
Das Ministerium für Beschäftigung und soziale Entwicklung Kanada (ESDC) hat am 20. April eine einmonatige öffentliche Konsultation gestartet, um den kanadischen Arbeitskodex für bundesregulierte Branchen zu modernisieren – dazu zählen Luft-, Schienen-, Straßen- und Schifffahrt sowie Post- und Kurierdienste. Dieser Schritt folgt auf eine Reihe von Streiks und beinahe Arbeitsniederlegungen an Häfen und Flughäfen im Jahr 2025. Laut dem Konsultationspapier erwägt Ottawa kürzere Fristen für Tarifverhandlungen, die Übertragung von Gewerkschaftsrechten bei Vertragswechseln und Schutzmaßnahmen gegen die falsche Einstufung von Gig-Economy-Arbeitern. Zudem wird geprüft, ob die Förderfähigkeit von Weiterbildungsfonds ausgeweitet werden sollte, um Arbeitnehmer in KI-gesteuerten Arbeitsumgebungen besser zu qualifizieren.
Warum das für globale Mobilität wichtig ist: Viele internationale Entsandte und Geschäftsreisende sind auf Kanadas bundesreguliertes Transportnetz angewiesen – von der von Nav Canada verwalteten Flugverkehrskontrolle bis zu den von Canadian National und VIA Rail betriebenen Schienenverbindungen. Häufige Arbeitskämpfe haben multinationale Arbeitgeber bereits dazu veranlasst, Reisepläne großzügiger zu kalkulieren und Budgets für Notunterkünfte einzuplanen. Klarere und schnellere Streitbeilegungsregeln könnten die Häufigkeit und Dauer künftiger Arbeitsniederlegungen verringern und so die logistische Belastung für Mobilitätsteams reduzieren.
Das ESDC nimmt schriftliche Stellungnahmen bis zum 18. Mai entgegen und plant, im Sommer einen Bericht „Was wir gehört haben“ zu veröffentlichen. Unternehmen, die auf verlässliche Fracht- oder Passagierströme angewiesen sind – etwa Umzugsfirmen, Firmenreiseabteilungen und Expresskurierdienste – sollten eine Stellungnahme einreichen oder an branchenspezifischen Runden Tischen teilnehmen, um ihre Anliegen zur Geschäftsmobilität einzubringen. Gesetzliche Änderungen, die aus der Konsultation hervorgehen, werden voraussichtlich mindestens ein Jahr für die parlamentarische Umsetzung benötigen. Arbeitgeber sollten die Entwicklungen jedoch genau verfolgen, da künftige Regelungen Auswirkungen auf zulässige Streikposten-Standorte, Kündigungsfristen bei Streiks und Arbeitgeberpflichten zur Aufrechterhaltung „minimaler Grunddienste“ während Arbeitskonflikten haben könnten.
Warum das für globale Mobilität wichtig ist: Viele internationale Entsandte und Geschäftsreisende sind auf Kanadas bundesreguliertes Transportnetz angewiesen – von der von Nav Canada verwalteten Flugverkehrskontrolle bis zu den von Canadian National und VIA Rail betriebenen Schienenverbindungen. Häufige Arbeitskämpfe haben multinationale Arbeitgeber bereits dazu veranlasst, Reisepläne großzügiger zu kalkulieren und Budgets für Notunterkünfte einzuplanen. Klarere und schnellere Streitbeilegungsregeln könnten die Häufigkeit und Dauer künftiger Arbeitsniederlegungen verringern und so die logistische Belastung für Mobilitätsteams reduzieren.
Das ESDC nimmt schriftliche Stellungnahmen bis zum 18. Mai entgegen und plant, im Sommer einen Bericht „Was wir gehört haben“ zu veröffentlichen. Unternehmen, die auf verlässliche Fracht- oder Passagierströme angewiesen sind – etwa Umzugsfirmen, Firmenreiseabteilungen und Expresskurierdienste – sollten eine Stellungnahme einreichen oder an branchenspezifischen Runden Tischen teilnehmen, um ihre Anliegen zur Geschäftsmobilität einzubringen. Gesetzliche Änderungen, die aus der Konsultation hervorgehen, werden voraussichtlich mindestens ein Jahr für die parlamentarische Umsetzung benötigen. Arbeitgeber sollten die Entwicklungen jedoch genau verfolgen, da künftige Regelungen Auswirkungen auf zulässige Streikposten-Standorte, Kündigungsfristen bei Streiks und Arbeitgeberpflichten zur Aufrechterhaltung „minimaler Grunddienste“ während Arbeitskonflikten haben könnten.
Quelle: Railway Age