
In einer überraschenden Mitteilung während eines Streiks am 17. April kündigte die Lufthansa Group an, ab dem 18. April alle 27 Flugzeuge ihrer Regionaltochter CityLine dauerhaft aus dem Flugplan zu nehmen. Dieser Schritt ist Teil eines „beschleunigten Restrukturierungsprogramms“, das steigende Treibstoffpreise und wachsende Verluste durch eine Welle von Piloten- und Kabinenpersonalstreiks ausgleichen soll, die seit Ostern die wichtigsten deutschen Drehkreuze lahmlegen.
Laut einer Erklärung an den CAPA – Centre for Aviation News Service sieht der Plan zudem vor, die letzten vier Airbus A340-600 der Lufthansa außer Dienst zu stellen und im Herbst zwei Boeing 747-400 zu stilllegen. Weitere Kürzungen im Kurz- und Mittelstreckenflugbetrieb sind für die Wintersaison 2026/27 geplant. Neun zusätzliche Airbus A350-900 werden an die Freizeitfluggesellschaft Discover Airlines abgegeben, was den strategischen Fokus der Gruppe auf margenstärkere Langstrecken-Urlaubsflüge unterstreicht.
Für Geschäftsreisende hat die Entscheidung unmittelbare Folgen: CityLine bedient ein dichtes Netz von Zubringerflügen, die sekundäre deutsche Städte wie Bremen, Friedrichshafen und Saarbrücken mit Frankfurt und München verbinden. Das plötzliche Wegfallen dieser Verbindungen wird Passagiere auf die Deutsche Bahn oder Billigflieger ausweichen lassen, was die Reisezeiten verlängert und Unternehmen dazu zwingt, ihre Richtlinien für Tagesmeetings zu überdenken. Teams, die Mitarbeiter mit Blue Cards oder ICT-Genehmigungen nach Deutschland entsenden, müssen möglicherweise Hotelübernachtungen bei Anschlussflügen zu Langstreckenverbindungen einplanen.
Die Entscheidung der Lufthansa fällt während eines 48-stündigen Streiks der Pilotenvereinigung Vereinigung Cockpit, der am 16. April begann und bereits bis zu 90 Prozent der Abflüge lahmgelegt hat. Analysten sehen in den Flottenkürzungen ein Signal an die Gewerkschaften, dass das Management lieber Kapazitäten und Arbeitsplätze opfert, als bei Renten und Gehältern nachzugeben.
Langfristig soll die Konzentration auf treibstoffeffiziente Flugzeuge der Airline helfen, die kommenden EU-Vorgaben für nachhaltige Flugkraftstoffe (RefuelEU) zu erfüllen, ohne die Kosten vollständig an die Reisenden weiterzugeben. Deutsche Reiseveranstalter begrüßten die beschleunigte Bereitstellung zusätzlicher A350 für Discover Airlines, da dies die Langstreckenverbindungen zu Urlaubszielen sichert, während die Nachfrage der Verbraucher wieder anzieht.
Geschäftsreise-Einkäufer warnten jedoch, dass die schrumpfende inländische Anbindung Deutschlands als europäischen Standort für Konzernzentralen unattraktiver macht. Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) forderte die Regierung auf, Hochgeschwindigkeitsbahnprojekte zu beschleunigen und vorübergehende Slot-Erleichterungen zu prüfen, damit andere Fluggesellschaften wichtige Strecken übernehmen können.
Laut einer Erklärung an den CAPA – Centre for Aviation News Service sieht der Plan zudem vor, die letzten vier Airbus A340-600 der Lufthansa außer Dienst zu stellen und im Herbst zwei Boeing 747-400 zu stilllegen. Weitere Kürzungen im Kurz- und Mittelstreckenflugbetrieb sind für die Wintersaison 2026/27 geplant. Neun zusätzliche Airbus A350-900 werden an die Freizeitfluggesellschaft Discover Airlines abgegeben, was den strategischen Fokus der Gruppe auf margenstärkere Langstrecken-Urlaubsflüge unterstreicht.
Für Geschäftsreisende hat die Entscheidung unmittelbare Folgen: CityLine bedient ein dichtes Netz von Zubringerflügen, die sekundäre deutsche Städte wie Bremen, Friedrichshafen und Saarbrücken mit Frankfurt und München verbinden. Das plötzliche Wegfallen dieser Verbindungen wird Passagiere auf die Deutsche Bahn oder Billigflieger ausweichen lassen, was die Reisezeiten verlängert und Unternehmen dazu zwingt, ihre Richtlinien für Tagesmeetings zu überdenken. Teams, die Mitarbeiter mit Blue Cards oder ICT-Genehmigungen nach Deutschland entsenden, müssen möglicherweise Hotelübernachtungen bei Anschlussflügen zu Langstreckenverbindungen einplanen.
Die Entscheidung der Lufthansa fällt während eines 48-stündigen Streiks der Pilotenvereinigung Vereinigung Cockpit, der am 16. April begann und bereits bis zu 90 Prozent der Abflüge lahmgelegt hat. Analysten sehen in den Flottenkürzungen ein Signal an die Gewerkschaften, dass das Management lieber Kapazitäten und Arbeitsplätze opfert, als bei Renten und Gehältern nachzugeben.
Langfristig soll die Konzentration auf treibstoffeffiziente Flugzeuge der Airline helfen, die kommenden EU-Vorgaben für nachhaltige Flugkraftstoffe (RefuelEU) zu erfüllen, ohne die Kosten vollständig an die Reisenden weiterzugeben. Deutsche Reiseveranstalter begrüßten die beschleunigte Bereitstellung zusätzlicher A350 für Discover Airlines, da dies die Langstreckenverbindungen zu Urlaubszielen sichert, während die Nachfrage der Verbraucher wieder anzieht.
Geschäftsreise-Einkäufer warnten jedoch, dass die schrumpfende inländische Anbindung Deutschlands als europäischen Standort für Konzernzentralen unattraktiver macht. Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) forderte die Regierung auf, Hochgeschwindigkeitsbahnprojekte zu beschleunigen und vorübergehende Slot-Erleichterungen zu prüfen, damit andere Fluggesellschaften wichtige Strecken übernehmen können.
Quelle: CAPA – Centre for Aviation
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