
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) überraschte viele Beobachter am 15. April 2026, als es 4.000 Einladungen zur Antragstellung (ITA) an Express-Entry-Kandidaten in der Kategorie Französischkenntnisse verschickte, dabei aber die Grenze im Comprehensive Ranking System (CRS) auf 419 festlegte – ein Sprung um 26 Punkte gegenüber der vorherigen französischsprachigen Auslosung am 18. März. Dieser plötzliche Anstieg beendet einen sechsmonatigen Abwärtstrend, bei dem die Punktzahlen in dieser Kategorie erstmals seit Einführung gezielter Auslosungen 2023 unter die 400-Punkte-Marke gefallen waren. Analysten führen den Anstieg auf zwei administrative Entscheidungen zurück: IRCC reduzierte die Anzahl der Einladungen im Vergleich zu früheren Runden mit bis zu 8.500 ITAs und wartete vier Wochen zwischen den französischsprachigen Auslosungen, wodurch eine Welle höher bewerteter Profile in den Pool gelangen konnte.
Für Arbeitgeber ist das Ergebnis zwiespältig. Einerseits bedeuten die zusätzlichen 4.000 Einladungen langfristig mehr dauerhafte Bewohner, die außerhalb von Quebec in schwer zu besetzenden frankophonen Positionen eingesetzt werden können. Andererseits erschwert die höhere Punktgrenze es Fachkräften auf mittlerem Niveau – insbesondere internationalen Studierenden, deren kanadische Berufserfahrung noch im Aufbau ist – eine ITA zu erhalten. Unternehmen, die auf diesen Talentstrom angewiesen sind, müssen möglicherweise in Sprachkurse investieren oder alternative Wege wie Provinznominierungsprogramme prüfen, um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu sichern.
Potenzielle Bewerber mit weniger als 419 Punkten werden dringend aufgefordert, aktiv zu werden statt abzuwarten. Kleine Verbesserungen der Französischkenntnisse (NCLC-Werte), eine neue Bewertung der Bildungsabschlüsse oder ein zusätzliches Jahr qualifizierter Berufserfahrung könnten Kandidaten in einer zukünftigen Runde über die Schwelle bringen. Fachleute im Bereich Einwanderung weisen zudem darauf hin, dass der Abteilungsplan von IRCC für 2026 weiterhin 110.000 Express-Entry-Zulassungen vorsieht, was Raum für weitere groß angelegte Auslosungen lässt, die die Punktzahlen wieder senken könnten.
Strategisch unterstreicht die Auslosung Ottawas Engagement zur Unterstützung frankophoner Minderheitengemeinschaften. Gleichzeitig signalisiert sie, dass kategoriebezogene Auswahlen – erstmals 2025 eingeführt – flexibel bleiben: IRCC ist bereit, die Kriterien schnell zu verschärfen, wenn die Anzahl der Einladungen die Bearbeitungskapazitäten übersteigt. Personalabteilungen sollten daher jede Auslosung genau verfolgen, Profile ausländischer Mitarbeitender aktuell halten und bereit sein, bei erneut steigenden Punktgrenzen auf alternative Wege umzusteigen.
Für Arbeitgeber ist das Ergebnis zwiespältig. Einerseits bedeuten die zusätzlichen 4.000 Einladungen langfristig mehr dauerhafte Bewohner, die außerhalb von Quebec in schwer zu besetzenden frankophonen Positionen eingesetzt werden können. Andererseits erschwert die höhere Punktgrenze es Fachkräften auf mittlerem Niveau – insbesondere internationalen Studierenden, deren kanadische Berufserfahrung noch im Aufbau ist – eine ITA zu erhalten. Unternehmen, die auf diesen Talentstrom angewiesen sind, müssen möglicherweise in Sprachkurse investieren oder alternative Wege wie Provinznominierungsprogramme prüfen, um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu sichern.
Potenzielle Bewerber mit weniger als 419 Punkten werden dringend aufgefordert, aktiv zu werden statt abzuwarten. Kleine Verbesserungen der Französischkenntnisse (NCLC-Werte), eine neue Bewertung der Bildungsabschlüsse oder ein zusätzliches Jahr qualifizierter Berufserfahrung könnten Kandidaten in einer zukünftigen Runde über die Schwelle bringen. Fachleute im Bereich Einwanderung weisen zudem darauf hin, dass der Abteilungsplan von IRCC für 2026 weiterhin 110.000 Express-Entry-Zulassungen vorsieht, was Raum für weitere groß angelegte Auslosungen lässt, die die Punktzahlen wieder senken könnten.
Strategisch unterstreicht die Auslosung Ottawas Engagement zur Unterstützung frankophoner Minderheitengemeinschaften. Gleichzeitig signalisiert sie, dass kategoriebezogene Auswahlen – erstmals 2025 eingeführt – flexibel bleiben: IRCC ist bereit, die Kriterien schnell zu verschärfen, wenn die Anzahl der Einladungen die Bearbeitungskapazitäten übersteigt. Personalabteilungen sollten daher jede Auslosung genau verfolgen, Profile ausländischer Mitarbeitender aktuell halten und bereit sein, bei erneut steigenden Punktgrenzen auf alternative Wege umzusteigen.
Quelle: ImmiTime
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