dem bestehenden ICAI Professional Visa ähnelt und Gründern eine 24-monatige Aufenthaltserlaubnis gewährt, die an Investitions- und Beschäftigungsziele gekoppelt ist. Dieses Programm könnte Bengaluru und Hyderabad als regionale Standorte für britische Fintech- und KI-Start-ups, die über Singapur hinausblicken, attraktiver machen.
Unternehmen mit Mobilitätsteams sollten nun beginnen, geeignete Einsätze zu identifizieren und die erforderlichen Unterlagen zu prüfen. Im Gegensatz zum Youth Mobility Scheme (das weiterhin begrenzt ist) sind die neuen Kategorien quotenfrei, verlangen jedoch Nachweise über Qualifikationen und mindestens drei Jahre Berufserfahrung. Einwanderungsexperten empfehlen, digitale Dossiers jetzt vorzubereiten, damit Entsandte sofort nach Ratifizierung des Abkommens reisen können.
Für exportorientierte KMU könnten die Mobilitätsregelungen des FTA ebenso wertvoll sein wie die Zollsenkungen. Schnellere Besuche von Vorstandssitzungen, vereinfachte Einsätze zur Geräteinstallation und die Möglichkeit, Projektleiter ohne viermonatige Vorlaufzeit zu rotieren, könnten Kosten senken und Indien-UK-Projekte im wettbewerbsintensiven Post-Brexit-Markt termingerecht halten.
Laut Entwurfsplänen, die von Handelsjuristen geprüft wurden, wird das Vereinigte Königreich eine vereinfachte Kategorie „Business Visitor for Investment“ einführen, die Aufenthalte von bis zu 90 Tagen ohne gesonderte Arbeitserlaubnis ermöglicht, sofern keine lokale Vergütung erfolgt. Indische Dienstleister in 11 definierten Branchen – darunter Softwareimplementierung, Ingenieurwesen und Finanzberatung – können Mitarbeiter mit „Contractual Service Supplier“-Visa für bis zu 12 Monate entsenden, mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit, unter gelockerten Regeln zur Arbeitsmarktprüfung.
Die Gegenseitigkeit gilt auch umgekehrt: Indien hat zugestimmt, ein Pilotprogramm „Start-Up Fast Track“ für britische Unternehmer einzuführen, das dem bestehenden ICAI Professional Visa ähnelt und Gründern eine 24-monatige Aufenthaltserlaubnis gewährt, die an Investitions- und Beschäftigungsziele gekoppelt ist. Dieses Programm könnte Bengaluru und Hyderabad als regionale Standorte für britische Fintech- und KI-Start-ups, die über Singapur hinausblicken, attraktiver machen.
Unternehmen mit Mobilitätsteams sollten nun beginnen, geeignete Einsätze zu identifizieren und die erforderlichen Unterlagen zu prüfen. Im Gegensatz zum Youth Mobility Scheme (das weiterhin begrenzt ist) sind die neuen Kategorien quotenfrei, verlangen jedoch Nachweise über Qualifikationen und mindestens drei Jahre Berufserfahrung. Einwanderungsexperten empfehlen, digitale Dossiers jetzt vorzubereiten, damit Entsandte sofort nach Ratifizierung des Abkommens reisen können.
Für exportorientierte KMU könnten die Mobilitätsregelungen des FTA ebenso wertvoll sein wie die Zollsenkungen. Schnellere Besuche von Vorstandssitzungen, vereinfachte Einsätze zur Geräteinstallation und die Möglichkeit, Projektleiter ohne viermonatige Vorlaufzeit zu rotieren, könnten Kosten senken und Indien-UK-Projekte im wettbewerbsintensiven Post-Brexit-Markt termingerecht halten.
Quelle: The Week / PTI
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